Google Patents

Google Patents

Was bedeutet Google Patents?

Es handelt sich bei Google Patents um eine Suchmaschine von Google, die mehr als 87 Millionen Patente und Patentanmeldungen mit Volltext aus 17 PatentÀmtern verzeichnet.

Diese Dokumente umfassen die gesamte Sammlung erteilter Patente und veröffentlichter Patentanmeldungen aus jeder Datenbank (die der öffentlichen DomĂ€ne angehören). US-Patentdokumente reichen bis 1790, EPO und WIPO bis 1978 zurĂŒck. FĂŒr die Ă€lteren US-Patente wurde eine optische Zeichenerkennung (OCR, Optical Character Recognition) durchgefĂŒhrt, um sie durchsuchbar zu machen. Zudem wurde Google Translate fĂŒr alle nicht-englischen Patente verwendet, um die englischen Übersetzungen durchsuchbar zu machen. Google Patents indexiert auch Dokumente von Google Scholar und Google Books und hat diese maschinell mit kooperativen Patentklassifizierungscodes fĂŒr die Suche klassifiziert.

Unter die PatentÀmter fallen:

    • EuropĂ€isches Patentamt (EPA)
    • US Patent- und Markenamt (USPTO)
    • Welt-Organisation fĂŒr das geistige Eigentum (WIPO)
    • Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)
    • Kanadas Amt fĂŒr das geistige Eigentum (CIPO)
    • Chinas Staatliches Amt fĂŒr geistiges Eigentum (SIPO)
    • Japanisches Patentamt (JPO)
    • Koreanisches Amt fĂŒr geistiges Eigentum (KIPO)
    • sowie die PatentĂ€mter der LĂ€nder: Finnland, Spanien, DĂ€nemark, Niederlande, Frankreich, Großbritannien, Russland, Belgien und Luxemburg.

Die Entstehung von Google Patents

Google Patents startete seinen Dienst am 14. Dezember 2006. Laut den Aussagen von Google, verwendet Patents dieselbe Technologie wie Google Books, da das Scrollen durch Seiten und das VergrĂ¶ĂŸern von Bereichen erlaubt. Die Bilder sind dabei als PNG-Dateien speicherbar.

Google Patents wurde im Jahr 2012 aktualisiert, wobei das EuropĂ€ische Patentamt (EPA) und das Tool zum Suchen nach dem Stand der Technik berĂŒcksichtigt wurden. Ein Jahr spĂ€ter wurde es um die Welt-Organisation fĂŒr das geistige Eigentum (WIPO), das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA), Kanadas Amt fĂŒr das geistige Eigentum (CIPO) und Chinas Staatliches Amt fĂŒr geistiges Eigentum (SIPO) erweitert. Alle auslĂ€ndischen Patente wurden auch ins Englische ĂŒbersetzt und konnten dann durchsucht werden. Im Jahr 2015 wurde auf patents.google.com eine neue Version mit einer neuen BenutzeroberflĂ€che, der Integration von Google Scholar mit maschinell klassifizierten CPCs (Cooperative Patent Classification) und der Suche nach Clustern in CPCs eingefĂŒhrt.

Im Folgejahr wurde die Abdeckung von 11 weiteren PatentĂ€mtern angekĂŒndigt. Weiterhin fand eine EinfĂŒhrung der UnterstĂŒtzung fĂŒr die Boolesche Suchsyntax des USPTO und EPO (Proximity, Wildcards, Titel / Abstract / Claims-Felder) statt, sowie visuelle Graphen von Erfindern, Beauftragten und CPCs nach Datum, einer Thumbnail-Grid-Ansicht von Suchergebnissen und herunterladbaren Resultsets CSV.


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