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Paid Inclusion

Was bedeutet Paid Inclusion?

Paid Inclusion ist ein Suchmaschinen-Marketing-Produkt, bei dem das Suchmaschinen-Unternehmen Gebühren im Zusammenhang mit der Aufnahme von Websites in ihrem Suchindex berechnet. Die Verwendung von bezahlter Auflistung in den Suchergebnissen ist umstritten und die Popularität hat im Laufe der Zeit abgenommen.

Die bezahlte Aufnahme unterscheidet sich jedoch von der bezahlten Platzierung (Paid Placement). Bei bezahlter Platzierung bezahlen Unternehmen Suchmaschinen, um einen höheren Rang einzunehmen, als wenn die Relevanz der einzige Ranking-Faktor wäre. Paid Placement gibt Unternehmen auch garantiert Top-Rankings, wenn sie dafür bezahlen. Bei Paid Inclusion sind Top-Rankings nicht garantiert, nur die Einbeziehung in die Suchmaschine. Daher wird ein Unternehmen, das für die Aufnahme in eine Suchmaschine bezahlt hat, seine Rangliste immer noch nach der Relevanz bestimmen lassen.

Die Nutzung durch Suchmaschinen

In den frühen Tagen der Internetsuche war solch eine bezahlte Inklusion für Suchmaschinen wie Inktomi, Microsoft, Ask, Yahoo, Overture, AltaVista und FAST eine einfache Methode, Einnahmen zu erzielen. Im Gegensatz zu den anderen großen Suchmaschinen entschied sich Google, eine bezahlte Inklusion zu vermeiden und stattdessen eine höhere Relevanz zu erreichen, indem AdSense als Einnahmequelle verwendet wird. Im Laufe der Zeit entfernten sich auch Suchmaschinenanbieter wie Microsoft und Ask von dieser Methode – beide Suchmaschinen beendeten im Jahr 2004 ihre Programme. Im Jahr 2012 hat Google die bezahlte Aufnahme wieder in seine Suche aufgenommen, allerdings in anderer Form. Google Flights, Google Hotel Finder und Google Shopping bieten neue Formen bezahlter Inklusionsprogramme.

Der Vorteil einer bezahlten Aufnahme in eine Suchmaschine ist, dass Spam reduziert wird, während sich die Relevanz verbessert. Kritiker der “Paid Inclusion” behaupten jedoch, dass sie dazu führen, dass Suchanfragen Ergebnisse liefern, die eher auf der wirtschaftlichen Bedeutung der Interessen einer Website beruhen, und weniger auf der Relevanz dieser Website für die Endnutzer.

Richtlinien für die bezahlte Aufnahme

Die FTC (Federal Trade Commission) hat Suchmaschinen aufgefordert, die bezahlte Platzierung und die bezahlte Aufnahme gemäß § 5 des FTC Act deutlich zu kennzeichnen. Da dies nur eine Richtlinie ist und kein Gesetz, sind Unternehmen mit Suchalgorithmen wie Nextag und Google rechtlich nicht verpflichtet, dem zu folgen.

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