Google startet FLoC – was Sie nun wissen m├╝ssen

Google startet FLoC - was Sie nun wissen m├╝ssen

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Nachdem Google bereits vor kurzem verk├╝ndet hat, dass eine Alternative zu Third Party Cookies kommen wird, wird FLoC nun offiziell gestartet. Wie die Einf├╝hrung der “Federated Learning of Cohorts” (FLoC) abl├Ąuft und was dadurch auf Nutzer zukommt, lesen Sie hier:

Erste Testversion von Google FLoC gestartet

Die Testversion von Google FLoC wurde gestartet. Einem kleinen Prozentsatz von Nutzern in den USA, Australien, Neuseeland, den Philippinen, Mexico, Japan, Indien, Indonesien, Kanada und Brasilien wird die Cookie-Alternative zur Verf├╝gung gestellt. Eine weltweite Ausweitung ist bereits geplant. In Europa sind die Tests jedoch nicht erlaubt.

Benutzer in den involvierten L├Ąndern, die an der Studie teilnehmen m├Âchten, m├╝ssen die Cookies von Drittanbietern in Chrome entsperren, falls sie dies zuvor eingerichtet haben. Wer nicht mitmachen m├Âchte, kann sich ab April ├╝ber seine Chrome-Einstellungen abmelden.

Die Auswirkungen von Google FLoC auf die Nutzer

Anstatt Werbung an Einzelpersonen zu senden, werden Publisher Werbung an Kohorten senden. Unter einer Kohorte versteht man eine Gruppe von Internetnutzern, die ├Ąhnliche Browserverl├Ąufe aufweisen. Da sich Internetnutzer weiterhin online bewegen, wird sich ihre Kohorte basierend auf ihren Aktivit├Ąten ├Ąndern.

Google ver├Âffentlicht FLoC

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Es wird nicht mehr m├Âglich sein, Menschen zu “folgen”, w├Ąhrend sie von Website zu Website springen. Der Browserverlauf einer Person wird von FLoC gehalten und mit niemandem geteilt, nicht einmal mit Google. Das Tool sollte ein wenig mehr Gleichgewicht bringen, da jeder den gleichen Zugriff hat – die Werbeprodukte von Google mit eingeschlossen.

Eine Kohorte wird nicht f├╝r Werbung in Frage kommen, wenn diese in der Vergangenheit Websites mit sensiblen Themen in hohem Ma├če besucht hat. Dies scheint auf Websites zuzutreffen, deren Nutzung durch Publisher im Rahmen von personalisierter Werbung bereits eingeschr├Ąnkt wurde.

Kohorten, die regelm├Ą├čig Websites der folgenden Kategorien besuchen, werden daher f├╝r Publisher nicht in Frage kommen:

  • pers├Ânliche N├Âte
  • Identit├Ąt und Glaube
  • Sexuelles Interesse
  • Zugang zu diversen M├Âglichkeiten

Die weitere Entwicklung von Google FLoC

Google hat eine Website eingerichtet, auf der Informationen zu den Initiativen zu finden sind, mit denen das Unternehmen den Service-Nutzern Sicherheit in Bezug auf ihre Privatsph├Ąre bieten m├Âchte.

Zu diesen aktuellen Initiativen geh├Âren:

  • das Verhindern von Tracking beim Surfen im Internet
  • die Bewahrung des offenen Webs
  • die Unterst├╝tzung von Publishern bei der Erstellung von Websites, die die Privatsph├Ąre der Nutzer respektieren

Publisher, Werbetreibende, Entwickler und Mitarbeiter aus Ad-Tech-Unternehmen sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Denn trotz des Starts befindet sich FLoC derzeit noch in der Entwicklung und kann sich aufgrund von Nutzererfahrungen und Feedback weiterentwickeln. Sie k├Ânnen sich jedoch bereits informieren, wie Sie sich auf den Wechsel vorbereiten k├Ânnen.

 

Quelle: Search Engine Journal

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