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Interfaces

Was sind Interfaces?

Bei Interfaces handelt es sich in der Software um eine Schnittstelle zwischen zwei unterschiedlichen Komponenten. Dabei muss es sich bei diesen Komponenten nicht zwingend um zwei unterschiedliche Teile einer Software handeln. Man benötigt ein Interface auch, wenn unterschiedliche Einheiten wie Drucker und PC miteinander kommunizieren müssen. Interfaces ermöglichen den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Komponenten oder Prozessen und sie werden in der Softwareentwicklung häufig eingesetzt. Interfaces werden genutzt um redundante Codierung zu vermeiden. Man kann gleiche Funktionalitäten, die von unterschiedlichen Klassen genutzt werden, in einer Klasse zusammenfassen. Später kann man das Interface nutzen, um darüber andere Klassen zugänlich zu machen. Dadurch kann viel Code eingespart werden, da die Methoden in den Klassen über das Interface aufgerufen werden können.

Wozu benötigt man Interfaces?

Überwiegend werden Schnittstellen dazu verwendet, damit einzelne Programmkomponenten auf gemeinsame Funktionen zugreifen können. Die Entwickler müssen dazu nicht wissen, was sich hinter dem Interface befindet bzw. die Funktion programmiert wurde, sondern lediglich, was sie macht und wie sie aufgerufen werden kann. Mögliche Vor- oder Nachbedingungen für die Verwendung einer Methoden, die für deren Verwendung notwendig ist, werden meist in Dokumentationen festgehalten. Dieses System ermöglicht einen modularen Aufbau von Software und die Entwicklung einzelner Komponenten ist unabhängig voneinander möglich. Dieses System führte dazu, dass ganze Programmbibliotheken entwickelt wurden, die dynamisch zur Laufzeit aufgerufen werden und, die verschiedene Funktionen zur Verfügung stellen, die von Entwicklern nicht mehr programmiert werden müssen.

Sie können aber auch selbst solche Funktionen entwickeln und diese etwa im Rahmen eines Softwareprojektes wiederum für andere Komponenten des Programmes zur Verfügung stellen. Wie genau Interfaces genutzt werden können und auch dürfen, ist in den jeweiligen Sprachen definiert, die das Konzept der Interfaces unterstützten. Zudem ist auch festgelegt, dass eine Klasse, die ein ausgewiesenes Interface implementiert bekommt, auch über die darin angeführten Methoden verfügen muss. In der jeweiligen Sprache wird auch festgelegt, wie ein Interface aussieht, bzw. gibt es auch Programmiersprachen, in denen das Konzept der Interfaces gänzlich fehlt.

Vorteil der Interfaces

Einen Vorteil haben die Interfaces auch dann, wenn es darum geht, Erweiterungen für ein Programm oder ein Betriebssystem zu entwickeln. Dazu werden geeignete Schnittstellen zur Verfügung gestellt, die Entwickler neuer Tools nutzen können. Dabei können sie sich gewisser Funktionen des Betriebssystems bedienen. Der Vorteil ist, dass der Code des Betriebssystems nicht bekannt sein muss. Außerdem kann es auch nicht durch falschen Code negativ beeinflusst werden. Interfaces machen es dadurch erst möglich, Software für den PC oder Apps für mobile Endgeräte zu entwickeln. Ein Interface erhöht auch den Sicherheitsfaktor von Software auf unterschiedlichen Ebenen. Einerseits wird ein System vor Beeinflussungen durch falschen Code geschützt, andererseits kann man darüber auch das geistige Eigentum eines Entwicklers geschützt werden. Über ein Interface kann zwar eine Methode genutzt werden, allerdings kann geheim gehalten werden, wie genau die Methode ausprogrammiert wurde.

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