Google Analytics: Neue Methoden zum Tracken ohne Cookies

Google Analytics: neue Methoden zum Tracken

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Google Analytics k├╝ndigt mehrere Updates an, die Website Betreibern und Werbetreibenden dabei helfen werden, auch dann noch relevante Daten zu erhalten, wenn keine Cookies verf├╝gbar sind.

Neue Tracking Methoden von Google Analytics

Die neuen datenschutzfreundlichen Tracking Methoden, die nicht die umstrittene FLoC-Technologie von Google verwenden, basieren auf zugestimmten First-Party-Daten und maschinellem Lernen.

Sowohl DuckDuckGo, als auch WordPress haben bereits im vergangenen Monat bekannt gegeben, dass sie FLoC blockieren m├Âchten.

Die neuen L├Âsungen sollen Vermarktern dabei helfen, mit weniger Cookies und Identifikatoren von Drittanbietern erfolgreich zu sein. Dies erreichen Sie, indem Sie M├Âglichkeiten zur Messung von Conversions und zur Gewinnung hilfreicher Erkenntnisse einf├╝hren und dabei die Zustimmung der Nutzer respektieren.

Mit diesen Updates f├╝r Websitebetreiber und Werbetreibende wird Google:

  • seine fortschrittlichen maschinellen Lernmodelle auf verhaltensbezogene Berichte in Google Analytics ausweiten.
  • es erm├Âglichen, einen nahtlosen Zugriff auf den Zustimmungsmodus zu haben, der die Funktionsweise von Google Tags basierend auf den Cookie Einwilligungsentscheidungen der Nutzer anpasst.
  • verbesserte Conversions implementieren, die es Tags erm├Âglichen, zugestimmte First-Party-Daten zu verwenden, um zu verfolgen, wie Nutzer sich nach der Nutzung von Anzeigen verhalten.

Google Analytics Tracking ohne Cookies

Google Analytics wird bald maschinelles Lernen nutzen, um das Verst├Ąndnis von Marketern f├╝r die Customer Journey mit oder ohne Cookies zu verbessern.

Das ist also eine Erweiterung der Funktionen f├╝r maschinelles Lernen, die Google Analytics im letzten Jahr hinzugef├╝gt wurden. Diese erm├Âglichen es, relevante Marketing Einsichten zu liefern, wie z. B. die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden einen Kauf t├Ątigen.

Die fortschrittlichen maschinellen Lernmodelle von Google werden auf das Verhaltensreporting in Analytics ausgeweitet. Diese Modelle werden Datenl├╝cken f├╝llen, die durch nicht verf├╝gbare Cookies entstanden sind.

Google sagt, dass maschinelles Lernen bei Bedarf eingesetzt wird, unabh├Ąngig davon, ob Cookies verf├╝gbar sind oder nicht.

Der neue Consent Mode

Der Consent Mode passt die Funktionsweise von Google Tags an, basierend auf der Entscheidung der Nutzer, ob sie Cookies f├╝r Anzeigen oder Analysen zulassen.

Das sagt Vidhya Srinivasan von Google in der Ank├╝ndigung:

ÔÇťNowÔÇÖs the time to adopt new privacy-safe techniques to ensure your measurement remains accurate and actionable,ÔÇŁ

Wenn Nutzer Cookies nicht zustimmen, verwendet der Consent Mode Conversion Modeling, um im Durchschnitt mehr als 70 % der Ad-Click-to-Conversion-Journeys wiederherzustellen.

Um Websites die Integration des Consent Mode zu erleichtern, wird Google bald die Implementierung direkt ├╝ber Tag Manager-Konten erm├Âglichen, sodass Marketer das Tag-Verhalten als Reaktion auf die Einwilligungspr├Ąferenzen der Nutzer ├Ąndern und anpassen k├Ânnen.

Verbesserte Conversions f├╝r mehr Daten

Erweiterte Conversions sind eine zus├Ątzliche, datenschutzfreundliche M├Âglichkeit, Daten genau zu messen, wenn weniger Cookies verf├╝gbar sind.

Enhanced Conversions bauen auf der Grundlage des Consent Modus auf und verwenden zugestimmte First-Party-Daten, um eine genauere Ansicht der Aktionen zu erhalten, die Nutzer nach der Interaktion mit Anzeigen durchf├╝hren.

Google weist darauf hin, dass First-Party-Daten gehasht werden, um die Privatsph├Ąre der Nutzer zu sch├╝tzen und die Sicherheit zu gew├Ąhrleisten. Das bedeutet, dass Vermarkter aggregierte und anonymisierte Conversion Berichte erhalten werden.

In ersten Tests der verbesserten Conversions hat der Einzelh├Ąndler ASOS Berichten zufolge einen Umsatzanstieg von 8,6 % in der Suche und 31 % in YouTube verzeichnet.

 

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Quelle: Serach Engine Journal

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