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SEO Reporting 2.0 – Excel und Co haben ausgedient

SEO Reporting 2.0 bei der OSG

Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird oft als undurchsichtig und schwer nachvollziehbar wahrgenommen. Die Ursache dafür ist oftmals ein mangelndes oder nicht durchdachtes Reporting. Denn SEO ist und bleibt datengetrieben. Ein ausgereiftes SEO Reporting und entsprechende Tools machen SEO Maßnahmen nachvollziehbar. Wir zeigen in diesem Artikel was einen guten SEO Report ausmacht, welche KPIs im SEO besonders relevant sind und wie ein aussagekräftiges SEO Reporting realisiert werden kann.

Warum überhaupt ein SEO Reporting?

Im E-Commerce und auch immer mehr im Dienstleistungsbereich ist SEO Traffic oft eine wichtige Säule des gesamten Geschäfts. Im Vergleich zu bezahltem Traffic, über Suchmaschinenwerbung (SEA), sind die Kosten für Suchmaschinenoptimierung relativ gering. Häufig kommt ein Drittel bis die Hälfte aller Besucher über diesen Kanal. Umso wichtiger ist es, ein gutes SEO Reporting aufzusetzen, um die wichtigsten SEO KPIs ständig im Blick zu halten. Nur so können Entwicklungen beobachtet, ausgewertet und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden.

Denn Veränderungen in den Rankings – durch eine Veränderung im Google Algorithmus oder durch neu hinzugekommene Wettbewerber – können empfindliche Folgen für das gesamte Geschäft haben. Ein guter SEO Report stellt für alle Stakeholder – vom SEO Team über den Marketing-Leiter bis hin zur Geschäftsführung – die wichtigsten Kennzahlen zusammen. Er sorgt dafür, dass Entwicklungen schnell erkannt, Risiken entgegen gesteuert und Chancen frühzeitig ergriffen werden können.

Die Sichtbarkeit kann starken Schwankungen unterliegen. Ein gutes SEO Reporting stellt die Ursachen dar und zeigt auch andere Entwicklungen auf.

Die Sichtbarkeit kann starken Schwankungen unterliegen. Ein gutes SEO Reporting stellt die Ursachen dar.

Natürlich dient eine SEO Reporting nicht nur dazu, externe Veränderungen zu erkennen. Vor allem hilft es dabei, die eigene Entwicklung zu beobachten und auszuwerten. Dies ist für das beteiligte Team ein wichtiger Motivationsfaktor. Außerdem unterstützt ein SEO Report dabei, getroffene Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, Maßnahmen zu bewerten und auch die Planung für die Zukunft zu verbessern. Unabhängig davon, ob Sie Suchmaschinenoptimierung Inhouse für Ihr eigenes Unternehmen betreiben oder ob Sie als Agentur für andere Unternehmen die Rankings verbessern sollen – ohne einen SEO Report können Sie keine verlässlichen Aussagen über die SEO Performance der Webseite und ihre Entwicklung treffen.

Was gehört in einen guten SEO Report

Ein geeigneter SEO Report enthält daher die wichtigsten SEO KPIs für verschiedene Stakeholder. Anbieter unterschiedlicher SEO Reporting Tools ermitteln normalerweise einen eigenen Index. Dieser gibt die SEO Performance in aggregierter Form wieder. Solch ein Report setzt sich aus den eigenen Rankings und den Suchanfragen für die relevanten Keywords der eigenen Seite zusammen. Die eigene Performance im Zeitvergleich und auch im Vergleich zum Wettbewerb wird über diesen Index auf einen Blick erkannt. Er gehört daher in jedes SEO Reporting. Daneben gibt es noch weitere KPIs die in einem SEO Reporting nicht fehlen dürfen, wie etwa:

  • Anzahl der Top 10-Rankings
  • Starke Rankingveränderungen wichtiger Keywords
  • Auflistung wichtiger Schwellenkeywords
  • Anzahl der Backlinks und deren Quelle
  • Traffic und Visits über SEO
  • Umsätze, Leads und Conversions über SEO
  • Technische Punktewie Ladezeit, 404-Fehler oder die Uptime der Webseite
  • Ein Leistungsprotokoll über die geleisteten Stunden und entstanden Aufwände

Die wichtigsten SEO Reporting Tools: Ein Überblick

SEO Reporting über Tools soll professionellen SEOs und Agenturen das Reporting erleichtern und im besten Fall zu automatisieren. Dazu gibt es eine Vielzahl an Tools direkt von Suchmachinenanbietern wie Google oder auch von Drittanbietern. In einem Punkt sind alle Tools jedoch gleich. Sie sollen die wichtigsten KPIs darstellen und so eine Überwachung dieser ermöglichen. Die wohl bekanntesten Tools von Drittanbietern sind Sistrix, Xovi oder auch Searchmetrics. Direkt von den Suchmaschinen gibt es die Google Search Console oder auch die Bing Webmaster Tools. Ferner kann auch Google Analytics für ein SEO Reporting genutzt werden.

Vorteil der Tools von Drittanbietern ist, dass die Daten nicht direkt von Google erhoben werden. Somit können auch andere Websites beobachtet und analysiert werden, perfekt für eine Wettbewerbsanalyse. Zudem kann man so des SEO-Reporting an den Stärken und Schwächen der Wettbewerber ausrichten. Daraus kann eine passende SEO-Strategie entwickelt werden. Ein Nachteil ist diese Art der Datenerhebung allerdings auch, das beispielsweise Keywords nicht direkt hinterlegt werden können. Diese werden automatisch von den Tools ermittelt. Daher entsprechen diese nicht unbedingt den Keywords auf die, die Suchmaschinenoptimierung ausgerichtet wird.

