Manipulation der Suchanfrage auf Google

Manipulation der Suchanfrage auf Google

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Bei Google werden Suchanfragen nicht mehr nur Seiten als Liste angezeigt, sonder mittlerweile auch Informationen bzw. Antworten in Form des Knowledge Graph oder der Onebox. Diese Informationen stammen ebenfalls, wie die angezeigten Suchanfragen aus dem Web, werden allerdings noch von dem Algorithmen aufbereitet und es erfolgt eine automatische Verifizierung weiterer Quellen. Die Nutzer verlassen sich darauf, dass die angezeigten Informationen verlässlich und wahrheitsgetreu sind.

Jedoch gibt es durch einen Bug in der Websuche die Möglichkeit Informationen anzeigen zu lassen, die nicht zur gewünschten Information auf Google passen. Dies ist durch einen einzigen Parameter möglich. Ein Beispiel für eine solche Suchanfrage wäre, wenn nach der “Hauptstadt von Deutschland” gegoogelt wird und die Suchanfrage die Antwortauswahl “München” herausgibt.

Die Manipulation der Suchanfrage wird durch den Parameter kgmid bestimmt gefolgt von einer eindeutigen ID ermöglicht. Hiermit lässt sich jeder gewünschte Knowledge Graph in der Websuche anzeigen, anstatt des “echten” Knowledge Graphs.

Dadurch, dass sich sich die ID eines Knowledge Graphs relativ einfach über die sogenannte Teilen-Funktion herausfinden lässt, fällt es leicht gefälschte Google-Links zu verteilen. Die Manipulation kann aktuell jeder selbst vornehmen. Sucht man z.B. nach Michael Jackson und klickt dann beim der Knowlege Graph auf das Teilen-Icon, erhält man den Link.

https://g.co/kgs/Pg4yTL

Aufgeschlüsselt wird dieser Link zu

https://www.google.com/search?kgmid=/m/09889g&hl=de-DE&kgs=cec08f0a03e8c10d&q=Michael+Jackson&shndl=0&source=sh/x/kp&entrypoint=sh/x/kp

Hieraus kann man den entsprechenden Parameter “&kgmid=/m/09889g” extrahieren. Hängt man diesen Parameter an eine beliebe Suchanfragen-Url an, wird der Knowledge Graph zu Michael Jackson angezeigt.

Da Nutzer von Google der Plattform vertrauen, könnte dies nun zu Problemen zu führen, da diese Manipulation von Suchanfragen auf der Google Websuche stattfindet und dem Nutzer dies nicht bewusst ist. So könnten die Nutzer getäuscht werden, indem sie falsche Informationen erhalten und dadurch das Vertrauen verlieren.

 

Quelle: www.googlewatchblog.de

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