IP-Cloaking

Was ist IP-Cloaking?

Cloaking (englisch für Tarnen, Verhüllen) ist eine Methode sich in großen Volltext-Suchmaschinen wie Bing, Yahoo oder Ask ein Topranking zu verschaffen.
Das Prinzip nachdem beim Cloaking gearbeitet wird ist, recht einfach. Den Robots der Suchmaschine wird ein anderer Inhalt präsentiert als dem Besucher selbst. Der Internetbenutzer sieht die “False Drops” Cloaking-Seiten nicht, er wird per Redirect auf eine andere Seite weitergeleitet. Das Verfahren ist aus technischer Sicht einen Blick Wert: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/glossar/c/cloaking/ .

Wie funktioniert es?

IP-Cloaking, gehört zu den sogenannten Black-Hat-Verfahren. Dies sind aggressive Methoden zur Suchmaschinenoptimierung, welche nicht mit den Richtlinien des Suchmaschinenbetreibers konform ist und somit oft auch nur von kurzer Dauer ist. Das Verfahren verbessert die Position auf Ergebnisseiten. Dem sogenannten Robot der Suchmaschine wird für das Suchmaschinenranking eine optimierte, textbasierte Seite angeboten. Dem Besucher hingegen eine multimediale. Die Differenzierung ob es sich um einen Besucher oder einen Robot handelt erfolgt an Hand der IP-Adresse. Daher wird das Verfahren auch IP-Delivery genannt.

Was sind Risiken und Möglichkeiten?

Erscheint es der Suchmaschinensoftware verdächtig, etwa weil die Internetseite zu wenig relevant für bestimmte Schlüsselwörter ist, wird ein zweiter Robot geschickt. Dieser tarnt sich als normaler Browser, so wird das “wahre Gesicht” der Webseite erkannt.
In der Regel führt die Erkennung des IP-Cloaking zu komplettem Ausschluss aus dem Index oder einer starken Abwertung.

Um die beschriebene Browserweiche möglichst sicher zu machen können jegliche auffindbaren Informationen herangezogen werden um sie von neuronalen Netzwerken (Lösungsansatz für intelligente Datenanalyseverfahren) prüfen zu lassen. Die IP-Adresse wird mit einer Datenbank verglichen, in der Tausende IP-Adressen von Suchmaschinenanbietern gelistet sind. Diese Listen können kostenlos im Internet eingesehen werden, oder bei entsprechenden Unternehmen eingekauft werden.

Die IP wird anschließend in einen Domänennamen umgewandelt. Dieser wird auf Namen beziehungsweise Zeichenketten die von Suchmaschinen-Robots genutzt werden untersucht und dem neuronalen Netzwerk zugänglich gemacht. Das Analysieren des Besuchers kann bis zur Perfektion getrieben werden. Zur weiteren Prüfung der Identität werden Traceroutes und “Whois”-Abfragen herangezogen.

Info

Sind die Datenbanken in denen die Informationen geprüft werden aktuell, ist IP-Cloaking nahezu unentdeckbar.

Ein weiteres Ziel das mit Hilfe von IP-Cloaking verfolgt werden kann, ist das Irreführen des Mitbewerbers.
Analysiert ein Anbieter seine Webseite nach IP-Adressen der Besucher und stellt fest, dass der Mitbewerber häufig seine Webseite sichtet um Konditionen und Preise zu unterbieten kann der Betreiber der Webseite mittels IP-Cloaking dem Mitbewerber bei dessen Besuchen höhere Preise anzeigen lassen.


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