Die Google Search Console (auch bekannt als Google Webmaster Tools) stellt ebenfalls Daten zur Suchmaschinen-Performance zur Verfügung. Der Unterschied zu den anderen Tools besteht darin, dass nicht nur Rankings und Suchvolumina abgefragt werden können, sondern auch gezeigt wird, wie oft die entsprechenden Keywords geklickt wurden. Die Daten aus der Google Search Console verknüpfen also Informationen aus der Google SERP mit Daten, die auf der eigenen Webseite erfasst werden, und kombiniert sie zu einem umfassenderen SEO Report. Dieser steht allerdings nur für die eigene Webseite zur Verfügung.

Die Google Search Konsole zeigt die Präsenz in den Google Suchergebnissen und gehört in jedes SEO Reporting

Die Google Search Konsole zeigt die Präsenz in den Google Suchergebnissen und gehört in jedes SEO Reporting

Kein klassisches SEO Reporting, aber dennoch Informationen, die für die Aussteuerung der SEO Performance wichtig sind, bietet Google Analytics. Hier kann man sofort erkennen, welche Besucher der Webseite über SEO kamen und welche Landingpages sie besucht haben oder wie sich die User durch die Seite bewegen. Durch eine Kombination mit der Google Search Console kann Google Analytics sogar noch deutlich mehr Informationen zur Verfügung stellen als andere SEO Reporting Tools. Denn Analytics misst auch das Verhalten der Besucher auf der Webseite. So erkennt man nicht nur, welche Keywords viel Traffic bringen, sondern auch, welche davon am Ende am besten konvertieren und die höchste Basket Size einspielen.

Über Google Analytics kann gezielt das Verhalten der User analysiert werden.

Über Google Analytics kann gezielt das Verhalten der User analysiert werden.

Neben Google Analytics kann auch das Google Data Studio für ein SEO Reporting verwendet werden. Um Reportings zu erstellen, müssen diese zuerst eingerichtet werden. Dabei werden verschiedene Datenquellen genutzt. Es können beispielsweise Daten aus Google Analytics, der Search Console und auch auch Google AdWords. Zudem können über sogenannten Connectors auch externe Daten Quellen wie BING Ads oder Facebook genutzt werden. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung sind Daten der Google Search Console sehr wichtig. SEO-Daten aus externen Quellen können nicht eingebunden werden. Es fehlt die Vergleichbarkeit verschiedener Daten, die eine gezielte Interpretation und Strategie-Entwicklung. Das Google Data Studio bietet sich daher für eine Auswertung der bezahlten Kanäle im SEA und Media Bereich an. Für ein gezieltes SEO Reporting sind mehrere Datenquellen nötig, die das Google Data Studio nicht vollständig bereitstellt.

Über das Google Data Studio lassen sich umfangreiche Reporting aus verschiedenen Datenquellen erstellen.

Beispielhafte Reportings aus dem Google Data Studio

Oft ist es gerade eine Kombination aus den verschiedenen SEO Reporting Tools, die den besten Überblick über die eigene Entwicklung bietet. Die Kombination verschiedener Daten und Quellen macht ein SEO Reporting erst vollständig und aussagekräftig. Neben bekannten Datenquellen aus der Google Search Console, Google Analytics oder Sistrix sowie Xovi stehen auch eigene Daten zur Sichtbarkeit und den Keywordrankings zur Verfügung. Der Vorteil liegt auf der Hand. Der Vergleich der verschiedenen Daten ermöglicht eine umfassenden Auswertung und zielgerichtetes Reporting. So wird ein ganzheitlicher Überblick auf die SEO Performance erstellt.

Pro
  • Automatisierte Erstellung der Berichte
  • frei anpassbare Reportings
  • Daten direkt aus den Google-Tools
  • Einbinden externen Daten über Schnittstellen
Contra
  • Berichte müssen für jede Hierarcheebene angepasst werden
  • SEO Daten liefert nur die Google Search Console
  • Externe Daten nur für den Bereich des SEA geeignet

Von Excel bis zum Data Warehouse – Arten von SEO Reportings

Office Programme wie Excel nutzen

Je nach Größe und technischer Ausstattung eines Unternehmens kommen verschiedene Arten in Betracht, ein SEO Reporting aufzusetzen und zur Verfügung zu stellen. Die einfachste Art, einen SEO Report zu erstellen, ist in Form von Office Programmen wie beispielsweise in Excel oder PowerPoint. Der große Vorteil für einen solchen SEO Report ist, dass die dafür erforderliche Software in den meisten Unternehmen vorhanden ist und keine neuen Kenntnisse hierzu erworben werden müssen. Außerdem können Sie sich die einzelnen Berichte so zusammen stellen, wie sie möchten. So sind die enthaltenen Informationen perfekt auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten. Nachteilig im Vergleich zu den oben genannten SEO Reporting Tools ist jedoch der Aufwand, der in die Erstellung und Aktualisierung fließt. Gerade in den Office Programmen müssen Sie häufig viele Schritte manuell erledigen, um jede Woche oder sogar täglich einen aktuellen Stand der wichtigsten SEO KPIs zu erhalten. Zudem müssen die Daten manuell eingepflegt werden. Hier besteht eine nicht unerhebliche Fehlerquelle. Die zuständige Mitarbeiter kann schnell die Übersicht verlieren. Des Weiteren geht die Zeit, die in das Reporting gesteckt wird, an anderer Stelle verloren, beispielsweise bei wichtigen Optimierungsmaßnahmen wie Texterstellung, Linkaufbau oder Technik-Checks. SEO Tools für Excel können hier den Aufwand teilweise reduzieren.

Ein Reporting in Excel ist nur mit viel Aufwand zu erstellten und muss für jeden Mitarbeiter individuell angepasst werden.

Ein Reporting in Excel ist nur mit Aufwand zu erstellten und muss für jeden Mitarbeiter individuell angepasst werden.

