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Google Display-Netzwerk: Targeting Möglichkeiten

Da Google sein Geschäft immer weiter ausbauen will, sucht das Unternehmen stets nach neuen Nischen und Funktionen. Mittlerweile bietet es eine breite Palette an Tools, die der Online Marketing Manager für seine Arbeit braucht.

Im Bereich Online Werbung vermittelt Google auch Werbeflächen. Das amerikanische Medienunternehmen vernetzt die Werbenden und die Anbieter von Websites, die für potentielle Kunden der Werbenden interessant sind.

Google Display-Netzwerk (GDN) als Erweiterung Ihrer Kampagnen

Das Display-Netzwerk kommt in Frage, wenn bereits eine oder mehrere erfolgreiche Such-Kampagnen bestehen. Anhand dieser Kampagnen gestalten Sie Ihre Strategie im Google Display Netzwerk (GDN).  Und was macht Google? Es hält für Sie eine Auflistung von Targeting-Optionen bereit.

Ähnlich wie beim Ranking wird jede Web-Seite je nach Inhalt, Linkstruktur und interner Navigation analysiert und angesichts dieser Untersuchung einer Kategorie zugeordnet. Als Kategorien dienen aber nicht die Positionen im Ranking, sondern die Ausrichtungsmöglichkeiten.

Als Ergebnis steht Ihnen ein Tool zur Verfügung, in dem Sie sich zwischen kontextbezogenen Targeting-Optionen wie Keywords, Themen, Placements und interessenbezogenen Targeting-Optionen wie Affinitäts- und Interessenkategorien sowie demografischen Ausrichtungen entscheiden müssen. Auf welche Besonderheiten sollten Sie achten, bevor Sie eine bestimmte Option anklicken?

'RyanMcVay/DigitalVision/Thinkstock'

‚RyanMcVay/DigitalVision/Thinkstock‘

 

Keywords – Ihre Basics

Mit den Keywords, die Ihnen bereits ein gutes Suchvolumen beschert haben, fangen Sie am besten auch im GDN an. Mit dem Unterschied, dass Sie Ihre Kampagne nicht eins zu eins kopieren, sondern neue Zielgruppen erreichen.

Stellen Sie sich Ihre Nutzer nicht als eine gesichtslose, abstrakte Kategorie vor. Eine Anzeigengruppe entspricht vielmehr einem bestimmten Zielpublikum, das Sie erreichen wollen. Empfohlen sind 5 bis 20 Keywords pro Gruppe mit Suchbegriffen aus zwei oder drei Wörtern.

Im Laufe der Zeit passen Sie die Keyword-Kombinationen an, um die Performance Ihrer Kampagnen zu steigern, oder Sie erweitern es mit folgenden Funktionen. Je nachdem, welche Keywords Sie benutzen, wird Ihnen eine bestimmte Werbefläche vermittelt – spricht: gebucht.

Ergänzende Targeting-Optionen: Themen, Affinitäten und Interessen

Für erweiterte Ausrichtungsmöglichkeiten nach dem Motto „alles-rund-um-Produkt-XXX“ brauchen Sie keine einzelnen Keywords zu definieren. Es reichen lediglich die Themengebiete. Themengebiete oder was im GDN-Tool als „Themen“ bezeichnet wird, sind allgemeine Klassen von Produkten oder Aktivitäten. Dazu gehören z.B., Autos, Bücher, Getränke, Essen und Trinken, verschieden Hobbys usw. Die Themengebieten decken mehrere kleinere Kategorien ab, in die auch Ihre Produkte oder Leistungen fallen sollten.

Als Affinitäts- und Interessenkategorien bietet Google eine Auswahl von Zielgruppen. Generell gilt: Sie sprechen die User an, die nicht direkt nach Ihren Produkten suchen – die aber Ihr Angebot als Ersatz oder Ergänzung der Gesuche vorstellen könnten. Im besten Fall schaffen Sie sogar neue Bedürfnisse bei potentiellen Kunden, was zum Einkauf in Ihrem Online Shop führen soll.

Als Themen, Affinitäts- und Interessenkategorien können Sie sich Alltagssituationen überlegen, in deren Ihre Produkte oder Leistungen ihre Anwendung finden.

Sortieren nach Format der Anzeige: Placements

Obwohl Inhalt und Form nicht trennbar sind, wird oft das Format Ihrer Anzeige von Ihrem Budget bestimmt. Mit einem Placement legen Sie fest, wo auf der Seite Ihre Anzeige erscheint. Wenn eine Website, auf der Sie Ihre Anzeige schalten, nur am Rand des Themengebietes liegt, wird es den Nutzer eventuell stören, dass ihm ein thematisch wenig relevantes Pop Up entgegen springt. Das kann einen negativen Effekt haben. Eine bescheidenere Werbefläche dagegen wird aber nicht schaden. Darüber hinaus unterscheiden sich die Preise für Werbeformate ja nach Beliebtheit der Website.

Warum GDN?

Sie bezahlen die Suchkampagnen, weil relevante Keywords in Ihre Web-Seite integriert sind. Sie können dort aber nicht alle verwandten Keywords einbinden, weil Ihre Website sonst nicht mehr mit den gewünschten Haupt-Keywords ranken wird.  Als Alternative haben Sie die Möglichkeit, das Google Display-Netzwerk zur Hilfe rufen, und die verwandten Suchbegriffe so in Ihre Marketing Kampagne zu integrieren.

 

Headerbild: ©iStock.com/kieferpix

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