Online Marketing für die Karriere-Branche

Online Marketing für die Karriere-Branche

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Die klassische Printanzeige oder das Jobportal können eine hohe Reichweite erzielen, sollten aber nicht das einzige Recruiting-Instrument bleiben. Insbesondere Fachkräfte können von einem Unternehmen oft besser über ein effizientes Online-Marketing angeworben werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Human Resources und Online-Marketing-Experten eines Unternehmens dabei optimal miteinander kooperieren.

1. Branchenanalyse: Online Marketing für die Karriere-Branche als lohnenswerte Alternative

Im Zeitalter von Multimedia und Mobilität recherchieren viele Jobsuchende nach der passenden Arbeitsstelle im Netz, oft mit dem Smartphone oder einem anderen mobilen Endgerät. Eine Möglichkeit, solche Kandidaten zu rekrutieren, ist es, Jobanzeigen auf Jobportalen online zu schalten. Beispiele hierfür sind Monster oder StepStone. Doch die Kosten für diese einschlägigen Portale sind vergleichsweise teuer.

Die Unzufriedenheit mit der Effizienz der klassischen Stellenportale im Internet war einer der Gründe, die zum Aufschwung des Online-Marketings für Karrierezwecke geführt haben. Online-Marketing bietet den Arbeitgebern eine ganze Reihe von überzeugenden Vorteilen, da es ihnen ermöglicht, die User effizient neugierig zu machen. Das erfolgt praxisgerecht und vor allem mittel- bis langfristig vergleichsweise günstig.

Dennoch gibt es ein Problem, welches die Effizienz des Online-Marketings für das individuelle Recruiting von Unternehmen behindert: die ungenügende Kooperation zwischen den Personalverantwortlichen im Bereich Human Resources und den Marketingexperten. Das führt beispielsweise dazu, dass bei Stellenangeboten die wichtige SEO-Optimierung nicht berücksichtigt wird. Das Ergebnis der unzureichenden Kommunikation zwischen HR und Marketing: Der Karrierebereich von Webseiten der jeweiligen Unternehmen hat alles andere als ein zufriedenstellendes Ranking. Hier wird Potenzial verschenkt, das gerade in Zeiten des Fachkräftemangels nicht verschenkt werden sollte!

2. Studien zur Karriere-Branche

Fachkräftemangel ist in Deutschland ein Problem, das viele Unternehmen in ihrer geplanten Entfaltung hindert. Dies belegt auch eine neue Studie aus Nordrhein-Westfalen.

So schreibt der Dachverband der Industrie- und Handelskammern Nordrhein-Westfalens (IHK NRW) in seinem Fachkräftereport 2019, dass etwa 450.000 qualifizierte Fachkräfte benötigt werden. Dies mache 6,9 % des gesamten aktuellen Fachkräftebedarfs aus.

3. Interessante Suchbegriffe für die Karriere Branche

Google Trends gibt an, welche Suchbegriffe und wie oft diese vom Nutzer recherchiert wurden.

  • Blau: Jobs
  • Rot: Praktikum
  • Gelb: Stellen
  • Grün: Jobbörse
Karriere-Branche - Interessante Suchbegriffe

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Die Karriere-Branche hat ein großes Potenzial, was es Suchanfragen im Internet angeht. Wie man am Suchverlauf erkennt, wachst das Interesse nach bestimmten Keywords seit 2015. Was das spezifische Keyword “Jobs” angeht, beobachten wir seit Ende 2018 ein großes Wachstum.

4. Top 5 Suchbegriffe für die Karriere Branche

Die Popularität der einzelnen Suchbegriffe wird in einem bestimmten Zeitablauf analysiert und kann im Detail angesehen werden. Somit bekommt man auch Informationen zu ähnlichen Suchanfragen, die die Nutzer gemacht haben.

4.1 Jobs

Karriere Branche - Interessante Suchbegriffe - Jobs

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4.2 Praktikum

Karriere Branche - Interessante Suchbegriffe - Praktikum

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4.3 Stellen

Karriere Branche - Interessante Suchbegriffe - Stellen

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4.4 Jobbörse

Karriere Branche - Interessante Suchbegriffe - Jobbörse

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Tipp

Wie man an den obigen Beispielen sehen kann, sind die meisten Suchanfragen für spezifische und lokale Arbeitsangebote. Die meisten Leute suchen nach Jobs oder Praktikums in München, Berlin und Hamburg

4.5 Suchanfragen im Detail

Dank des Keyword Planners der Online Solutions Group erhalten Sie folgende Daten kostenlos:

Karriere Branche - OSG Keyword Planner

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5. Die bekanntesten Karriere-Websites

Sistrix ist ein SEO-Tool, welches die Analyse der Sichtbarkeit verschiedener Website erlaubt.