Pro
  • keine zusätzliche Software nötig
  • Mitarbeiter kennen Tools & Funktionen
  • Berichte können individuell zugeschnitten werden
Contra
  • hoher Aufwand bei Erstellung & Aktualisierung
  • manuelles Einpflegen der Daten
  • begrenzte Komplexität der Reports

SEO Tools als Reporting Lösung

Einfacher in der Handhabung sind die Berichte der verschiedenen SEO Reporting Tools wie Sistrix, Searchmetrics oder Xovi. Diese sind auf Basis langjähriger Erfahrung entwickelt worden und enthalten sämtliche SEO KPIs, die für Unternehmen wichtig sind. Zudem aggregieren Sistrix und Xovi die SEO-Performance in einer Kennzahl, der Sichtbarkeit. Diese gibt einen guten Überblick über die Auffindbarkeit einer Webseite im Internet. Allerdings basiert diese auf den von Tools ermittelten Keywords und bildet daher die SEO-Performance verzerrt ab. Optimal ist es wenn ein eigener Sichtbarkeitswert anhand eigens hinterlegter Keywords berechnet wird. Ein Data Warehouse kann dies bei entsprechender Auslegung ermöglichen. Des Weiteren werden in den Tools auch andere SEO-KPIs wie Anzahl und Qualität der Backlinks oder auch Social Signals bereitgestellt. So ist er möglich ein umfassendes Reporting für Onpage- und Offpage-Faktoren zu erstellen.

Berichte werden in diesen Tools automatisch generiert, wenn Sie einmal eingerichtet wurden. Sie sind daher immer aktuell, so dass hier keinerlei manueller Aufwand anfällt. Es ist auch möglich, mit Hilfe dieser Tools ein eigenes SEO Reporting zu erstellen, das ebenfalls immer aktualisiert wird. Allerdings können Sie hier nur die Daten einfließen lassen, die das jeweilige Tool selbst erfasst. Für externe Daten muss wieder auf Google Analytics oder die Google Search Console zurückgegriffen werden.

In SEO Tools können individuelle SEO Reportings erstellt werden. Allerdings ist auch dies mit viel Aufwand verbunden.

In SEO Tools können individuelle SEO Reportings erstellt werden. Allerdings ist auch dies mit viel Aufwand verbunden.

Pro
  • Automatisierte Erstellung der Berichte
  • frei anpassbare Reportings
  • Oftmals einfache & intuitive Bedienung
  • Automatische Aktualisierung der Daten
Contra
  • Berichte müssen für jede Hierarcheebene erstellt werden
  • Nur Daten des jeweiligen Tools & begrenzte externe Daten
  • Daten werden zum Großteil nur wöchentlich aktualisiert
  • Zusätzliche Module und Daten mit weiteren Kosten verbunden

Das Data Warehouse als optimale Lösung

Eine Lösung, die daher viele Unternehmen umsetzen, die besonderen Wert auf ein zuverlässiges SEO Reporting legen, ist die Verknüpfung verschiedener Datenquellen in einem Data Warehouse und die Auswertung und Darstellung dieser Daten mit Hilfe eigener SEO Reporting Tools. Diese Lösung ist in der Regel etwas aufwendiger als die Nutzung eines Standard SEO Reporting Tools, weil das Data Warehouse aufgesetzt und gepflegt werden muss. Auch jeder einzelne SEO Report muss zunächst selbst aufgebaut werden. Außerdem müssen Automatisierungen implementiert werden, damit die verschiedenen Berichte automatisch aktualisiert werden. Dafür hat man als Unternehmen aber die volle Kontrolle über Inhalt und Form der Reportings und kann sie individuell anpassen. Die OSG übernimmt mit dem Reporting Center diese Aufgabe. Der Nutzer muss lediglich eine Verknüpfung zur Google Search Console, Google Analytics und Google AdWords einrichten. Alle anderen Daten sammelt das Tool automatisch und bereitet diese auf.

Bei einen entsprechenden Aufbau des Data Warehouse gibt es verschiedenen Ebenen und dazu passenden Daten. Je nach Position werden die relevanten und wichtigen Informationen dargestellt. So erhält der Geschäftsführer in einem Dashboard einen Überblick über die gesamte Entwicklung und wichtige Veränderungen. Der zuständige Teamleiter kann aus dem Dashboard ebenfalls die Entwicklung nachverfolgen und die Performance seines Teams anhand detaillierter Berichte gezielt auswerten. Dadurch können Unternehmen größtmögliche Flexibilität mit deutlich geringerem Implementierungsaufwand erzielen.

Über das Dashboard und das Menü des Reporting Centers kann schnell auf alle wichtigen Daten und Berichte zugegriffen werden.

Über das Dashboard und das Menü des Reporting Centers kann schnell auf alle wichtigen Daten und Berichte zugegriffen werden.

Diese Flexibilität ist besonders wichtig, da verschiedene SEO KPIs für unterschiedliche Positionen bzw. Hierarchie-Ebenen im Unternehmen wichtig sind. Ein einzelnes SEO Reporting reicht in der Regel also nicht aus. Vielmehr brauchen unterschiedliche Positionen jeweils einen eigenen SEO Report. Für die Geschäftsführung ist beispielsweise vor allem die eigene Sichtbarkeit im Zeitverlauf sowie im Vergleich zum Wettbewerb wichtig. Auch der Anteil des SEO Traffics am Gesamt-Traffic des Unternehmens sowie Conversion Rate und Basket Size im Vergleich zu anderen Kanälen können für die Geschäftsführung relevant sein. Diese KPIs sind maßgeblich, um die Profitabilität der getroffenen Maßnahmen zu bewerten. Hierzu sind auch Financial KPIs zu SEO Kosten (zum Beispiel Personal, Text-Einkäufe) interessant.

