Facebook warnt User vor dem Teilen von COVID-19-Links

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Facebook gibt Warnungen an Benutzer aus, bevor Links zu Inhalten über COVID-19 freigegeben werden. Dabei sehen User einen neuen Benachrichtigungsbildschirm, der sie warnt, dass der Inhalt möglicherweise veraltet oder ungenau ist.

In einer Ankündigung erklärt das Unternehmen:

“We want to make sure people have the context they need to make informed decisions about what to share on Facebook, especially when it comes to COVID-19 content.

So today, we’re starting to roll out a global notification screen to give people more context about COVID-19 related links when they are about to share them.”

Der Benachrichtigungsbildschirm wird nicht angezeigt, wenn Benutzer Links von glaubwürdigen Gesundheitsbehörden wie der Weltgesundheitsorganisation freigeben.

Außerdem möchte Facebook die Verbreitung glaubwürdiger Informationen in keiner Weise verlangsamen. Aber die Zeit wird zeigen, ob es irgendwelche Auswirkungen auf das Teilen von Fehlinformationen hat. Denn selbst mit dieser Maßnahme gibt es nichts, was Benutzer davon abhalten könnte, Links zu COVID-19 zu teilen, was immer sie wollen. Obwohl die Benutzer mehr Kontext über den Link den sie freigeben bekommen, können sie letztendlich immer noch wählen, ob sie ihn freigeben möchten.

David Gillis vom Designteam von Facebook sagt, dass das Unternehmen bisher gute Ergebnisse mit informierenden Freigabe-Bildschirmen erzielt hat:

Die Freigabe-Bildschirme, auf die er sich grundsätzlich bezieht, wurden bereits im Juni eingeführt, um Benutzer vor der Freigabe von Inhalten zu warnen, die älter als 90 Tage sind. Dabei erscheint der Freigabe-Bildschirm unabhängig davon, welche Quelle man teilen möchte. Selbst bei vertrauenswürdigen Autoritäten wird dieser erscheinen. Da nicht jeder vor dem Teilen das Datum der Inhalte prüft, versucht Facebook hier zu unterstützen, um die Aktualität der Inhalte zu gewährleisten.

Nun wendet Facebook genau die gleichen Maßnahmen auf COVID-19-Links an. Es wird interessant sein, zu sehen, ob Facebook diese Funktion in Zukunft auf andere Arten von Inhalten ausweitet. Denn es gibt sicherlich weitere Arten von Inhalten, bei denen diese Art von Warnung gerechtfertigt wäre.

Viele argumentieren, Facebook tue nicht genug, um die Verbreitung ungenauer und potenziell schädlicher Inhalte auf seiner Plattform zu stoppen.

Vielleicht wird das Unternehmen irgendwann noch härtere Maßnahmen als diese ergreifen?

Quelle: searchenginejournal.com

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