Tag Cloud

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Was ist die Tag Cloud?

Wörtlich ĂŒbersetzt bedeutet Tag Cloud soviel wie Schlagwortwolke. Man trifft auch teilweise auf die Synonyme Wortwolke, auch sehr hĂ€ufig als Word Cloud verwendet, Begriffswolke, Stichwortwolke oder Schlagwortmatrix. Es handelt sich um eine Form der Visualisierung fĂŒr Schlagworte, sogenannte Tags. Sie behalten zwischen 30 und 150 Schlagwörtern. Mit einer solchen Wolke aus Schlagworten kann man die Tags und die dazu gehörenden Links strukturieren und auf eine den Nutzer ansprechende Weise darstellen. Die Gewichtung innerhalb der verschiedenen Tags wird dabei in der Regel durch die SchriftgrĂ¶ĂŸe vorgenommen. Man kann natĂŒrlich auch mit verschiedenen Farben arbeiten, um bestimmte Schlagworte optisch hervorzuheben. Oft findet man Tag Clouds in Blogs. Durch die Tag Cloud kann der Nutzer sofort sehen, zu welchen Schlagworten Artikel vorhanden sind und welche inhaltlichen Schwerpunkte der Blog hat.

Tag Clouds und ihre Funktionen

Durch Tags wird die Zahl der internen Verlinkungen gesteigert, der Nutzen von Tag Clouds fĂŒr SEO ist aber umstritten. Dennoch ist die Methode anerkannt, um Begriffe und Themen ansprechend zu prĂ€sentieren und zu visualisieren und gleichzeitig dabei auch eine Gewichtung unter den Worten vorzunehmen. Viele Blogs nutzen zum Beispiel ein Plugin mit WordPress, das Tag Clouds ermöglicht. Die Gewichtung der Begriffe innerhalb der Tag Cloud erfolgt ĂŒber eine Formel. Je nachdem, wie oft ein Wort im Blog vorkommt, wird es stĂ€rker gewichtet und erscheint grĂ¶ĂŸer. Man kann aber auch nach Beliebtheit, statt nach der HĂ€ufigkeit der Schlagworte gewichten. Da die Tags sind mit einem Link versehen sind, gelangt der Nutzer zu allen Inhalten einer Webseite bei denen der Tag hinterlegt ist.

Ein Problem ist jedoch, dass viele Nutzer Tag Clouds nicht verstehen und somit die Nutzung nicht so intuitiv erfolgt wie angedacht. Auch ergeben Tag Clouds nur dann Sinn, wenn die Inhalte mit logischen und konsistenten Tags versehen werden. Synonyme sorgen zudem fĂŒr Verwirrung und manchmal werden nicht alle Inhalte, die zu dem Tag gehören wĂŒrden, angezeigt. Der Betreiber der Webseite muss sich schlussendlich also immer fragen, ob die Tag Cloud dem Nutzer hilft besser durch seine Webseite zu navigieren oder ob sie ihn eher verwirrt.

Verschiedene Tag Cloud Typen

Es lassen sich drei Haupttypen von Tag Clouds, vor allem in sozialen Anwendungen, unterscheiden.

Word Cloud

Dieser Tag Typ zeigt die HĂ€ufigkeit von Elementen an. In einer Word Cloud werden die Tag nach ZugriffshĂ€ufigkeit gewichtet und dementsprechend grĂ¶ĂŸer oder kleiner in einer gewichteten Liste dargestellt. Eine andere Möglichkeit der Abbildung bietet die Datenwolke. Sie besteht aus einer Datenanzeige, die unterschiedliche SchriftgrĂ¶ĂŸen und/oder Farben verwendet, um hauptsĂ€chlich numerische Werte abzubilden. Sie ist einer Tag Cloud sehr Ă€hnlich, zeigt jedoch nur die Anzahl von Wörtern an, z. B. Daten von Bevölkerungen oder Börsenkursen.

Global Tag Cloud

Sie summiert die Frequenz der Themen und Nutzer auf. Daraus entsteht eine Wolke, die Wörter enthĂ€lt, die hĂ€ufig im Zusammenhang mit dem gesuchten Wort verwendet werden. Tags, die auf ein Thema verweisen, werden je nach HĂ€ufigkeit der Nutzung grĂ¶ĂŸer dargestellt und machen zugleich die Beliebtheit der Tags sichtbar. Dieser Typ wird auch Ordnungs- oder Anordnungswolke genannt. Die begrenzten Möglichkeiten einer Word Cloud sind hier erweitert, da sie einen fokussierten Blick auf ein Dokument zulassen. Anstatt der Zusammenfassung eines gesamten Dokuments prĂŒft die Ordnungswolke die Verwendung eines bestimmten Wortes.

SchlĂŒsselwortwolke

Hier werden Kategorien gebildet, die auf bestimmte Inhalte schließen lassen. Die GrĂ¶ĂŸe der Tags ist auch hier von der Anzahl der Inhalte und Unterkategorien abhĂ€ngig. Daher wird diese Wolke hĂ€ufig fĂŒr das Suchmaschinenmarketing verwendet, da sie auf eine Gruppe von SchlĂŒsselwörtern verweist, die fĂŒr gewisse Webseiten interessant sein können.

Wahrnehmung und Erstellung der Tag Clouds

Studien zur Usability von Tag Clouds zeigen, dass große Tags mehr Aufmerksamkeit erregen, als kleine und eher abgescannt, als tatsĂ€chlich gelesen werden. Zudem werden Wörter an der Außengrenze weniger bemerkt, als welche die an die im Zentrum liegen und dort vor allem jene, die sich im oberen, linken Quadranten befinden. Tags werden zudem weniger beachtet, wenn die SchriftgrĂ¶ĂŸe zu klein erscheint. Da es die Funktionsweise der Tags ist, je nach HĂ€ufigkeit des enthaltenen Wortes eine entsprechende GrĂ¶ĂŸe anzunehmen, empfiehlt es sich eine Mindest- und MaximalgrĂ¶ĂŸe einzustellen.


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