Ein anderes SEO Reporting ist für den Teamleiter des SEO Teams interessant. Da er die Leistungen der einzelnen Team-Mitglieder beurteilen und Strategien für weitere SEO Tätigkeiten entwickeln soll, muss er detaillierter wissen, wie sich die einzelnen Keywords entwickeln oder wann welche Backlinks aufgebaut wurden. Ein möglichst umfassender SEO Report hilft ihm dabei.

Die einzelnen Team-Mitglieder benötigen hierzu jeweils nur den Ausschnitt, der für die eigene Tätigkeit relevant ist. Eine Data Warehouse Lösung, kombiniert mit einem eigenen Auswertungstool, erleichtert es, die verschiedenen Anforderungen an das SEO Reporting sicher und automatisiert zu erfüllen.

Pro
  • Kombination interner & externer Daten via API
  • Individuelle Reportings für jede Hierarchieebene
  • Automatische & tägliche Aktualisierung der Daten
  • Erweiterung um Funktionen für Projekt Management
  • Alerts bei wichtigen Ereignissen
Contra
  • Konzeption und Einrichtung erfordern viel Know How
  • Bei schlechter Programmierung fehleranfällig
  • Daten müssen organisiert und gesichert werden
  • Großer Funktionsumfang kann unerfahrene User überfordern
  • technische Infratstruktur nötig

Was macht ein gutes SEO Reporting aus

Neben den wichtigen SEO KPIs ist ein gutes Reporting vor allem eins: aktuell. Gezielte Optimierungen sind nur mit kontinuierlich erstellten Reportings möglich. Nur so kann die Strategie für die Suchmaschinenoptimierung dynamisch erstellt werden. Ein monatliches Reporting mittels Excel wird diesen Anforderungen nicht gerecht. Externe SEO Tools erfüllen diese ebenfalls nur teilweise. Ein Data Warehouse hingegen bietet stets aktuelle Daten. Zusätzlich wird die SEO Strategie auf Basis der Alerts zu wichtigen Ereignissen und Veränderungen dynamisch angepasst.

Des Weiteren bietet ein gutes SEO Reporting eine ganzheitliche Lösung für alle Anforderungen der verschiedenen Stakeholder im Unternehmen. Einerseits bedeutet dies, dass bestimmte inhaltliche Vorgaben erfüllt sein müssen. Andererseits muss die Implementation auch einen leichten und gut geregelten Zugang ermöglichen. Welche SEO KPIs sind für ein gutes Reporting relevant?

Die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen

Die Sichtbarkeit einer Webseite gibt in einer einzigen Kennzahl an, wie gut die Seite bei den verschiedenen Google-Suchen zu finden ist. Sie ermittelt sich aus den Rankings für bestimmte Keywords und der sich aus der Anzahl der Suchanfragen ergebenden Relevanz dieser Keywords. Sie stellt also in einer einzigen Kennzahl das Ergebnis sämtlicher SEO Bemühungen dar und darf deswegen in keinem SEO Report fehlen. Jeder im Unternehmen, der etwas mit SEO zu tun hat, muss in jedem Fall die Sichtbarkeit der eigenen Webseite kennen.

Die Anbieter der verschiedenen SEO Reporting Tools wie Sistrix, SearchMetrics und Xovi haben jeweils ihren eigenen Sichtbarkeitsindizes entwickelt. Diese Indizes können für die eigene Webseite aber auch für Wettbewerber eingesehen werden. Dadurch erhalten Sie einen Überblick über die Entwicklung der SEO Relevanz der eigenen Webseite im Zeitverlauf sowie über die des Wettbewerbs. Mit diesen beiden Vergleichen können Sie eine gute Einschätzung der eigenen SEO Performance treffen. Manche der Anbieter stellen auch die Möglichkeit zur Verfügung, ein sogenanntes eigenes Keyword-Set zu bilden.

Das Reporting Center bietet die Möglichkeiten Sichtbarkeiten gezielt zu vergleichen. Ein wichtiger Bestandteil im SEO Reporting.

Das Reporting Center bietet die Möglichkeiten Sichtbarkeiten gezielt zu vergleichen. Ein wichtiger Bestandteil eines guten SEO Reportings.

Dies ist vor allem dann relevant, wenn man für Keywords rankt, die einem zwar Traffic, aber keinen Umsatz bringen. Wenn diese Keywords sehr trafficstark sind, kann es sein, dass der automatisch berechnete Sichtbarkeitsindex das Bild der Webseite verfälscht. Jedoch sind dies, wie bereits angesprochen, automatisch erkannte Keywords der Tools auf Ihrer Webseite. Diese können Ihren Keywords entsprechen, müssen es aber nicht. Sichtbarkeit und Traffic müssen sich also nicht immer die gleiche Richtung entwickeln. Die Möglichkeit eigene Keywords einzupflegen und daraus eine Sichtbarkeit abzuleiten, ermöglicht eine genauere Beurteilung.

Das Beispiel zeigt, dass sich die Sichtbarkeit und der Traffic auch gegensätzlich entwickeln können.

Das Beispiel zeigt, dass sich die Sichtbarkeit und der Traffic auch gegensätzlich entwickeln können.

Es ist auch möglich, die Sichtbarkeit aus der Google Search Console abzuleiten. Der Vorteil hierbei ist, dass die Google Search Console kostenfrei ist und man nicht wie bei den anderen SEO Reporting Tools teils hohe monatliche Gebühren zahlen muss, um an die eigenen Daten zu kommen. Da in der Google Search Console für die eigenen relevanten Keywords die Impressionen, die durchschnittliche Position sowie die Klicks auf die jeweiligen Landingpages zur Verfügung gestellt werden, lässt sich hieraus ein eigener gewichteter Sichtbarkeitsindex ermitteln. Auf die Google Search Console hat jedoch immer nur der jeweilige Seitenbetreiber Zugriff, so dass keine Möglichkeit besteht, einen Vergleich zum Wettbewerb zu ziehen.