  • StepStone
  • Monster
  • Jobbörse
Karriere Branche - Sichbarkeit Vergleich

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Majestic analysiert die Verbindung der Links zwischen zwei Websites. Somit ist es möglich, die Anzahl der Backlinks zu analysieren, die auf eine Website verweisen; ebenso die Qualität der Links.

Karriere Branche - Backlinks Vergleich

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6. Wir nehmen Monster unter die Lupe

Es gibt verschiedene Jobbörsen-Websites. Monster.de ist eine Möglichkeit nach Jobs zu suchen und in Deutschland sehr bekannt.

6.1 Traffic

Informationen zum Traffic werden hier im Detail beobachtet.

Karriere Branche - Monster - Traffic Übersicht

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Karriere Branche - Monster - Traffic pro Land

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Karriere Branche - Monster - Traffic Source

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6.2 Referrals

Die Websites, die Traffic zur eingegebenen Seite senden, werden hier angezeigt.

Karriere Branche - Monster - Referrals

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6.3 Suche

Mehr Informationen über kostenlose und bezahlte Keywords erhalten Sie hier.

Karriere Branche - Monster - Suche

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6.4 Social

Die Top 5 Social-Media-Kanäle werden hier angegeben.

Karriere Branche - Monster - Social Media

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6.5 Display Advertising

Hier sehen Sie die führenden Herausgeber, die auf Monster verweisen.

Karriere Branche - Monster - Display Ads

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7. Aufbau einer Online-Marketing-Strategie für die Karriere-Branche

Die Internetseite ist die virtuelle Visitenkarte eines Unternehmens im weltweiten Web. Hier präsentiert sich das Unternehmen attraktiv und abwechslungsreich, professionell und persönlich. Das gilt auch für den Karrierebereich. Dieser soll den Bewerber dazu veranlassen, im Unternehmen einen Wunscharbeitgeber zu entdecken, immer wieder nach Stellenangeboten zu recherchieren und eine interessante Bewerbung zu schicken.

7.1 SEO: Basis für jede Karriereseite

Der beste Text nutzt aber nichts, wenn er im Internet nicht entdeckt werden kann. Daher ist SEO für jede moderne Internetpräsenz, die effizient und erfolgreich aufgestellt sein soll, unverzichtbar. Das gilt insbesondere für die Keywords, die oben bereits thematisiert wurden. Doch es gibt noch weitere Faktoren, die für die optimale Umsetzung der SEO-Kriterien zu berücksichtigen sind.

Die Keyword-Analyse ist nur ein Faktor, der oft vergessen wird. Es genügt nicht, die Keywords beliebig auf der Webseite zu integrieren: Es ist auch wichtig, sie in einem bestimmten Prozentsatz einzubauen. Der dahinterliegende Algorithmus wird von Google ab und zu geändert. Daher ist es wichtig, eine suchmaschinenoptimierte Internetpräsenz einem Experten anzuvertrauen.

Dazu sind Schlüsselwörter nicht nur im klassischen Text wichtig. Besondere Relevanz haben sie auch in den Überschriften und in den sogenannten Metadaten (Meta Title und Meta Description). Dazu ist es auch bedeutsam, Bilder, Tabellen und eventuell Grafiken zu beschriften. Das ist besonders bei Bildern wichtig, da Google diese sonst nicht beurteilen kann.

7.2 Bezahlte Online-Werbung

Zusätzlich kann es Sinn machen, Stellen auch online über Google Ads zu bewerben. Richtig aufgesetzt, ist bezahlte Werbung oft günstiger als eine geschaltete Anzeige auf einem Jobportal. Zum Beispiel kann Google Ads lokal genutzt werden – etwa nur im Großraum einer Stadt. Die Klickkosten sind günstiger als deutschlandweit ausgeschriebenen Stellenanzeigen.

