PhishTank

Was ist PhishTank?

PhishTank gibt es seit dem Jahr 2006. Die Anti-Phishing-Site wurde von David Ulevitch, dem GrĂŒnder und CEO des Unternehmens OpenDNS aufgebaut. Inzwischen wird PhishTank genutzt von mehreren Internetbrowser und Antivirusanbietern. Dazu gehören u. a. Mozilla und Opera, Kapersky und Mcafee. Nach wie vor ist die Dachorganisation von PhishTank das Unternehmen von Ulevitch.

Immer mehr Phishing-Angriffe

FrĂŒher waren es nur die Spam-Mails, die Internetnutzer genervt haben. Inzwischen gibt es immer mehr Phishing-Angriffe ĂŒber die E-Mail PostfĂ€cher. Selbst Internetnutzer, die schon lange im Netz unterwegs sind, und sich auch auskennen, werden dadurch getĂ€uscht. Das Phishing wird immer gewitzter und intelligenter. Dadurch lassen sich Phishing-Mails hĂ€ufig erst auf den zweiten oder dritten Blick von normalen Emails unterscheiden. Um eine Gegenmaßnahme gegen die Phishing-Angriffe ergreifen zu können, wurde einst PhishTank gestartet.

Was ist Phishing?

Die Bezeichnung Phishing ist ein Neologismus von fishing. Fishing ist englisch und bedeutet Angeln. Unter Phishing versteht man die Versuche von Hackern und BetrĂŒgern, an persönliche Daten des Nutzers zu kommen. Vor allem die Kreditkarten Daten und die Bankdaten sind hier im Visier der Angreifer. Die Angriffsversuche kommen hauptsĂ€chlich per E-Mail, aber auch ĂŒber Kurznachrichten und ĂŒber gefĂ€lschte Websites, die den richtigen Websites meist tĂ€uschend Ă€hnlich sehen. Mit den Daten, die bei solchen Phishing-Angriffen ergattert werden, werden hauptsĂ€chlich Kreditkarten und Konten geplĂŒndert. Auch IdentitĂ€tsdiebstahl ist ein Grund, um einen Phishing-Angriff zu startet, und so an persönliche Daten eines Internetnutzers zu kommen.

Tipp

Wenn Sie noch Fragen bezĂŒglich IdentitĂ€tsdiebstahl haben, dann können Sie gerne den jeweiligen Glossar dazu besuchen und sich ĂŒber das Thema informieren.

Warum Phishing-Angriffe so gefÀhrlich sind

Beim Phishing sind ganz schnell die Daten fĂŒr das Konto oder die Kreditkarte eingegeben, weil die Internetseite der Bank oder des Kreditkarten-Anbieters tĂ€uschend echt nachgebaut wurden. Wurden dann bei diesen gefĂ€lschten Websites die persönlichen Daten eingegeben, wie z. B. das Passwort in Kombination mit der Kartennummer oder der Kontonummer, kommt es in der Folge zur KontoplĂŒnderung. Die Daten, die eingegeben werden, werden vom jeweiligen Phisher abgefangen beim Phishing-Angriff, und das Konto oder die Kreditkarte leergerĂ€umt. Da man selbst fĂŒr die Eingabe des Passwortes und der Daten verantwortlich ist, wird es in der Folge schwer, sein Geld wieder zurĂŒckzubekommen.

Wer oder was ist OpenDNS?

OpenDNS ist ein DNS-Anbieter, der einen kostenlosen Schutz vor Web-Angriffen anbietet, ohne dass dazu eine Software-Installation erforderlich ist. OpenDNS ist außerdem unabhĂ€ngig von dem Betriebssystem, das auf dem jeweiligen GerĂ€t installiert ist. Das Unternehmen selbst hat seinen Sitz in San Francisco in Kalifornien (USA) und beschĂ€ftigt zurzeit 10 Mitarbeiter.

Phishing-Angriffe an PhishTank melden

Ziel von PhishTank ist es, dass Phishing-Angriffe eindĂ€mmt werden, und Nutzer des Internets vermehrt vor solchen Angriffsversuchen geschĂŒtzt werden. Dazu können Nutzer und Unternehmen Seiten und E-Mail-Adressen melden, von denen vermeintliche Phishing-Angriffe ausgehen. Diese Meldungen werden dann in die Liste aufgenommen, die das Unternehmen anbietet, um Phishing-Angriffe abwehren zu können.

Der Vorteil von PhishTank ist, dass diese durch das Melden der Websites und E-Mail-Adressen, mit denen Phisher arbeiten, und von denen Phishing-Angriffe ausgehen, andere Nutzer geschĂŒtzt werden. Da PhishTank von so vielen Anbietern genutzt wird, die den Schutz in ihre Anwendungen integriert haben, wie z. B. Mozilla, Opera und Kaspersky, ist fĂŒr viele die Schutzfunktion gegeben. Das heißt natĂŒrlich nicht, dass Internetnutzer nicht selbst die Augen offen halten sollten. Gerade dafĂŒr ist diese Software-Installation auch da, damit die Community selbst aufpasst, und Meldung macht, wenn es Phishing-Angriffe von bestimmten E-Mail-Adressen, Absendern von Kurznachrichten oder bestimmten Seiten gibt.

Das Melden von Phishing-Angriffen auf der Website ist ganz einfach. Nutzer mĂŒssen sich allerdings vorher auf der Seite anmelden, damit die Daten eingegeben werden können.

Wie der Zugriff auf die PhishTank-Daten funktioniert

Die PhishTank-Daten mĂŒssen nicht gekauft werden, sondern werden von OpenDNS, wie auch die komplette Software-Installation des Unternehmens, kostenlos zur VerfĂŒgung gestellt. Die Daten können entweder per Download abgerufen werden oder per Zugriff ĂŒber einen API-Aufruf. Die Lizenz fĂŒr PhishTank ist eine einschrĂ€nkende Lizenz, die auch die kommerzielle Nutzung anbietet.

Neue Funktionen kommen

Im Jahr 2018 hat OpenDNS bekannt gegeben, dass PhishTank neue Funktionen bekommen wird, und bereits bestehende Funktionen neu aufgebaut werden sollen. Dazu soll die Website zahlreichen VerĂ€nderungen unterzogen werden. Was genau auf die Nutzer der kostenlosen Software-Installation mit Gegenmaßnahmen zum Phising wird sich ab 2019 zeigen. Dann werden die Arbeiten an der Seite beginnen. Es ist zu vermuten, dass die Website zeitgemĂ€ĂŸer werden soll. Ob sich an der Lizenzierung etwas Ă€ndern wird, ist noch nicht bekannt.

Tipp

Wenn Sie noch Fragen bezĂŒglich eines Online Marketing Themas haben, dann können Sie gerne unseren Glossar besuchen und sich ĂŒber das Thema informieren, wo Sie noch speziell Fragen haben.


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