Anhand der Sichtbarkeit der eigenen Keywords lässt sich die SEO Performance gezielt optimieren.

Anhand der Sichtbarkeit der eigenen Keywords lässt sich die SEO Performance gezielt optimieren.

Jedoch sollten Sie sich nicht einzig und allein auf die Daten aus der Google Search Console verlassen. Denn so schnell Google teilweise bei der Indizierung von Webseiten ist, so ist es im Fall der Search Console teilweise anders. Oftmals sind bei wichtigen Keywords mit einem hohen Suchvolumen die Daten verspätet zu sehen. Gerade bei solchen Keywords sind jedoch aktuelle Daten sehr wichtig. Daher sind externe Datenquellen für eine zielgerichtete Analyse und ein aussagekräftiges SEO Reporting von großer Bedeutung. So können Sie anhand verschiedener Quellen die Sichtbarkeit Ihrer Webseite anhand der Keywordrankings zielgenau ableiten.

Die Google Search Console liefert nicht immer aktuelle Daten zu Keywords. Die Erfassung eigener Daten ist daher unerlässlich.

Die Google Search Console liefert nicht immer aktuelle Daten zu Keywords. Die Erfassung eigener Daten ist daher unerlässlich.

Die Anzahl Backlinks – Offpage Faktor Nr.1

Oft liegt der Fokus der SEO Aktivitäten gerade bei neuen Seiten auf der Onpage-Optimierung, also in der Erstellung relevanter Landingpages und der Aufbau einer guten Seiten-Struktur. Gerade die Offpage-Optimierung kann jedoch zu Beginn einer Webseite einen ordentlichen SEO Schub bringen, so dass sie nicht nach hinten verschoben oder vernachlässigt werden sollte. SEO  und Marketing-Verantwortliche brauchen daher in ihrem eigenen SEO Report auf jeden Fall eine Übersicht der Backlinks der Webseite. Wenigstens einmal pro Woche sollte der Teamleiter sich die neu aufgebauten Backlinks und deren Wirkung in der Übersicht anschauen.

Backlinks sind der wichtigste Offpage Faktor. Die Entwicklung der Backlinks muss stets beobachtet werden und gehört in ein umfassendes SEO Reporting-

Backlinks sind der wichtigste Offpage Faktor. Die Entwicklung der Backlinks muss stets beobachtet werden und gehört in ein umfassendes SEO Reporting.

Auch die Verteilung der Backlinks auf die verschiedenen Landingpages gibt einen wichtigen Überblick über die mögliche künftige SEO Entwicklung. Da schlechte Backlinks einer Webseite sogar mehr schaden können als gute ihr vielleicht nutzen, darf man auch die Qualität der Backlinks nie aus dem Blick lassen. Auch die Aktualität der einzelnen Links kann sich auf die eigenen Rankings auswirken und gehört daher in einen guten SEO Report. Bei SEO Reporting Anbietern gibt es eigene Analysen zu Backlinks. Diese kosten teilweise jedoch noch eine zusätzliche Gebühr.

Eine Übersicht über die aufgebauten Backlinks ermöglicht es, schnell Seiten ohne oder mit nur wenigen Backlinks zu erkennen.

Eine Übersicht über die aufgebauten Backlinks ermöglicht es, schnell Seiten ohne oder mit nur wenigen Backlinks zu erkennen.

Im Zusammenhang mit dem Linkaufbau ist auch immer wichtig den Wettbewerb zu beobachten. Die Wettbewerber schlafen nicht und bauen mit großer Sicherheit aktiv Links auf. Daher ist es wichtig zu wissen, wie Sie im Vergleich zum Wettbewerb aufgestellt sind. Nur so können Sie Ihren eigenen Linkaufbau effektiv gestalten. Dazu gehört ebenfalls der gezielte Aufbau von Links zu bestimmten Keywords, um deren Rankings gezielt zu stärken und Traffic zu generieren.

In der Offpage Optimierung können Keywords durch gezielten Linkaufbau gestärkt werden. Ein zuverlässiges Reporting zeigt diesen Zusammenhang auf.

In der Offpage Optimierung können Keywords durch gezielten Linkaufbau gestärkt werden. Ein zuverlässiges Reporting zeigt diesen Zusammenhang auf.

Keywords & Keywordrankings

Detaillierter als der Sichtbarkeitsindex ist die Entwicklung der Rankings der einzelnen Keywords im Zeitverlauf. Vor allem ein Vergleich zum Vormonat ist hier hilfreich, weil Sie so eine mittelfristige Steigerung erkennen können, ohne kurzfristigen Schwankungen zu starkes Gewicht zu geben. Ein gutes SEO Reporting stellt daher eine grafische Darstellung der zeitlichen Entwicklung für die wichtigsten Keywords dar. Die meisten Unternehmen können ohne Schwierigkeiten fünf bis zehn Keywords definieren, die für sie die höchste Relevanz besitzen. Die Entwicklung dieser Keywords sollte auf jeden Fall in einer Auswertung für das SEO Team dargestellt werden.

Die Keywordrankings sind essentieller Bestandteil eines SEO Reportings. Das Reporting Center gibt einen schnellen Überblick über aktuelle Entwicklungen.

Die Keywordrankings sind essentieller Bestandteil eines SEO Reportings. Das Reporting Center gibt einen schnellen Überblick über aktuelle Entwicklungen.

