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IBM (International Business Machines)

Was ist IBM (International Business Machines)?

Seit seiner Gründung im Jahr 1911, war IBM (International Business Machines), damals noch CTR, eines der wichtigsten Technikunternehmen der Welt. Heute verbindet die Firma moderne Forschungseinrichtungen, die Fertigung von Hardwarekomponenten und den Vertrieb von Systemsoftware miteinander.

Umsatz und Tätigkeitsfeld

Als Computing-Tabulating-Recording Company (CTR) im Jahr 1911 gegründet, war IBM (International Business Machines) eines der ersten Unternehmen, das in der frühen Computertechnik eine globale Möglichkeit zur Technisierung von Alltagsprozessen erkannte. Zu den Hauptprodukten zählten damals Lochkarten, mit denen Daten erfasst und ausgelesen werden konnten, Waagen und Prüfer. Die anfängliche Computertechnik entwickelte sich rasant weiter und nachdem das Unternehmen 1924 in IBM umbenannt worden war, hielt es bis weit in die späten 90er mit der Entwicklung auch für PCs Schritt.

Heute ist IBM längst nicht Marktführer oder Vorreiter im privaten Sektor. Das Unternehmen fällt mit seinen Chipsets und Softwarelösungen hinter der Konkurrenz zurück. Dennoch setzte der Technik- und Softwarehersteller mit Sitz in Armonk, New York, im Jahr 2016 rund 80 Milliarden US-Dollar um. Das waren lediglich 10 Milliarden Dollar Umsatz weniger als Microsoft im gleichen Jahr. Die Begründung dafür liegt auf der Hand. IBM konzentriert sich heute vor allem auf seine Systemund Verwaltungssoftwarelösungen, die in der Industrie und großen Unternehmen zum Einsatz kommen.

Das Unternehmen erhält regelmäßig Auszeichnungen als beste oder zweitbeste Marke in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit, respektierte Marken oder auch Outsourcing. Forbes benannte den Hersteller 2015 als “No 5 most valuableMarke weltweit. Der Gesamtwert wurde in den letzten Jahren auf rund 75 Milliarden US-Dollar beziffert.

Firmenphilosophie von IBM

Während große Technikhersteller heute zumeist den Privatkunden anvisieren und selbst Cloud Computing und anspruchsvolle Grafiklösungen als Gamingsystemen und Home Server vermarktet werden, orientiert sich IBM (International Business Machines) an den Industriestandards. Gemeinsam mit Microsofts OS-Lösungen hatte der Hersteller schon Ende der 70er-Jahre Pläne entwickelt, alle größeren Unternehmen mit der IBM-Systemlösung auszustatten. In vielen Ländern funktionierte der Ansatz. Heute laufen diemeisten Firmensysteme auf der Welt auf IBM-Technik, während Privatanwender jedoch kaum noch Interesse an den Produkten zeigen.

Ebenfalls seit Beginn hatte der Computerhersteller das Ziel, die Entwicklungen auf dem Gebiet der Technikinventionen, Forschung und zukunftsweisenden Medizin voranzutreiben. Ein sehr hohes Budget fließt daher seit 1945 in die durch IBM (International Business Machines) betriebenen Labore, Forschungszentren und Open Source Projekte. Der Technikhersteller hält zahlreiche Patente, die in der Krebsforschung, Physik und Weltraumforschung wichtige Dienste leisten und bietet Forschern überall auf der Welt Zugang zu Wissensdatenbanken.

Das Unternehmensimage baut außerdem in großem Maße auf Diversity, Gleichstellung und Anerkennung verschiedener Lebensstile seiner Mitarbeiter und wurde auf diesem Gebiet häufig ausgezeichnet. Selbst in US-Staaten, die zuvor eine Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe abgelehnt hatten, bot das Unternehmen seinen Mitarbeitern Versicherungsoptionen für sich und ihre Partner zu den gleichen Konditionen an, wie heterosexuellen Paaren. Einen großen Stellenwert nehmen Frauen- und Mutterrechte ein. Für ausreichende Urlaubstage und Betreuungsplätze seiner Mitarbeiterinnen ist in den meisten Positionen automatisch gesorgt.

Auch der Klimaschutz und das grüne Handeln sind dem Brand wichtig. Seine Logistik, Recyclingregeln und Kommunikationswege enthalten daher zahlreiche Optionen, die den CO2-Ausstoß durch IBM-Gebäude und -Produkte regulieren, welche dadurch so klimaneutral wie technisch möglich arbeiten.

Mitarbeiter und Partnerunternehmen

In Deutschland beschäftigt IBM (International Business Machines) seit Gründung in 40 Standorten bis zu 25.000 Menschen. Die Zusammensetzung und Kompetenz der Filialen und Supportcenter ändert sich von Zeit zu Zeit. Auch in den Nachbarländern unterhält das Unternehmen Standorte und Vertriebsbüros. In Österreich befindet sich pro Bundesland je eine Filiale und in der Schweiz sind in mehreren Filialen rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt.

International hat IBM (International Business Machines) immer wieder entlassene Mitarbeiter anderer Technikunternehmen in seine Reihen aufgenommen, oder schwache Konkurrenten in seinen Konzern eingegliedert. Mit einigen Partnerunternehmen ist das IBM Unternehmen so eng verbunden, dass nahezu all ihre Technikprodukte auf IBM-Lösungen basieren.

Nicht verwunderlich ist auch die personelle Verbundenheit. Die IBM (International Business Machines) Konzernleitung besteht aus CEOs von Unternehmen wie American Express, Ford, Boeing und vielen weiteren Größen. So sichert der Konzern sich eine ständige Zusammenarbeit mit anderen Marktführern und kann zugleich sein industrielles Sortiment an die aktuellen Standards anpassen, die durch die Partner mitbestimmt werden.

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