Skip to main content

Java Swing

Was ist Java Swing?

Swing ist ein Toolkit, das auf Java aufbaut und zur Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen eingesetzt wird. Java wurde dazu mit einer Reihe von Bibliotheken erweitert, die die Realisierung von GUIs (Graphical User Interfaces) erleichtert. Java Swing ist wiederum eine Erweiterung der Java Foundation Classes zu denen noch weitere Bibliotheken zur grafischen Entwicklung wie Java 2D gehören.

Einfache Integration von GUI-Komponenten

Für eine einfache Erstellung von Benutzeroberflächen gibt es bei Java Swing bereits vordefinierte Komponenten. Bei diesen Komponenten handelt es sich um verschiedene Steuerelemente, die dem Nutzer später eine Funktion zur Verfügung stellen oder eine Information anzeigen. Diese Elemente können wiederum in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Bei Java Swing spricht man unter anderem von den sogenannten Top-Level Containern. Dazu gehören etwa Menüs, einfach strukturierte Dialogfenster oder Titelleisten. Daneben gibt es noch die sogenannten Atomic Components, wozu beispielsweise Textfelder, Tooltips oder Schieberegler gehören. Die dritte Kategorie an Elementen sind die Intermediate Container die Methoden zum Erstellen von Symbolleisten oder zum Erzeugen von Registerkarten anbieten. Je nach Literatur werden noch weitere Kategorien unterschieden, wie die Basic Controls wozu etwa Buttons oder Checkboxen gehören.

Layouts verwalten mit dem Layout-Manager

Ein wichtiger Bereich von Java Swing ist der Layout-Manager. Dabei handelt es sich um verschiedene Layoutsysteme, die mehr oder weniger Freiheiten bei der Konfigurierung der grafischen Benutzeroberfläche zulassen. Der Layout-Manager mag im ersten Moment für den Entwickler sehr einschränkend sein, hat aber den Sinn, dass später einheitlichere Designs entstehen, in denen sich der Nutzer einfacher zurechtfindet. Der Layout-Manager bestimmt jedoch nicht das spätere Look&Feel, er regelt lediglich die Anordnung der Komponenten. Für das spätere Design wird der User Interface Manager herangezogen und auf bereits definierte Designs etwa für Windows zurück gegriffen werden oder völlig neue Designs erstellt werden.

Aktivieren der Komponenten mit dem Event-Handler

Die oben beschrieben Komponenten sind mit der Implementierung weitgehend noch ohne Funktion – hier kommt der Event-Handler ins Spiel. Für die unterschiedlichen Komponenten stehen verschiedene Events zur Verfügung, die bei der Aktivierung etwa durch einen Mausklick ausgeführt werden. Nicht jedes Event steht für jeden Komponenten bereit, da nicht alle Events bei allen Komponenten sinnvoll sind. Es gibt beispielsweise für Aktionen mit der Maus verschiedene Events wie Clicked oder Dragged.

Zusammenspiel aller Bereiche

Mit Java Swing werden die einzelnen Layout-Manager, verschiedene Komponenten und Event-Handler kombiniert. Was das Herz einer grafischen Benutzeroberfläche ausmacht. In Java Swing gibt es zahlreiche weitere Methoden, mit denen diese Oberfläche erweitert werden kann.

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG

Java Swing
2.3 (46.67%) 3 votes