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PVM (Parallel Virtual Machine)

Was bedeutet PVM?

PVM ist die Kurzform des Begriffs Parallel Virtual Machine. Hierbei handelt es sich um ein Softwarepaket, welches es ermöglicht eine heterogene Ansammlung von Windows und/oder Unix Computern mittels eines Netzwerks zu verknüpfen. Die Software für die parallelen virtuellen Maschinen muss auf jedem der beteiligten Rechner separat installiert werden. Auf diese Art ist der Einsatz verteilter Anwendungen auf Standard-PCs realisierbar. Ziel der PVM ist es, die unterschiedlichen Computer ähnlich einem großen Parallelrechner zu nutzen.

Elemente dieser virtuellen Maschine sind die Laufzeitumgebung, die Möglichkeit des Nachrichtenversands, Aufgaben- und Ressourcenmanagement und Fehlerbenachrichtigungen. Mit den Programmiersprachen C, C++ und Fortran lassen sich Programme entwickeln, die von den Usern in die PVM-Umgebung eingespeist und so genutzt werden können.

Vorteile des PVM

Eine parallele virtuelle Maschine ermöglicht es den Nutzern, ihre bestehende Hardware so auszunutzen, dass sich eine größere Rechenleistung erzielen lässt. Auch der Speicher im parallelen virtuellen System ist entsprechend größer als der einer einzelnen Rechenmaschine. Die hierbei entstehenden Zusatzkosten sind vergleichsweise marginal, verglichen mit dem Nutzen der zusätzlichen Leistung der PCs.

Das System der parallelen virtuellen Maschinen wird in den meisten Fällen für relevante wissenschaftliche, industrielle und medizinische Problemstellungen und deren Lösungen genutzt. Mit zehntausenden Nutzern weltweit findet der Einsatz von parallelen virtuellen Maschinen eine hohe Akzeptanz. Auch eignet sich das System, um Vorgehensweisen des parallelen Programmierens anzuwenden und zu üben.

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