Mention

Was ist eine Mention?

Mention, zu Deutsch: ,,ErwĂ€hnung” hĂ€ufig auch als replies oder tagging bezeichnet, ist ein Mittel, mit dem ein Blog-Post auf ein Benutzerprofil verweist oder Links zu diesem erstellt. Dies kann getan werden, um die Aufmerksamkeit eines anderen Benutzers eines sozialen Netzwerks oder eines Blogging-Dienstes zu erregen oder auf dieses aufmerksam zu machen. Zudem kann dadurch auch auf den Beitrag des anderen Benutzers geantwortet werden oder ein Benutzer wird in einen Beitrag eingebunden. Um solch ein Mention durchzufĂŒhren, muss ein @ vor den Benutzernamen oder den Firmennamen gesetzt werden. Dieses bewirkt, dass der erwĂ€hnte Benutzer ĂŒber das Mention in Kenntnis gesetzt wird.

Wie ist die Mention entstanden?

Der Aufstieg des Zeichens zu Twitter seit seiner EinfĂŒhrung im Jahr 2006 fĂŒhrte zur Verwendung des At-Zeichens (“@”) als eine Beschreibung zum Leiten eines öffentlichen Beitrags zu einem bestimmten Benutze. Insbesondere zum Zweck der Antwort auf den Beitrag eines anderen Benutzers. Erst nachdem @ als visuelles Mittel zur Ausrichtung von BeitrĂ€gen auf bestimmte Nutzer unter Twitter-Nutzern eingefĂŒhrt wurde, begannen Twitter-Entwickler, das @ -Zeichen als grundlegendes Konversationstool auf der Website zu integrieren. AnfĂ€nglich wurde @ von Twitter-Benutzern gelegentlich als AbkĂŒrzung fĂŒr andere Wörter wie Ort oder Zeit verwendet. Die erste Person, die @ als Beschreibung fĂŒr die Leitung eines Beitrags bei einem anderen Nutzer und demnach dem heutigen Mention verwendet hat, war Robert S. Andersen.

AnfÀnglich musste ein Leerzeichen zwischen dem @ und dem Namen gesetzt werden, gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Hauptinhalt.

Wer gilt als Erfinder der Mention?

Die ersten Personen, die einen allgemeinen Aufbau fĂŒr die direkte Adressierung von Benutzern in Posts vorschlugen, waren von Ben Darlow und Neil Crosby. 2007 tendierte die Convention dazu, das @ und einen Twitter Benutzernamen (im Gegensatz zu einem echten Namen) zu kombinieren. Die Kombination sollte dem Anfang eines Beitrags voran stehen, um eine Antwort anzuzeigen. Letztendlich wurden sie umgangssprachlich als @Antworten fĂŒr ihre primĂ€re Verwendung als Antworten auf BeitrĂ€ge anderer Benutzer bekannt. Twitter hat ab Mai 2008 die UnterstĂŒtzung fĂŒr ,,@Antworten” hinzugefĂŒgt. Wobei jede Kombination von @ mit einem Benutzernamen in einen Hyperlink zum Profil umgewandelt wurde. Am 30. MĂ€rz 2009 aktualisierte Twitter die Funktion und benannte sie in ,,Mention”, um einzelne Benutzer gerichtete Nicht-Antwort-Posts einzubeziehen.

Seit September 2009 integriert Facebook das At-Zeichen als erwĂ€hnenswertes Feature. Wer hier in einem Post das ,,@” eingibt, wird automatisch eine Dropdown-Liste erstellt. Diese enthĂ€lt Namen von Freunden, Gruppen und Seiten , die nach der Auswahl und dem veröffentlichten Post mit dem Profil, der Gruppe oder der Seite verknĂŒpft sind.

Info

Auf Google + wird anstelle des @, das Pluszeichen (,,+”), um einen Nutzer oder eine Seite auszuwĂ€hlen.

Welche Auswirkungen hat die EinfĂŒhrung der Mention?
Seit dem es diese Mention-Funktion gibt, wird sie von immer mehr Twitternutzern explizit erwĂ€hnt, um auf sich und ihr Profil aufmerksam zu machen. So finden sich auf privaten Blogs beispielsweise SĂ€tze wie ,,Sie können mich finden auf Twitter und @…. finden.” Oder der Name samt des At-Zeichens zu Beginn wird erwĂ€hnt, wenn das eigene Profil beworben wird Beispielsweise in Online-Magazinen. Der Grund dafĂŒr ist, dass es durch das vorangegangene @ möglich ist, direkt auf den Benutzernamen zu klicken.
Zudem werden mittlerweile nicht nur Twitter-Nutzer erwĂ€hnt. Auch fremde, die jedoch etwas mit dem Tweet zu tun haben. So werden beispielsweise oft berĂŒhmte Personen erwĂ€hnt, wenn jemand etwas fĂŒr diese Person schreibt. Beispielsweise um Interesse an einem neuen Album oder einen neuen Film zu zeigen. Dadurch soll die Aufmerksamkeit dieser Person erregt werden. Das soll wiederum zu einer Antwort, einem Retweet oder auch einem Like fĂŒhren kann.

Der Hyperlink, der durch AnhÀngen von @ an die Vorderseite eines Benutzernamens erstellt wird, wird zudem oft von verschiedenen Social-Media-orientierten Analyseanwendungen von Drittanbietern indiziert, um den Einfluss eines erwÀhnten Benutzers zu messen.

Tipp

Wenn Sie noch Fragen bezĂŒglich eines Online Marketing Themas haben, dann können Sie gerne unseren Glossar besuchen und sich ĂŒber das Thema informieren, wo Sie noch speziell Fragen haben.


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