Auch die Relevanz einzelner Keywords – repräsentiert durch das jeweilige Suchvolumen – kann sich im Zeitverlauf oder auch regelmäßig saisonal verändern. Ist das für die eigenen Keywords der Fall, sollte man das Suchvolumen ebenfalls in den SEO Report aufnehmen. Um die einzelnen SEO KPIs besser einordnen zu können, bietet sich eine Kategorisierung der verschiedenen Keywords an. Dies kann anhand der unterschiedlichen Landingpages und ihrer Relevanz für den Verkauf des eigenen Produkts geschehen (also zum Beispiel Einordnung anhand von Blog-, Startseiten-, Produkt-Landing-Page-Keywords) oder entlang von verschiedenen Kategorien. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein Unternehmen verschiedene Produkte verkauft. Die Keywords können dann zum Beispiel in Schuhe, Kleidung, Bücher etc. kategorisiert werden.

Die Entwicklung der einzelnen Keywords ist vor allem für das SEO Team relevant. Die Kombination aus Suchvolumen und Ranking hilft bei der Priorisierung der Keywords.

Die Entwicklung der einzelnen Keywords ist vor allem für das SEO Team relevant. Die Kombination aus Suchvolumen und Ranking hilft bei der Priorisierung der Keywords.

Der Google Algorithmus ist komplex. Zudem fließt auch immer das Suchverhalten des einzelnen Nutzers in die Darstellung der Suchergebnisse ein. Da die verschiedenen Tools unterschiedliche Messmethoden nutzen, ist es sinnvoll, die Rankings der verschiedenen Keywords in unterschiedlichen Quellen zu vergleichen. So lässt sich sicherstellen, dass man ein realistisches Bild der eigenen Keyword-Verteilung erhält. Zudem müssen die Rankings tagesaktuell abgefragt und erfasst werden. Es können kurzfristige aber auch langfristige Veränderungen genau beobachtet und ausgewertet werden. Dies ist besonders wichtig, da Google neue Seiten und Texte sehr schnell indexiert. Besonders zu Beginn der Optimierung ist es von Bedeutung die Ranking-Entwicklungen genau zu beobachten. So erhält der SEO direktes Feedback zu seiner Strategie. Sichtbare Erfolge steigern die Motivation. Letztendlich eine Bestätigung für die richtige strategische Ausrichtung.

.Keywordrankins verändern sich täglich. Die aktuelle Entwicklung ist wichtig, um kommende Optimierungen zu planen. Dabei helfen tagesaktuelle Rankings,

Keywordrankings verändern sich täglich. Die aktuelle Entwicklung ist wichtig, um kommende Optimierungen zu planen. Dabei helfen tagesaktuelle Rankings.

Ein weiterer Aspekt ist der Standort des Nutzer bei der Suchanfrage. Die Google Algorithmen beziehen auch die jeweiligen Standort des Nutzers bei seiner Suchanfrage ein. Daraus ergeben sich unterschiedliche Keyword-Rankings für unterschiedliche Standorte bzw. Regionen. Besonders für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen oder Filialen ist es wichtig zu wissen wie allgemeine oder generische Keywords performen. Die meisten verfügbaren Tools bilden hier lediglich einen Durchschnitt über alle Städte in Deutschland. Im Reporting Center ist es möglich den Keywords einen Standort zu zuordnen. So erhalten Sie für Ihre Keywords das passende regionale Ranking.

Google-Suchergebnisse werden immer lokaler. Für ein gutes SEO Reporting sind daher die Keywordrankings an verschiedenen Standorten immer wichtiger.

Google-Suchergebnisse werden immer lokaler. Für ein gutes SEO Reporting sind daher die Keywordrankings an verschiedenen Standorten immer wichtiger.

Technik – Grundlage für erfolgreiches SEO

Technische Parameter werden immer relevanter für die Google Rankings. Nicht nur der Inhalt einer Seite ist wichtig, damit Google sie auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse anzeigt, sondern auch wie schnell und zuverlässig diese angezeigt werden. Zudem muss sich der Besucher gut auf der Seite zurecht finden. Insgesamt spielt also auch die Usability eine immer wichtiger Rolle. SEO Verantwortliche brauchen daher entsprechende Kennzahlen in ihrem SEO Reporting, um technische Schwierigkeiten direkt an die entsprechenden Stellen skalieren zu können. Ein dauerhafter Rückfall in diesen KPIs kann die SEO Performance stark negativ beeinflussen und hat damit direkte Auswirkungen auf den Gewinn des Unternehmens. Grundlegende technische Probleme einer Webseite zu erkennen ist unter Umständen sehr schwierig. Am besten funktioniert dies mittels sogenannter Crawler. Diese “sehen” eine Webseite ähnlich wie die Suchmaschinen und stoßen daher auf die gleichen Probleme. Tools wie Seobility fassen diese Probleme zusammen und visualisieren diese.

Dies ist ein Punkt den ein Excel-Reporting nicht leisten kann. Die anfallenden Probleme und Aufgaben sind vor allem bei größeren Webseiten mit mehreren tausend URLs nicht mehr zu überblicken. Eine Excel Tabelle ist dabei schlicht und einfach zu unübersichtlich. Zudem müsste die Tabelle stetig aktualisiert werden, da eine Webseite stetigen Veränderungen unterworfen ist. Der entstehende Aufwand wäre enorm.

Tools wie der Onpage Crawler des Reporting Centers liefern alle wichtigen Daten zur Technik einer Webseite.

Tools wie der Onpage Crawler des Reporting Centers liefern alle wichtigen Daten zur Technik einer Webseite. Zudem haben Techniker einen eigenen Zugang um 404 Fehler oder Ausfälle sofort und ohne Zeitverlust zu beheben.

Die wichtigste technische Kennzahl, die aus SEO Sicht eine Rolle spielt, ist die Ladezeit der Webseite. Diese kann selbst gemessen werden oder durch verschiedene Tools wie PageSpeed Insights von Google. Die Nutzung des Google Index zur Messung der Ladezeit hat den Vorteil, dass man die selben Informationen nutzt, die Google auch zur Bestimmung der Rankings heran zieht. Außerdem bietet dieses Tool auch Hinweise, wie man die Geschwindigkeit der eigenen Seite verbessern kann.

