Usability-Prozess-Assessments

Was ist Usability-Prozess-Assessments?

Unternehmen und Organisationen fĂŒhren Usability-Prozess-Assessments durch, um sicherzustellen, dass ein Software-gersteuerter oder -unterstĂŒtzter Prozess hinsichtlich Usability und User Experience möglichst optimal auf die Menschen die diesen Prozess bearbeiten abgestimmt ist.

Dabei werden als Probanden zunĂ€chst reprĂ€sentative Nutzer aus einer oder auch unterschiedlichen Zielgruppen bestimmt. Die ausgewĂ€hlten Benutzer interagieren dann mit der zu testenden Software, oftmals handelt es sich bei dieser um eine Website, beziehungsweise eine Webanwendung. AusgefĂŒhrt werden Aufgaben, die Fokusgruppen zuvor als die wichtigsten mit dieser Software oder Webseite zu erledigenden Aufgaben fĂŒr jede Zielgruppe identifiziert hatten. Die Projektleitung des Usability-Prozess-Assessments beobachtete das Ausmaß, in dem diese Teilnehmer bei der DurchfĂŒhrung ihrer Aufgaben das angestrebte Ergebnis erreichen. Dabei werden zusĂ€tzlich die Navigationspfade aufgezeichnet, die die Teilnehmer innerhalb der Software zur Bearbeitung der jeweiligen ArbeitsauftrĂ€ge wĂ€hlten. Auf Basis dieser Daten können wĂ€hrend der Auswertung Usability-Probleme, die mit den einzelnen Aufgaben verbunden sind, identifiziert werden.

Die Hauptziele eines Usability-Prozess-Assessments könnten zum Beispiel die folgenden sein:

  • Ermitteln, in welchem Umfang die Website Benutzern ermöglicht, eine Reihe von Usability-Prozess-Assessments Aufgaben, die fĂŒr jede spezifische Benutzergruppe als wichtig erachtet werden erfolgreich abzuschließen
  • Messen der Eignung der Website, die InformationsbedĂŒrfnisse reprĂ€sentativer Benutzer zu erfĂŒllen
  • Bewertung der EffektivitĂ€t der Kommunikation der Website mit Benutzern
  • Designprobleme der Website identifizieren

Ablauf von Usability-Prozess-Assessments

Der Testadministrator fĂŒhrt ĂŒblicherweise wĂ€hrend des Testbetriebs einen laufenden Dialog mit den Teilnehmern, um herauszufinden, wie gut die Anwendungen ihren Erwartungen entspricht und unterstĂŒtzte gleichzeitig gegebenenfalls InformationsbedĂŒrfnisse der Teilnehmer wĂ€hrend des Usability-Prozess-Assessments. Er sollte es allerdings vermeiden, ein aktives Coaching der Teilnehmer zu leisten oder ungefragt Hinweise zu geben. Die Testpersonen bestimmen selbst, wann sie nach ihrem GefĂŒhl die gestellten Aufgaben erledigt haben. Die Teilnehmer werden im Anschluss an den Testbetrieb im Rahmen des Usability-Prozess-Assessments gebeten, sowohl positive als auch negative Aspekte der eingesetzten Software oder der genutzten Webseite zu benennen und zu kommentieren. In diesem Zusammenhang sollen bei negativen Punkten nach Möglichkeit konkrete VerbesserungsvorschlĂ€ge fĂŒr die identifizierten Probleme ergĂ€nzt werden.

Auch allgemeine Ideen und Erwartungen, die nicht auf einem in den Usability-Prozess-Assessments festgestellten, konkreten Problem fußen, sollen von den Probanden geĂ€ußert werden. Am Ende der Testsitzungen befragt der Testleiter die Teilnehmer zu ihren Erfahrungen mit der Website und fragt speziell nach dem Gesamteindruck der Website.

Analyse und Berichterstattung

Die in den Testsessions gesammelten Usability-Daten bestehen aus Beobachtungsnotizen zum Verhalten der Teilnehmer wĂ€hrend deren Interaktion mit der Anwendung, dem Navigationspfad oder Klick-Stream jedes Teilnehmers per Aufgabe und aggregierten und gewichteten Kommentaren der Teilnehmer. Ein Beobachter macht sich wĂ€hrend des Usability-Prozess-Assessment Notizen. Das Teilnehmerverhalten und Kommentare werden nach Aufgaben kategorisiert. FĂŒr jede Aufgabe wird das VerhĂ€ltnis Erfolg / Misserfolg ermittelt und die wĂ€hrend einer Aufgabe aufgerufenen Seiten oder Screens werden ĂŒber Teilnehmer und Benutzergruppen verglichen.

Tipp

Wenn Sie noch Fragen bezĂŒglich eines Online Marketing Themas haben, dann können Sie gerne unseren Glossar besuchen und sich ĂŒber das Thema informieren, wo Sie noch speziell Fragen haben.


Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG


Weitere Inhalte