Google Ads – Einschränkung bei Suchbegriff Reportings!

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Google Ads schränkt die Berichterstattung über Suchbegriffe unter Berufung auf den Datenschutz ein. Werbetreibende werden in den Suchbegriff-Berichtserstattungen von Google Ads weniger Keywords einsehen können. Folgendes Statement erhielten Werbetreibende von Google:

“In order to maintain our standards of privacy and strengthen our protections around user data, we have made changes to our Search Terms Report to only include terms that a significant number of users searched for. We’re continuing to invest in new and efficient ways to share insights that enable advertisers to make critical business decisions.”

Die Auswirkungen werden davon abhängen, was für Google “signifikant” bedeutet, aber die Werbetreibenden werden wahrscheinlich zumindest bei einigen der Anfragen, für die sie bezahlen, an Sichtbarkeit verlieren. Einige Werbetreibende zeigen sich mehr oder weniger hintergangen und stehen mit der Information im Dunkeln.

Google, was bedeutet “signifikant”?

Die Auswirkungen dieser Änderung und die Auswirkungen auf die Kampagnen und Budgets der Werbetreibenden werden weitgehend davon abhängen, wie Google “signifikant” definiert. Im Moment ist es durchaus üblich, Suchbegriffe mit einer Impression oder einem Klick in der Suchbegriffsberichterstattung zu sehen.

Wir können davon ausgehen, dass dies nicht mehr der Fall sein wird, wenn diese Änderung in Kraft tritt, aber darüber hinaus werden wir abwarten müssen, wie die Schwellenwerte aussehen werden.

Warum uns das interessieren soll? Damit soll die Privatsphäre der User geschützt werden, aber man würde sich wünschen, dass es bei den zurückgehaltenen Daten eine gewisse Nuance gibt.

Der Unterschied besteht nämlich darin, dass Werbetreibende zahlen, wenn ein Nutzer auf eine Anzeige klickt, die durch die Suchanfrage eines Nutzers ausgelöst wurde. Der Verlust dieser Daten könnte echte finanzielle Auswirkungen für die Inserenten haben. Die Inserenten werden nicht wissen, was sie nicht sehen können.

Weniger Kontrolle über Ads

Werbetreibende haben also viel weniger Kontrolle über die Abfragen, die ihre Anzeigen auslösen und sie müssten von einem “positiven Keywordmanagement” zu einem negativen Keywordmanagement zur Keywordoptimierung übergehen.

Als negative Keywords bzw. ausschließende Keywords werden ausschließende Worte bezeichnet, bei deren Eingabe in Google die Anzeige nicht erscheinen soll, um irrelevante Klicks und unnötige Impressions zu vermeiden. Das bedeutet, dass Keyword-Berichte wichtiger denn je werden und man viel mehr Zeit in die Keywordoptimierung stecken muss.

Wie @PPCRachel im oben gezeigten Tweet bemerkt, bedeutet der fehlende Zugriff auf diese Daten, dass Werbetreibende nicht bestimmen können, ob diese Abfragen zu negativen Keyword-Listen hinzugefügt werden sollten, um ihre Kampagnen effizienter zu gestalten.

Je nachdem, wie “signifikant” diese Änderung ist, kann dies bedeuten, dass Werbetreibende nicht in der Lage sein werden, eine n-Gramm-Analyse für Gruppen von Keywords mit geringem Volumen durchzuführen, um zu verstehen, welche Wörter oder Phrasen funktionieren und welche nicht.

Dazu kann man nur noch eins sagen:

Quelle: searchengineland.com

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