Ladezeiten sind ein wichtiger SEO Faktor und stets zu optimieren. Die Entwicklung der Ladezeiten gibt wertvolle Insights über den Erfolg der Optimierungen.

Ladezeiten sind ein wichtiger SEO Faktor und stets zu optimieren. Die Entwicklung der Ladezeiten gibt wertvolle Insights über den Erfolg der Optimierungen.

Ebenfalls relevant für die Google Rankings ist die Erreichbarkeit der Webseite. Daher sollte die eigene Uptime regelmäßig gemessen werden und möglichst bei 100% liegen. Die entsprechende Kennzahl gehört natürlich in technische Reportings des Unternehmens, aber auch ins SEO Reporting. Verschiedene Tool-Anbieter prüfen regelmäßig die Erreichbarkeit der eigenen Webseite auf Landingpage-Ebene, so dass auch Ausfälle einzelner Seiten sofort festgestellt und gefixt werden können. Grundsätzlich sollten daneben mögliche technische Probleme auch durch regelmäßige manuelle Checks überprüft werden.

Eine nicht erreichbare Webseite bringt keinen Umsatz oder Leads. Eine stetige Erreichbarkeitsprüfung ist daher essentiell.

Eine nicht erreichbare Webseite bringt keinen Umsatz oder Leads. Eine stetige Erreichbarkeitsprüfung ist daher essentiell.

Ein guter SEO Manager nimmt sich daher täglich ein wenig Zeit, die eigene Webseite zu überprüfen und – möglichst nicht aus dem Firmennetz – ihre Performance und Erreichbarkeit auch persönlich zu beurteilen. In das SEO Reporting kann eine solche Einschätzung als persönlicher Kommentar einfließen.

Die Google Search Console stellt ebenfalls einige technische Kennzahlen zur Verfügung, die man gut in einen SEO Report einbauen kann. Hierzu zählt die Indexierung der einzelnen Seiten. Je mehr Seiten durch Google indexiert sind, desto mehr Möglichkeiten bestehen überhaupt, in den Google Rankings gefunden zu werden. Die Anzahl der indexierten Seiten ist daher ebenfalls eine wichtige SEO KPI. Mögliche technische Probleme werden in der Google Search Console gleich auf der Startseite als Hinweis gegeben. Sollte es hier Auffälligkeiten geben, gehören auch diese in den SEO Report, am besten in die Kommentierung für die davon betroffenen Stakeholder.

Kombination von SEO & SEA Daten – Synergien erkennen

Oftmals wird parallel zum SEO ebenfalls SEA betrieben. Vorteil dieser bezahlten Anzeigen ist die schnelle Generierung von Traffic. Allerdings fallen hier direkt Kosten für Klicks oder Impressionen der Anzeigen an. Auch wenn die Funktionsweise generell unterschiedlich ist, lassen sich Synergien zwischen diesen beiden Bereichen realisieren. Ein ausgereiftes SEO Reporting hilft dabei diese Synergien zu erkennen und umzusetzen. So ist beispielsweise die SEO Position der im SEA eingebuchten Keywords sehr wichtig. Erzielt ein für SEA eingebuchtes Keywords auch in den organischen Suchergebnissen gute Positionen, entsteht zusätzlicher Traffic durch die “doppelte” Präsenz in den Suchergebnissen. Umgekehrt können performante Keywords aus dem SEA im SEO optimiert werden, um deren Rankings zu verbessern. Um hier die optimale Performance zu erzielen ist ein verlässliches Reporting unverzichtbar.

Die Verknüpfung von Daten aus SEO und SEA kann nur ein Data Warehouse leisten.

Die Verknüpfung von Daten aus SEO und SEA kann nur ein Data Warehouse leisten.

Internationalität: Aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen

In einer zunehmend globalisierter Welt spielt eine internationale Ausrichtung eine immer wichtige Rolle. Domains und Webseiten in anderen Ländern sind relativ schnell und unkompliziert aufgebaut. Umso wichtiger ist ein internationales SEO Reporting, um die Performance in verschiedenen Ländern gezielt auszuwerten. Manuelle Reportings via Excel können dies nicht leisten. Der Aufwand ist schlicht und weg zu groß. Automatisierte Reportings Tools wie Sistrix oder Xovi decken zwar viele Länder ab, aber auch diese stoßen an ihre Grenzen, da nur bestimmte Länder abgedeckt werden.

Erstreckt sich die Internationalisierung aber auf Länder die von diesen Tools nicht erfasst werden, kann sich ein automatisches SEO Reporting schwierig gestalten. Data Warehouse Lösungen wie das OSG-Reporting Center sind hier die Lösungen. Die Möglichkeit eigene Keywords anzulegen und so eine landesspezifische Sichtbarkeit auszuwerten, ermöglicht ein schnelles Erstellen eines Internationalen SEO Reportings.

Kommunikation: Feedback & Zugriff

Natürlich gibt es nicht nur inhaltliche Anforderungen an SEO Reporting Tools. Auch die Handhabung kann dabei helfen, das Beste fürs Unternehmen aus den SEO KPIs heraus zu holen. Gerade in Unternehmen, in denen mehrere Personen Zugriff auf das SEO Reporting haben, ist eine Möglichkeit wichtig, Feedback zu geben. So können im Reporting Center beispielsweise Entwicklungen und Protokolle kommentiert werden. Offene Fragen werden sofort beantwortet und Sie haben auch noch Monate später Hinweise, wie sich die früheren Kennzahlen zusammensetzen.

SEO Reporting lebt von Kommunikation. Eine Kommentarfunktion, wie im Reporting Center, ermöglicht den schnellen Austausch von Informationen.

