W3C (World Wide Web Consortium)

World Wide Web

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Was ist W3C?

Das World Wide Web Consortium abgek├╝rzt W3C ist eine internationale Gemeinschaft, in der Mitgliederorganisationen, Vollzeitmitarbeiter und die ├ľffentlichkeit bei der Entwicklung von Webstandards zusammenarbeiten. Unter der F├╝hrung des Web-Erfinders und Direktors Tim Berners-Lee und des CEO Jeffrey Jaffe verfolgt das W3C seine als Mission verstandene Aufgabe, durch die Entwicklung von Protokollen und Richtlinien das langfristige Wachstum und die optimale Nutzung des Webs sicherzustellen.

Geschichte des World Wide Web Consortium

Im Jahr 1989 erfand Tim Berners-Lee das WWW und gr├╝ndete im Oktober 1994 das World Wide Web Consortium am MIT. Die Gr├╝ndung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Europ├Ąischen Organisation f├╝r Kernforschung (CERN) in der Schweiz, der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) in den USA und der Europ├Ąischen Kommission.

Im April 1995 wurde das Institut National de Recherche en Informatique et Automatique (INRIA) in Frankreich der erste europ├Ąische W3C-Gastgeber. Weitere Gastgeber wurden 1996 die Keio-Universit├Ąt in Japan und die Beihang University in China im Jahr 2013. Bereits 2003 hatte das European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) die Rolle des europ├Ąischen W3C-Hosts (Gastgebers) von INRIA ├╝bernommen.

Organisatorische Struktur des W3C

Das World Wide Web Consortium hat keine typische Organisationsstruktur und ist nicht mit einem Unternehmen vergleichbar. In administrativer Hinsicht wird das W3C durch eine gemeinsame Vereinbarung zwischen den Gastgebern MIT, ERCIM, Keio University und der Beihang University verwaltet. Die Mitarbeiter, von denen viele in einer dieser Institutionen arbeiten, werden von einem Direktor und CEO gef├╝hrt. Ein kleines Managementteam ist verantwortlich f├╝r die Ressourcenverteilung und strategische Planung im Auftrag der Mitarbeiter. Da das Konsortium eine internationale Organisation ist, spielen dar├╝ber hinaus weltweite Regionalb├╝ros eine wichtige Rolle.

Das W3C-Prozessdokument, die Mitgliedsvereinbarung, die Patentpolitik und einige andere Dokumente legen die Rollen und Verantwortlichkeiten der Parteien fest, die an der Erstellung der Web-Standards beteiligt sind. Die wichtigsten Gremien der Organisation sind:

Der beratende Ausschuss, der sich┬áaus je einem Vertreter jedes Mitglieds zusammensetzt, hat eine Reihe von Kontrollfunktionen im W3C-Prozess. Er w├Ąhlt den Beirat, ein beratendes Gremium und die TAG (Technical Architecture Group), die prim├Ąr die Prinzipien der Web-Architektur dokumentiert.

Weitere Organisationseinheiten sind der Direktor und der CEO.┬áSie bewerten den Konsens f├╝r das Konsortium betreffende Entscheidungen und einzelne Arbeitsgruppen, die von wechselnden Vertretern der Mitglieder und eingeladenen Experten gebildet werden. Die Arbeitsgruppen zeichnen f├╝r die meisten der gem├Ą├č den Vorgaben des W3C-Prozesses produzierten Standards verantwortlich.

Die Prinzipien des World Wide Web Consortiums

Das World Wide Web Consortium erf├╝llt seine Aufgabe, indem es verschiedene Interessensgruppen unter einem klaren und effektiven konsensbasierten Prozess zusammenbringt, um qualitativ hochwertige Standards zu entwickeln. Die Standards basieren auf Beitr├Ągen der Mitglieder, der Mitarbeiter und der Community. Dabei dienen dem Konsortium verschiedene Prinzipien als Leitlinien bei der Entwicklung der Web-Standards.

Die grundlegendsten Prinzipien des World Wide Web Consortium sind:

Der soziale Wert des Webs ist darin begr├╝ndet, dass es menschliche Kommunikation, Handel und den Austausch von Wissen erm├Âglicht. Eines der Hauptziele des World Wide Web Consortiums besteht darin, diese Vorteile allen Menschen zur Verf├╝gung zu stellen. Das soll unabh├Ąngig von deren Muttersprache, Kultur, geografischem Standort, Hardware, Software, Netzwerkinfrastruktur oder k├Ârperlichen und geistigen F├Ąhigkeiten geschehen.
Die Zahl der verschiedenen Arten von Ger├Ąten, die auf das Web zugreifen k├Ânnen, ist immens gewachsen. Mobiltelefone, Smartphones, pers├Ânliche digitale Assistenten, interaktive Fernsehger├Ąte und smarte Haushaltsger├Ąte k├Ânnen alle auf das Internet zugreifen. Ziel ist es, den Zugriff auf das Web f├╝r alle Ger├Ąte zu erm├Âglichen.
Die Vision des W3C f├╝r das Web beinhaltet die Partizipation aller und den Austausch von Wissen. Damit soll die Schaffung von Vertrauen auf globaler Ebene einhergehen.
Das Web hat die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, grundlegend ver├Ąndert. Dadurch hat das Web auch die Art der sozialen Beziehungen ver├Ąndert. Menschen “treffen” sich jetzt im Internet und leben kommerzielle und pers├Ânliche Beziehungen aus, oftmals, ohne sich je pers├Ânlich zu begegnen. Das W3C hat erkannt, dass Vertrauen ein soziales Ph├Ąnomen ist, aber Technologiedesign Vertrauen f├Ârdern kann und handelt entsprechend.

FAQ

Was macht das W3C?

Ihre Aufgabe ist es, Richtlinien f├╝r alle auf der Seite des Entwicklers beteiligten Interessensgruppen zu entwerfen, damit diese ihre Produkte den Anforderungen der Barrierefreiheit entsprechend herstellen k├Ânnen.

Tipp

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