Touchscreen

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Was ist ein Touchscreen?

Ein Touchscreen ist ein GerÀt, welches der Ein- und Ausgabe dient.

ProgrammablĂ€ufe werden mittels BerĂŒhrung von bestimmten Teilen des Bildschirms gesteuert. Zumeist wird ein technisches GerĂ€t, wie beispielsweise ein Computer, direkt durch den Touchscreen gesteuert. Auch große Maschinen aus der Industrie können an einen berĂŒhrungsempfindlichen Bildschirm angeschlossen werden, um sie aktiv zu beeinflussen. Die technische Umsetzung ist fĂŒr den Benutzer unsichtbar. Der sichtbare Teil kann auf verschiedene Arten erzeugt werden: entweder dynamisch mit der Hilfe eines Monitors oder durch eine Projektion.

Wie wird der Touchscreen bedient?

Analog zum klassischen Mausklick wird der Bildschirm kurz berĂŒhrt bzw. angetippt. Auch das sogenannte “Ziehen und Fallenlassen” (englisch: Drag and Drop) ist mithilfe der Fingerbewegung möglich, indem der Finger oder ein spezieller Stift ĂŒber den Touchscreen gezogen wird. Je nach System können mehrere BerĂŒhrungen, welche gleichzeitig ausgefĂŒhrt werden, zu speziellen Befehlen verarbeitet werden. Hier spricht man von “Multi-Touch”. Mit der Hilfe mehrerer Finger werden zum Beispiel Objekte gedreht oder ganze Bereiche skaliert. Auch einfache Gesten werden vom System erkannt. Vor allem bei E-Readern oder Tablet-PCs ist auf diese Weise das BlĂ€ttern in einem digitalen Buch möglich.

VielfÀltige Anwendungsbereiche

Auf Messen finden Touchscreens als Info-Monitore Anwendung. Außerdem helfen Sie bei der Orientierung beispielsweise in KaufhĂ€usern oder an Bahnhöfen. NatĂŒrlich sind heute ebenfalls viele GerĂ€te aus dem alltĂ€glichen, privaten Gebrauch mit einem Touchscreen ausgestattet. Hierzu zĂ€hlen neben KĂŒhlschrĂ€nken auch Smartphones oder Navigationssysteme im PKW. Im Marketing spielt der Touchscreen inzwischen eine tragende Rolle.

So können sich potenzielle Kunden zum Beispiel in Apotheken oder ReisebĂŒros per Fingerzeig verschiedene Angebote anzeigen lassen. Ein hĂ€ufiger Anwendungsfall sind außerdem sogenannte Industrie-PCs. Der große Vorteil von Touchscreens gegenĂŒber herkömmlichen GerĂ€ten ist speziell in diesem Bereich die geringe SchmutzanfĂ€lligkeit. Auch in Banken sind die Geldautomaten in der Regel mit Touchscreens ausgestattet.

Aufbau und Funktion

Grob wird zwischen resistiven und kapazitiven Touchscreens unterschieden. Die resistive Technik beruht auf Druck. Sehr druckempfindliche Schichten wechseln sich mit stabilen Schichten ab. Die innenliegenden Seiten sind mit einer geringen Menge Indiumzinnoxid beschichtet, welches sehr leitfĂ€hig ist. WĂ€hrend auf beiden Seiten eine geringe Gleichspannung angelegt wird, verhindern Abstandhalter, dass sich die Schichten berĂŒhren. Wenn Druck ausgeĂŒbt wird, entsteht hingegen ein Kontakt. Die BerĂŒhrungspunkte werden dann verwendet, um vom Kontroller weiterverarbeitet zu werden.

Kapazitive Touchscreens bestehen hingegen aus Glassubstrat, welches mit Metalloxid beschichtet wird. Da die Ecken des Displays mit Elektroden versehen sind, geht ein Teil der Ladung beim Tippen auf die Haut ĂŒber. Die Ströme werden gemessen und weiterverarbeitet.

Tipp

Wenn Sie noch Fragen bezĂŒglich eines Online Marketing Themas haben, dann können Sie gerne unseren Glossar besuchen und sich ĂŒber das Thema informieren, wo Sie noch speziell Fragen haben.


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