SEO Reporting lebt von Kommunikation. Eine Kommentarfunktion, wie im Reporting Center, ermöglicht den schnellen Austausch von Informationen.

Zwar sollte jeder SEO Verantwortliche seine SEO KPIs täglich im Blick haben. Dennoch ist es wichtig, dass bestimmte Entwicklungen durch das SEO Reporting einen Alert auslösen, der die Verantwortlichen sofort informiert. Beispiele für Ereignisse, die proaktiv durch das SEO Reporting kommuniziert werden sollten, sind zum Beispiel eine Downtime der Seite, Rankingveränderungen für besonders wichtige Keywords oder technische Probleme (zum Beispiel 404 Fehler) einzelner Landingpages. Solche Veränderungen sind so wichtig, dass sofort eingegriffen werden sollte.

SEO ist schnell-lebig. Alerts bei wichtigen Ereignissen helfen dabei schnell die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, egal ob als Push-Notfication oder E-Mail.

SEO ist schnell-lebig. Alerts bei wichtigen Ereignissen helfen dabei schnell die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, egal ob als Push-Notfication oder E-Mail.

Ein guter SEO Report wird von verschiedenen Personen genutzt, die nicht unbedingt alle dieselben Daten brauchen oder sehen sollen. Gerade Data Warehouse Lösungen können dies über verschiedene Zugriffsrechte lösen, die je nach Position vergeben werden können. So kann es aggregierte Dashboards für die Führungsebene geben, die nur die Sichtbarkeit und die wichtigsten Entwicklungen enthalten, und Detailberichte für SEO Manger. Team-Mitglieder können Ausschnitte der einzelnen Reports sehen und so die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeiten kontrollieren.

Aggregierte Informationen in Dashboards helfen dabei Probleme schnell zu erkennen und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

Aggregierte Informationen in Dashboards helfen dabei Probleme schnell zu erkennen und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

Für viele Unternehmen ist ein Faktor bei der Auswahl eines SEO Reporting Tools die Möglichkeit eines internationalen Reportings, das sowohl Mitarbeiter unterschiedlicher Länder nutzen können als auch eine Auswertung verschiedener Quellmärkte zulässt. Diese verschiedenen Märkte kann man auch gut miteinander vergleichen, so dass man neben den Kennzahlen des Wettbewerbs einen weiteren Benchmark heranziehen kann, um die eigene Leistung besser im Vergleich beurteilen zu können.

Grundsätzlich minimieren gute SEO Tools den manuellen Aufwand, den sowohl die Technik als auch die Nutzer der Reportings damit haben. Wenn SEO Teams manuell Reportings pflegen und ausfüllen müssen, bleibt weniger Zeit, die Seite wirklich zu optimieren und damit schnellere Erfolge zu erzielen.

Fazit: Für gezieltes SEO ist ein zuverlässiges Reporting unerlässlich

Ein gutes SEO Reporting braucht Stabilität und Flexibilität. Google ändert seinen Algorithmus regelmäßig, und Kennzahlen, die heute keine Rolle spielen, werden in Zukunft vielleicht hoch relevant – und umgekehrt. Solche Änderungen muss man schnell in einen regelmäßigen SEO Report einbauen können, um gut reagieren zu können und Vorteile gegenüber dem Wettbewerb nicht zu verlieren.

Gerade im E-Commerce und generell im Online Marketing haben Sie den Luxus das Verhalten der Nutzer leicht und zuverlässig messen zu können. Außerdem stehen über das Online-Verhalten der Nutzer grundsätzlich viele Daten zur Verfügung. Somit hat jeder Webseiten-Betreiber die Chance, bessere Entscheidungen zu treffen, indem er sich auf Auswertungen stützt. Ein daten-getriebenes Reporting mit eigenen KPIs ist hierfür die Voraussetzung. Wichtig ist, dass die Daten aus verlässlichen Quellen kommen, da sonst leicht falsche Entscheidungen die Folge sein können. In diesem Zusammenhang ist es wichtig verschiedene Datenquellen zu nutzen. Nur so können fundierte Entscheidungen getroffen werden. Entscheidungen auf Basis falscher Daten können fatale Folgen für die SEO Performance haben.

Data Warehouse Lösungen bieten die Möglichkeit, Daten aus verschiedenen Quellen heranzuziehen und so die eigene Datenbasis zu verifizieren und anzureichern. Durch ein solches SEO Reporting lässt sich unternehmensweit ein übergreifendes Verständnis für SEO Entwicklungen erreichen. Dadurch lässt sich auch in Teams, die nur indirekt an den SEO Ergebnissen beteiligt sind, die Bedeutung des Themas und der Einfluss der eigenen Arbeit auf die SEO Rankings besser nachvollziehen.

Excel Reportings werden im besten Fall einmal pro Monat erstellt. Das entspricht zwölf Reportings im Jahr. Dies ist jedoch zu wenig. Suchmaschinenoptimierung und Online Marketing sind sehr dynamisch und ständigen Veränderungen unterworfen. Gezielte Optimierung erfordert ein laufendes Reporting wie es nur Data Warehouse Lösungen bieten können. Denn auch die großen SEO Tools erstellen ihre Berichte auf wöchentlicher Basis. Für einige Entwicklungen ein zu langer Zeitraum. Hier greift auch das Stichwort Automatisierung. Ein SEO Reporting wird es in Zukunft nicht mehr geben. Daten werden automatisch erfasst und aufbebereitet, so dass viele manuelle Handgriffe entfallen und der Fokus auf die operative und strategische Arbeit gelegt wird.

Sie können das Reporting Center als App für iOS und Android dauerhaft kostenlos nutzen. Die App finden Sie im Apple App Store und im Google Play Store.

Beitragsbild: ©OSG/Florian Kolbe

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