Wichtig sind – wie bei anderen Webinhalten auch – gute Texte. Die Anzeigen sollten umfassend informieren und echtes Interesse wecken können. Die Beschreibung der Anforderungsprofile und der mit einem Job verbundenen Benefits sollte sorgfältig vorgenommen werden. Zudem bietet die Stellenanzeige eine Möglichkeit, das eigene Unternehmen – wenn auch nur auf wenigen Zeilen – kompetent und sympathisch zu präsentieren.

Generell gilt: Google sollte nicht als Feind, sondern eher als Verbündeter in Sachen Reichweite eingeschätzt werden. Denn Google hat bei seinem Ranking das Gleiche im Fokus wie ein Websitebetreiber beziehungsweise ein Unternehmen bei der Rekrutierung von Angestellten: Mehrwert für den User. Das bedeutet: Wenn eine Website gut gemacht ist, honoriert dies auch Google und die Klickkosten können minimiert werden.

7.3 Social Media

User und somit potenzielle Arbeitnehmer sind heute vielfältig im Netz aktiv. Über Social Media ist eine Kommunikation oft besonders effizient möglich. Dazu punkten die sozialen Medien auch mit der Teilungsmöglichkeit interessanter Angebote, was die Reichweite zusätzlich erfreulich erhöhen kann. Auch Plattformen und Google Ads sind in eine durchdachte Strategie des Recruitings einzubauen.

Dabei sollte man sich nicht nur auf Facebook beschränken. Auch Twitter ist unter Umständen von hoher Relevanz für das Recruiting. Instagram ist ebenfalls ein Kanal, der ein wichtiges Instrument sein kann. Mit diesen Maßnahmen wecken Unternehmen eher Neugier bei der Privatperson – und bauen darauf, dass diese bei Bedarf einmal zum Arbeitnehmer bei ihnen wird.

Auch die Jobportale Xing und LinkedIn können effektiv in diese Social-Media-Kampagnen integriert werden.

7.4 Retargeting

Immer am Ball bleiben. So könnte man den Zweck von Retargeting am besten beschreiben. Nur selten ist es so, dass eine Bewerbung zügig erfolgt, der Prozess des Recruitings ist also aufwendig. Dem User sollte das Unternehmen immer wieder auch als attraktiver Arbeitgeber präsentiert werden. Das ist besonders der Fall, wenn Fachkräfte eingeladen werden sollen, sich zu bewerben. Wenn diese aktuell in einem Arbeitsverhältnis sind, wird es in der Regel – auch dann, wenn sie potenziell wechselwillig sein sollten – vielleicht Monate dauern, bis sie eine Bewerbung senden.

Wichtig ist es also, für jedes Stellenangebot eine bestimmte Zielgruppe zu definieren und die dazugehörigen User regelmäßig im Retargeting zu berücksichtigen.

8. Fazit

Suchmaschinenoptimierung ist heute essentiell, damit die Jobangebote eines Unternehmens im weltweiten Netz von den potenziellen Interessenten auch entdeckt werden können. Hierfür sind nicht nur erstklassige Keyword-Analysen zu betreiben. Auch Metadaten und Landingpages, Grafiken und Tabellen, Links und Backlinks können dem suchmaschinenoptimierten Internetauftritt einen echten Mehrwert verleihen. Diesen belohnt auch Google, der in seinem Ranking die Besucherfreundlichkeit einer Website besonders berücksichtigt. Dazu zählt auch ein Responsive Design, das die optimale Darstellbarkeit einer Webseite auf mobilen Endgeräten wie dem Smartphone gewährleistet.

9. Jetzt auch im Online Marketing durchstarten

Für Unternehmen, die im Bereich HR und Marketing nicht auf den Online-Bereich spezialisiert sind, ist es wirklich ratsam, sich Experten ins Boot zu holen. Sie können die Bewerberakquise praxisorientiert und professionell umsetzen. Spezialisierte Online-Marketing-Agenturen wie die Online Solutions Group können Ihnen dabei helfen, den Recruiting-Prozess optimal aufzusetzen und umzusetzen. Über Online-Marketing-Schulungen für HR Manager kann ebenfalls das Wissen Inhouse vertieft werden.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf! Unser Geschäftsführer Florian Müller bespricht mit Ihnen gerne Fragen und Details!

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