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Cloaking

Beim sogenannten Cloaking handelt es sich um eine Form der Suchmaschinenoptimierung. Übersetzt bedeutet der Begriff so viel wie „tarnen“ oder „verhüllen“. Getarnt werden in dem Fall die Inhalte einer bestimmten Webseite. Diese Inhalte fallen unterschiedlich aus, je nachdem, ob sie einem realen Benutzer oder einer Suchmaschine angezeigt werden. Beide Ansichten sind dabei unter der gleichen URL im World Wide Web auffindbar. Diejenigen Inhalte, die für Suchmaschinen nicht erkennbar oder für das Ranking irrelevant sind, werden dieser nicht angezeigt. Hierzu gehören beispielsweise Videos oder Bilder, die von den Webcrawlern der jeweiligen Suchmaschine teilweise nicht ausgewertet werden können. Die Webcrawler erhalten stattdessen suchmaschinenoptimierte Inhalte, die für ein besseres Ranking sorgen sollen. Dies kann unter Umständen bedeuten, dass die optimierten Inhalte nichts mehr mit denjenigen Inhalten zu tun haben, die einem realen Nutzer angezeigt werden. Mit dieser Möglichkeit zählt das Cloaking zu den sogenannten Black Hat SEO Methoden.

Ziele und Risiken des Cloakings

Hauptziel des Cloakings ist die Suchmaschinenoptimierung eines Webauftritts. Die Crawler einer Suchmaschine, die für die Indizierung der Webseiten zuständig sind, lesen hauptsächlich textbasierte Inhalte aus. Multimediale Inhalte, wie Flash-Dateien und Videos, erfreuen sich beim Publikum jedoch zunehmender Beliebtheit. Videos beispielsweise können Inhalte praxisorientiert vermitteln und haben zudem noch einen hohen Unterhaltungswert im Gegensatz zu reinen Textbeiträgen. Die Betreiber der Internetseiten stehen in dem Fall vor dem Problem, dass diese multimedialen Inhalte nicht ausgelesen werden können. Sie haben also keinen Einfluss auf das Suchmaschinenranking. Hier entsteht eine Kluft zwischen den Bedürfnissen der Suchmaschinen und den Nutzerbedürfnissen. Um diese Kluft zu überbrücken, greifen die Webseitenbetreiber teilweise zum Cloaking.
Wird dieses allerdings missbraucht, um die jeweiligen Internetseiten exzessiv mit Keywords und optimierten Inhalten vollzustopfen, handelt es sich um Spam, der von den Suchmaschinen nicht erwünscht ist. Im schlimmsten Fall wird die bearbeitete Seite aus dem Index der Suchmaschinen gelöscht und erscheint folglich nicht mehr in den Suchergebnissen.

Bedeutung des Cloakings für die SEO

Die Anwendung von Cloaking kann zwar zu einem besseren Suchmaschinenranking führen, jedoch ist die Gefahr groß, dass eine Seite von den Suchmaschinen enttarnt wird. Tritt dieser Fall ein, kommt die entsprechende Seite auf die sogenannte Blacklist der Suchmaschine und wird aus dem Index gelöscht. Das angestrebte Ziel eines besseren Rankings wird nicht erreicht. Um die Anwendung des Cloakings zu erschweren und Missbräuchen vorzubeugen, geben die Suchmaschinenbetreiber die Namen ihrer Crawler nicht mehr öffentlich bekannt.

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