Neu bei Google: strukturierte Daten für Jobanzeigen

Neu bei Google: strukturierte Daten für Jobanzeigen

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Google führt eine neue strukturierte Daten Markup Eigenschaft für Stellenanzeigen ein, die es potenziellen Bewerbern ermöglicht, sich direkt auf der Website des Arbeitgebers zu bewerben.

Außerdem schreibt Google eine neue Richtlinie für redaktionelle Inhalte vor, damit Nutzer den Inhalt einer Stellenanzeige verstehen und sich entweder direkt oder auf anderem Wege bewerben können.

Neues directApply Markup für Stellenanzeigen

Mit der neuen directApply-Eigenschaft können Arbeitgeber angeben, ob es eine Option für potenzielle Mitarbeiter gibt, sich auf ihrer Website für eine Stelle zu bewerben.

Google sagt, dass dieses Markup für Stellenanzeigen geeignet ist, die eine bestimmte Anzahl von User Aktionen erfüllen, um sich für die Stelle zu bewerben. Nämlich, dass dem Nutzer ein kurzer und unkomplizierter Bewerbungsprozess angeboten werden muss.

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Arbeitgeber bieten ein “direktes Bewerbungserlebnis“, wie von Google definiert, wenn eine dieser Bedingungen erfüllt ist:

  • Der Nutzer schließt den Bewerbungsprozess auf Ihrer Seite ab.
  • Wenn der Nutzer über Google auf Ihre Seite gelangt, muss er nicht mehr als einmal auf “Bewerben” klicken und Nutzerinformationen eingeben, um den Bewerbungsprozess abzuschließen.

In anderen Worten: Wenn die Stellenanzeige von den Bewerbern verlangt, einen Lebenslauf hochzuladen und dann dieselben Informationen noch einmal in ein Bewerbungsformular einzugeben, ist sie für dieses Markup nicht geeignet. Website-Besitzer können dieses Markup sofort verwenden, obwohl es möglicherweise keine unmittelbare Auswirkung auf die Suchergebnisse hat, da Google daran arbeitet, diese Informationen in seinen Index zu integrieren.

Neue Google Content-Richtlinie für Stellenanzeigen

Die neuen Richtlinien für redaktionelle Inhalte von Google enthalten Richtlinien für störende Texte und Bilder, übertriebene und ablenkende Anzeigen oder Inhalte, die keinen Mehrwert für die Stellenanzeige bieten.

Google bittet darum, dass Stellenanzeigen auch grundlegende Grammatikregeln befolgen, z. B. die richtige Großschreibung.

Basierend auf Forschungsergebnissen bietet Google Arbeitgebern die folgenden Tipps, um das Vertrauen der Stellensuchenden zu verbessern und potenziell mehr Bewerber anzuziehen:

  • Kein Betrug: Vergewissern Sie sich, dass es sich bei den Stellenangeboten nicht um Betrug oder Spam handelt. Die Anzeigen müssen echte Jobangebote darstellen.
  • Verbessern Sie die Benutzerfreundlichkeit: Websites mit schlechter Benutzerfreundlichkeit fragen nach Benutzerinformationen, wenn sie nicht notwendig sind, haben qualitativ schlechte Seiten oder haben komplexe Bewerbungsprozesse.
  • Entfernen Sie abgelaufene Stellenanzeigen: Lassen Sie eine Stellenanzeige nicht offen, wenn sie keine neuen Bewerbungen mehr annehmen.
  • Echte Daten: Maskieren Sie alte Stellen nicht als neue und aktualisieren Sie die DatePosted-Eigenschaft nicht, wenn es keine Änderung an der Stellenausschreibung gab.
  • Keine falschen oder irreführenden Informationen: Dazu gehören falsche Angaben zu Gehalt, Ort, Arbeitszeiten, Beschäftigungsart oder anderen jobspezifischen Details.

Googles neue Richtlinie für redaktionelle Inhalte für Stellenanzeigen tritt am 1. Oktober 2021 in Kraft.

 

Quelle: Search Engine Journal

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