Gizmodo

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Definition von Gizmodo

Gizmodo ist eine Design-, Technologie-, Wissenschafts- und Science-Fiction-Webseite. Es wurde ursprĂŒnglich als Teil des Gawker Media-Netzwerks von Nick Denton ins Leben gerufen und lĂ€uft auf der Kinja-Plattform. Zu Gizmodo gehört auch die Subseite Io9, die sich auf Science Fiction und Futurismus konzentriert.

Was passierte mit Gawker Media?

Der Großteil von Gawker Media wurde jedoch im August 2016 von Univision Communications erworben. Die Webseite war eine von sechs Webseiten in dieser Übernahme und gilt nun als sog. Flaggschiff-Webseite der Gruppe, die wiederum zum Univision-GeschĂ€ftsbereich der Fusion Media Group gehört.

Entwicklung

Der 2002 ins Leben gerufene Blog wurde ursprĂŒnglich von Peter Rojas bearbeitet, der spĂ€ter von Weblogs Inc. fĂŒr die Veröffentlichung seines Ă€hnlichen Technologie-Blogs rekrutiert wurde. Im Jahr 2005 grĂŒndeten VNU und Gawker Media eine Allianz, um Gizmodo in ganz Europa neu zu veröffentlichen, wobei VNU den Inhalt in einige Sprachen umsetze und lokales Material von europĂ€ischem Interesse hinzufĂŒgte. Ein Jahr spĂ€ter hat man es mit japanischen Inhalten lanciert.

Im FrĂŒhjahr 2007 startete Allure Media Giszmodo Australia, das von Gawker Media lizenziert wurde und weitere australische Inhalte hatte. Noch im selben Jahr wurde die niederlĂ€ndische Lizenz fĂŒr Zeitschriften von HUB Uitgevers ĂŒbernommen. Ein Jahr spĂ€ter wurde das Projekt mit portugiesischen Inhalten versehen.

Eine grundlegende Umgestaltung fand im Februar 2011 statt.

Im Jahr 2015 wurde der Gawker Blog io9 mit Gizmodo zusammengefĂŒhrt. Die Mitarbeiter von io9 setzten ihre TĂ€tigkeit fort und publizierten weiterhin Artikel zu den auf der Webseite behandelten Themen, darunter Science Fiction, Fantasy, Futurismus, Wissenschaft, Astronomie und Technologie.

Gizmodo Reporting

Ein Blogger hat die ersten Fotos vom Boden der International Consumer Electronics Show im Jahr 2007 aufgenommen. Laut Reuters debattierten Journalisten darĂŒber, wer die bessere Live-Berichterstattung hĂ€tte: Gizmodo oder Engadget.

TV-B-Gone

Richard Blakeley, ein Videofilmer fĂŒr Gawker Media, störte 2008 mehrere PrĂ€sentationen auf der CES. Blakely schaltete FernsehgerĂ€te mit der Fernbedienung von TV-B-Gone heimlich aus, was dazu fĂŒhrte, dass er von der CES 2008 und zukĂŒnftigen CES-Veranstaltungen ausgeschlossen wurde.

iPhone 4 Prototyp

Im April 2010 besaß Gizmodo das, was spĂ€ter als Prototy des Apple iPhone 4 bekannt wurde. Die Seite kaufte das GerĂ€t fĂŒr 5.000 US-Dollar von Brian J. Hogan, der es einen Monat zuvor in einer Bar in Redwood City (Kalifornien) unbeaufsichtigt fand. Sage Robert, ein Bekannter von Hogan, hatte dem UC Berkeley-Studenten angeblich geholfen, das TelefongerĂ€t zu verkaufen, nachdem er den EigentĂŒmer nicht gefunden hatte. Als Apple seine Herkunft bestĂ€tigte, spekulierten Blogger, dass diese Transaktion möglicherweise gegen den sog. California Penal Code verstoßen hĂ€tte.

Nachdem Gizmodo im April das iPhone an Apple zurĂŒckgegeben hatte, vollzog das kalifornische Rapid Enforcement Allied Computer Team auf Ersuchen von Apple einen Durchsuchungsbefehl gegen das Haus des Herausgebers Jason Chen und beschlagnahmte Computer, Festplatten, Server, Kameras, Notizen und eine Visitenkarte, unter der Leitung des stellvertretenden Bezirksstaatsanwalts von San Mateo County. Seitdem haben Gizmodo und die Staatsanwaltschaft vereinbart, dass ein Sondermeister den Inhalt der beschlagnahmten GegenstĂ€nde prĂŒfen und feststellen wird, ob sie relevante Informationen enthalten. Gizmodo war seither von Veranstaltungen und ProdukteinfĂŒhrungen ausgeschlossen – bis August 2014 – als sie erneut zu Apples Event eingeladen wurden.

 


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