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Click-to-call

Was ist Click-to-Call?

Mit dem Verfahren Click-to-call (CTC) lässt sich ein telefonisches Gespräch direkt aus einer beliebigen Webseite heraus aufrufen. Für diesen Zweck werden spezielle CTC-Links in den Code der Webseiten eingebettet. Klickt ein Besucher der Webseite einen solchen Hyperlink an, führt der Webserver einen sogenannten Callback Ruf durch. Damit der Callback Ruf funktioniert, muss der Benutzer zuvor sein Telefon für den Dienst registrieren. Neben den klassischen Links kann das Click-to-call noch über eine weitere Variante umgesetzt werden. Bei dieser wird kein formatierter Hyperlink verwendet. Stattdessen fährt der Besucher mit seinem Maus-Cursor auf eine zu wählende Zahlenfolge auf der Seite. Diese markiert er mit seiner Maus und startet ein Telefonat über einen Rechtsklick oder alternativ durch das Drücken der mittleren Taste.

Praktische Beispiele für die Umsetzung von CTC

In den meisten Fällen werden die Telefonnummern im Internet-Browser nicht in Form einer Ziffernfolge angezeigt. Stattdessen kommt ein Hyperlink zum Einsatz. Verwendet der Besucher einer solchen Webseite ein mobiles Endgerät, wie ein Smartphone, kann dieses nach dem Anklicken des Hyperlinks automatisch die Nummer wählen. Dies ist praktisch und spart den mobilen Nutzern Zeit.

CTC eignet sich nicht nur für mobile Nutzer, sondern spielt auch bei Webseiten-Besuchern mit einem Desktop-PC eine Rolle. Click-to-call funktioniert nur, wenn Hardware in Form eines geeigneten Routers vorhanden ist. Das bekannteste Beispiel aus der Praxis ist die Fritz!Box vom deutschen Hersteller AVM. Das Gerät verfügt über einen AVM-Dienst mit dem Namen “Click to Dial”. Diese praktische Funktion lässt sich über ein Plugin in den verwendeten Browser integrieren. Klickt der AVM-Nutzer in seinem Browser auf eine CTC-Rufnummer, stellt die Fritz!Box automatisch eine telefonische Verbindung her.

Internetnutzer, die den beliebten Messenger Skype auf ihrem Computer installiert haben können die praktische CTC-Funktion ebenfalls nutzen. Von Skype gibt es ein passendes Plugin für den Browser. Ist dieses installiert, erkennt der Messenger automatisch die Telefonnummern und markiert diese direkt als CTC-Nummern. Benutzt ein Skype-Nutzer eine Click-to-call-Nummer, baut der Messenger automatisch eine Verbindung zu den Teilnehmer auf. Sollte es sich dabei nicht um eine Skype-Rufnummer handeln, entstehen Gebühren.

Der Suchmaschinenriese Google besitzt ebenfalls Erfahrungen mit Click-to-call und hat in der Vergangenheit mit einem speziellen Dienst experimentiert. Dieser sollte ursprünglich in Google AdSense integriert werden. Für die Anrufer sollten die CTC-Gespräche sogar kostenlos sein. Zwar hat Google seine Pläne verworfen, dafür hat das Unternehmen die Funktion in sein Werbeprogramm AdWords integriert. Kunden von Google AdWords können eine CTC-Nummer schalten. Ist dies der Fall, wird neben den Anzeigen von Google eine passende Telefonnummer angezeigt. Mobile Nutzer können über ein Smartphone direkte Telefonverbindungen zu den werbetreibenden Unternehmen herstellen.

Erstellen einer Click-to-call-Schaltfläche

Mittels einer Schaltfläche oder über einen Link können die Besucher einer Webseite von ihrem mobilen Endgerät aus ein Gespräch mit dem Seiteninhaber führen. Sinn macht eine Click-to-call-Schaltfläche vor allem bei Unternehmen, die Wert auf einen persönlichen Kontakt zu ihren Interessenten und Kunden legen. Der Einbau eines Links stellt keinen großen Aufwand dar und ist in wenigen Minuten erledigt. Mit Tags lassen sich HTML-Elemente markieren und auf diese Art kann die CTC-Schaltfläche in den Code einer jeden Webseite implementiert werden. Die Nutzer können die Link entweder in den Quelltext von einem Rich-Text-Modul oder die Schaltfläche in das Layout des HTML-Moduls integrieren. Durch folgendes HTML-Markup sehen die Besucher der Webseite einen CTC-Link: <a href=”tel:5555555555″>Rufen Sie uns an!</a>.  Wichtig: Die Telefonnummer muss ohne Binde- oder Schrägstriche eingetippt werden.

CTC im Mobile Marketing

In der mobilen Vermarktung spielt Click-to-call eine wichtige Rolle und ist ein effektives Marketinginstrument. Bei der klassischen Online-Werbung erscheinen unterschiedliche Werbeanzeigen und diese lassen sich von den Besuchern bei Interesse anklicken. Klickt ein Nutzer auf eine solche Werbeanzeige, öffnet sich automatisch die beworbene Website. Oftmals schließt der Nutzer die beworbene Seite nach wenigen Sekunden wieder und verliert das Interesse. Dies trifft vor allem bei komplizierteren Produkten und Dienstleistungen zu, die zuerst einmal erklärt werden müssen.

In diesen Bereichen macht es Sinn, wenn der Interessent nicht eine Website sieht, sondern direkt mit einem kompetenten Ansprechpartner verbunden wird. Problemlos umsetzen lässt sich das Ganze mittels CTC. Klickt ein Nutzer auf eine Click-to-call-Anzeige, so öffnet sich nicht von alleine eine Website. Stattdessen wird direkt eine telefonische Verbindung zu dem Unternehmen oder Dienstleister aufgebaut. Da nicht alle Desktop-Nutzer die technischen Möglichkeiten besitzen CTC zu verwenden, kommt die praktische Funktion vorwiegend im mobilen Marketing zum Einsatz. Smartphones und andere mobile Endgeräte mit einer Telefonfunktion ermöglichen eine direkte Verbindung.

Viele Vorteile durch Click-to-call-Anzeigen

Der Einsatz von Click-to-call-Anzeigen im Mobile Marketing ist mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden. Dennoch lohnt es sich aus mehreren Gründen für Unternehmen. Durch die moderne Werbung steigen die Umsätze. Die Interessenten müssen nicht erst umständlich eine Nummer eintippen und werden direkt mit einem Ansprechpartner verbunden. Dies wirkt sich positiv auf die Conversion Rate aus. Von der Technik her sind Click-to-call-Anzeigen ohne einen großen Zeitaufwand umsetzbar. Mittels einem modernen Tracking lässt sich der Erfolg der Werbemaßnahmen einfach und effektiv messen.

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