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Indexierung

Was ist die Indexierung?

Indexierung ist definiert als “der Prozess der Indexerstellung”. In Bezug auf die Datenverarbeitung besteht die Indexierung darin, Tabellen oder Indizes zu erstellen, die auf den Speicherort von Ordnern, Dateien und anderen Datensätzen wie E-Mails und Kontakte auf einem Datenträger verweisen. Die meisten Indexierungsprozesse, beispielsweise für die Desktopsuche, identifizieren den Speicherort von Ressourcen basierend auf Dateinamen, Metadaten und manchmal Text innerhalb einer Datei, sodass eine sogenannte Volltextsuche durchgeführt werden kann.

Indexierung von Webseiten

In Bezug auf die Indexierung von Webseiten und anderen Onlineinhalten ist ein Index eine Datenbank, die von einer Suchmaschine verwendet wird. Die Indizes enthalten die Informationen von allen Webseiten, die Google oder eine andere Suchmaschine im Internet finden konnte. Wenn eine Website nicht im Index einer Suchmaschine enthalten ist, können Nutzer sie nicht über die Suchfunktion der Suchmaschinen finden.

Der Index als Hauptbezugspunkt für die Websuche

Es sind die Quelldaten im Google-Index, die letztlich den Wert verschiedener Suchbegriffe und Keywords bestimmen. Suchmaschinen wenden ihre Algorithmen auf die verfügbaren Daten an und messen die Häufigkeit verschiedener Faktoren unter verschiedenen Bedingungen, welche Faktoren miteinander in Beziehung stehen und vieles mehr. Der Index umfasst nicht nur die URLs, sondern zusätzlich alle Inhalte, einschließlich Texte, Bilder und Videos. Die Informationen, die aus dieser Analyse stammen, fließen in den Google-Algorithmus zurück, um eine Bewertung der Indexdaten zu liefern, mit der versucht wird zu verstehen, welcher Inhalt am besten mit welcher Benutzerabsicht bei einer Suchanfrage übereinstimmt. Die Google-Suchergebnisse oder Rankings in den organischen Suchergebnissen (SERPs) werden dann auf der Grundlage dieser Inhaltsbewertung berechnet.

Länderindizes

Global operierende Suchmaschinen wie Google nutzen normalerweise einen eigenen Index für jeden Markt. Das heißt, es gibt beispielsweise einen Google-Index für USA (google.com), einen Google-Index für Japan (google.co.jp) und andere Länder. Mit nationalen Indizes kann die Suchmaschine die Suchergebnisse an das Suchverhalten anpassen.

Lokale Indizes

Ein lokaler Suchmaschinenindex folgt dem gleichen Prinzip wie ein Länderindex, nur auf regionaler oder lokaler Ebene. Lokale Indizes sind hauptsächlich für die Suche nach lokalen Diensten oder Orten wichtig, da sie die Angabe von Informationen ermöglichen, die für den Standort des Benutzers spezifisch sind. Beispiele sind Suchanfragen, die “in meiner Nähe” oder “Telefonnummer Taxi” enthalten, bei denen Suchmaschinennutzer in Köln andere Antworten als User in Hamburg erwarten würden.

Mobile First Index

Bisher haben Suchmaschinen Desktop-Crawler als primäres Mittel zum Sammeln von Informationen für ihren Index verwendet. Im Jahr 2016 kündigte jedoch ein Google-Webmaster-Blog-Post an, auf Mobile First Indizierung zu wechseln. Dies bedeutet, dass die primären Informationen für den Google-Index aus dem Crawlen der mobilen Versionen von Websites stammen, wobei der Desktop-Index eine Ergänzung darstellt.

Bedeutung der Indexierung für die SEO

Wenn eine Website nicht im Index enthalten ist, kann sie nicht in den Suchergebnissen angezeigt werden und verliert den gesamten Wert. Die Indexierung ist daher von grundlegender Bedeutung für die SEO. In der Vergangenheit mussten Webseitenbetreiber nach der Veröffentlichung einer Webseite manchmal lange auf das Crawling durch Suchmaschinen-Spider wie den Googlebot warten, damit die Seite in den Index aufgenommen wurde. Das Einreichen der Informationen zu einer Website bei den Suchmaschinen konnte den Vorgang beschleunigen. Heute erfolgt das Crawling sehr zeitnah.

Voraussetzung für die Aufnahme in den Index ist, dass die Seite gecrawlt werden kann. Meta-Daten wie der Seitentitel und eine Beschreibung helfen den Suchmaschinen dabei, den Seiteninhalt zu verstehen und eine Webseite korrekt zu indexieren. Nofollow-Tags können verhindern, dass die Bots bestimmten Links folgen. Mit einer Robots.txt-Datei können Webmaster den Suchmaschinenbots mitteilen, welche Seiten nicht in den Index aufgenommen werden sollen. Eine XML-Sitemap-Datei mit einer Auflistung aller auf einer Webseite vorhandenen Unterseiten unterstützt die Suchmaschinen bei umfangreichen Webpräsenzen alle Seiten zu crawlen. Die kostenlose Google Search Console bietet Webmastern die Möglichkeit, den Status der Indexierung ihrer Webseiten zu überprüfen. In der Search Console können SEOs auch eine Sitemap der Webseite direkt zu Google hochladen und den Prozess der Indexierung so beschleunigen.

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