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Tablet

Ein Tablet, häufig auch als Tablet-PC bezeichnet, darf als die Weiterentwicklung des Smartphones angesehen werden. Schließlich erfolgt auch bei diesem mobilen Endgerät die Steuerung über einen sensitiven Bildschirm alias Touchscreen, welcher nahezu die gesamte Front einnimmt. So wird ein Tablet nicht selten als Scheiben-Computer bezeichnet. Passend, denn ein Tablet ist mit allen notwendigen Hardware- sowie Software-Elementen ausgestattet, um als ein eigenständiger Computer zu arbeiten. Im Vergleich zum Desktop-PC oder Notebook ist ein Tablet jedoch wesentlich kompakter gehalten: Mit einem Gewicht von durchschnittlich 500 Gramm und ohne Peripherie-Pflicht (Maus, Tastatur etc.) erweist sich ein Tablet sehr mobil.

Die Grundwerte eines Tablets

Je nach Hersteller, Serie und Modell ist ein Tablet mit unterschiedlich leistungsstarken Komponenten ausgestattet. So bestehen mitunter große Differenzen bei den grundlegenden Elementen wie Prozessor, Speicher, Bildschirm und Kameras. Neben einer rückseitig angebrachten Hauptkamera beispielsweise verfügt nahezu jeder Tablet auch über eine Frontkamera, um dem hiesigen Selfie-Trend zu folgen. Doch die Auflösung, ausgedrückt in Megapixel, die Blendentechnik und die Kontrastzeichnung sowie verfügbare Bildmodi variieren stark. Selbiges gilt für den Prozessor, welcher das Herz des Geräts ausmacht: Desto kräftiger die Recheneinheit ausfällt, desto schneller werden Aufgaben erledigt. In diesem Kontext ist auch der Arbeitsspeicher von Bedeutung, denn ein großer Zwischenspeicher ermöglicht das reibungslose Ausführen mehrerer Programme zur selben Zeit (Multitasking). Im Gegensatz zu dieser temporären Speichereinheit dient der interne Speicher, meist ein Flash-Speicher, der dauerhaften Speicherung: Je nach Größe des Speichers ist Stauraum für hunderte Videos und Fotos, Spiele und Songs geboten.

Einige Hersteller wie Samsung rüsten ihre Modelle auch häufig mit einem Speicherkartenschacht aus. So kann man den nativen Speicher bei Bedarf erweitern. Eine abschließende allgemeine Komponente macht der Bildschirm aus. Dieser kann unterschiedlich groß (zwischen 7 und 22 Zoll) ausfallen, seine Inhalte unterschiedlich fein auflösen und zudem unterschiedlich präzise auf die Eingaben des Benutzers reagieren. Ein häufig unbeachteter Aspekt stellt die Helligkeitsstufe dar: Nur wenn der Touchscreen mit genügend Candela leuchtet, ist auch unter direktem Sonneneinfall ein problemloser Lesefluss gewiss.

Anwendungsbereiche und Aufgaben

Im Vordergrund eines Tablets steht der mobile und unkomplizierte Einsatz: Genutzt als Multimediaplattform erweist sich ein Tablet insbesondere in den Bereichen Surfen und Spielen sowie Lesen als eine weitaus kompaktere und handlichere Version gegenüber Notebook & Co. Grundlage für alle Bereiche, zu denen angefangen vom Erstellen von Webseiten beziehungsweise Responsive Designen bis hin zum Verwalten von Online-Speichern etliche Aufgaben gehören, stellt das Betriebssystem dar. Derweil befindet sich Android aus dem Hause Google auf dem Vormarsch und stellt ungeachtet der starken Konkurrenz in Form von Apples iOS-System den Platzhirsch auf dem Tablet-Sektor dar. Folglich dürfen auch die sogenannten Apps mit einem Tablet genutzt werden: Aus den Online-Plattformen wie dem Play Store beziehungsweise App Store gelangen die zahlreichen Kleinstprogramme direkt per Download auf den Tablet.

Tipp

Apropos Download: Auch beim Tablet nimmt das World Wide Web eine zentrale Bedeutung ein, denn nicht nur der bloße Aufbau von Webseiten, sondern auch viele Aufgaben, wie etwa das Führen von Videokonferenzen, sind maßgeblich an der Geschwindigkeit von Übertragungsraten gekoppelt. Ein moderner WLAN-Chip und eine stabile Funkverbindung sind somit ebenfalls entscheidend. Und wer nicht nur in WLAN-Netzen durchs Web surfen möchte, greift am besten zu einem SIM-Karten-Gerät. Hiermit lassen sich auch mobile Netzwerke nutzen und Hersteller wie Asus statten ihre Tablets sogar mit Gesprächsoptionen aus.

Sonderausstattung und Spezialausführung

Die Möglichkeit, Gespräche im Sinne eines klassischen Telefonats führen zu können, macht nur eine von vielen möglichen Sonderfunktionen aus. So sind einige Tablets bereits optisch gesehen als Besonderheiten einzustufen, denn edle Aluminiumgehäuse und millimeterdünne Rahmen beispielsweise verleihen manch einem Tablet Luxus pur. Und mit einem geringen Gewicht wie es die iPad-Air-Modelle aufweisen, erweist sich solch ein Tablet als besonders sportlich. Gut versteckt in diesen Luxusdesigns können Fingerabdrucksensoren und Augenscanner die Sicherheit vor Fremdzugriffen erhöhen.

Eine weitere grundsätzlich interessante Entwicklung bieten die Hybrid-Modelle: 2-in-1-Tablets und Convertibles können mit integrierten oder externen Tastaturen, welche via Dockingstation mit dem Gerät verbunden werden, punkten. So darf mit dem Tablet-PC wesentlich angenehmer getextet werden, denn sensitive Bildschirme bieten nur einen begrenzten Schreibkomfort. Berühmt für dieses Prinzip ist zum Beispiel Microsofts Surface-Reihe. Zu guter Letzt bietet manch ein Tablet eine hohe Resistenz vor Stürzen und Flüssigkeiten. Sonys Xperia-Modelle etwa gelten in dieser Beziehung als Vorreiter. Doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte, ähnlich wie bei der Nutzung eines Smartphones, stets zu einer Hülle greifen.

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