Der ultimative Guide f√ľr Google Ads

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Google Ads wurde nur drei Jahre nach der inzwischen beliebtesten Website der Welt gestartet: Google.com. Die Werbeplattform trat im Oktober 2000 unter dem Namen Google Adwords auf den Plan und wurde nach einem Rebranding im Jahr 2018 in Google Ads umbenannt.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, was Google Ads ist und was Sie wissen m√ľssen, um mit der Werbung bei Google zu beginnen. Wir behandeln plattformspezifische Funktionen und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Kampagnen optimieren k√∂nnen, um mit Ihren Anzeigen die besten Ergebnisse zu erzielen.

1. Was sind Google-Anzeigen?

Google Ads ist die Online-Werbeplattform, die Google gehört und von Google betrieben wird. Es ist auch das größte und am meisten genutzte Online-Werbenetzwerk der Welt. Millionen von Unternehmen werben online mit Google-Werbung, um neue Kunden zu erreichen und ihr Geschäft auszubauen.

Google Ads zeigt Ihre Anzeige potenziellen Leads oder Kunden, die an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung interessiert sind.

Werbetreibende bieten auf Keywords, und die Gewinner dieses Gebots werden je nach Art der ausgewählten Anzeigenkampagne ganz oben auf den Suchergebnisseiten, auf YouTube-Videos oder auf relevanten Websites platziert.

Inserenten, die sich f√ľr die Nutzung von Google Ads entscheiden, k√∂nnen User √ľber zwei Hauptnetzwerke ansprechen ‚Äď das Suchnetzwerk und das Displaynetzwerk.

a. Das Suchnetzwerk

Das Suchnetzwerk bezieht sich auf Pay-per-Click-Werbung, bei der Werbetreibende auf Suchbegriffe (Keywords) bieten, die f√ľr ihr Unternehmen strategisch relevant sind. Sie haben die M√∂glichkeit, ihre Anzeigen Nutzern anzuzeigen, die diese Keywords als Teil einer Suchanfrage in Google eingeben. Pay-per-Click-Werbung wird auch als bezahlte Suche bezeichnet.

Es ist kein Geheimnis: Je st√§rker und zielgerichteter Sie auf bezahlte Kampagnen setzen, desto mehr Klicks generieren Sie. Was zu einer gr√∂√üeren Wahrscheinlichkeit f√ľhrt, neue Kunden zu gewinnen. Aus diesem Grund ist Google Ads bei Unternehmen aller Branchen immer beliebter geworden.

Google Ads ist eine effektive Möglichkeit, interessierte Besucher bzw. potenzielle Kunden auf Ihre Unternehmens-Website zu lotsen, während diese nach Produkten und Dienstleistungen wie den von Ihnen angebotenen suchen. Mit Google Ads können Sie den Traffic auf Ihrer Website erhöhen, mehr Telefonanrufe erhalten und Ihre Besuche in den Geschäften steigern.

SEM, SEA oder SEO?

Suchmaschinenoptierung und Search Engine Advertisung sind Teildisziplinen des Suchmaschinenmarketings (SEM). Das Schalten von Anzeigen hat seine Vorteile, organische Erfolge auf den Suchergebnisseiten aber ebenso. Der Vorteil einer klugen SEA-Praxis liegt in der guten Skalierbarkeit, im vergleichsweise geringen Aufwand und in den schnellen Sichtbarkeitserfolgen. SEO wiederum dient der langfristigen Erfolgsspur. SEO-Maßnahmen betreffen den Content einer Website, aber auch die Website-Technik (z.B. Ladezeiten). Dementsprechend zeigen sich Erfolge erst später, aber nachhaltiger, etwa in verlängerten Verweildauern, höheren Conversions und einem verbesserten Branding. Wollen Unternehmen Sichtbarkeit generieren, sollten diese auf eine kombinierte SEA-SEO-Strategie setzen. Kurzfristige und relativ aufwandlose Efolge durch Search Engine Advertising werden dann durch tiefgreifende Onpage- und Offpage-Maßnahmen flnkiert. Interesse an einer unverbindlichen Beratung? Dann hier klicken!

Google Ads erm√∂glicht es Ihnen, Anzeigen zu erstellen und diese sowohl mobile (also auf dem Smartphone) als auch auf dem Desktop zielgruppengerecht auszuspielen. Dies bedeutet, dass Ihr Unternehmen auf der Ergebnisseite der Suchmaschine (SERP) zu dem Zeitpunkt erscheint, zu dem Ihre potenziellen Kunden √ľber Google Search, Google Shopping oder Google Maps nach spezifischen Produkten und Dienstleistungen suchen.

b. Das Display-Netzwerk

Das Display-Netzwerk wiederum bietet Werbetreibenden die M√∂glichkeit, visuelle Bannerwerbung, die nicht textbasiert ist, auf Websites zu schalten, die Teil des Display-Netzwerks sind. Das Google-Display-Netzwerk erreicht √ľber YouTube, Google Mail und Tausende von Partnerseiten des Suchmaschinenriesen etwa 90% der weltweiten Internetnutzer ‚Äď ein riesiges Reservoir an Nutzern und m√∂glichen Interessenten! Auch √ľber das Display-Netzwerk k√∂nnen Werbetreibende bestimmte Zielgruppen oder Keywords ansprechen und ihre Anzeigen auf Websites zeigen, die von potenziellen Kunden besucht werden.

Was aber, wenn jemand nicht bei Ihnen kauft? Hier kommt Google Ads Retargeting ins Spiel.

Retargeting (auch bekannt als Remarketing) bedeutet, eine andere, aber inhaltlich verwandte Marketing-Botschaft, in diesem Fall Anzeigen, zur√ľck an User zu senden, die bereits mit Ihren fr√ľheren Anzeigen interagiert haben, aber keine Conversion get√§tigt haben (Einkauf, Newsletter-Abonnement usf.). √úber Retargeting-Ma√ünahmen versuchen Sie, User erneut anzusprechen und in K√§ufer zu verwandeln. Google bietet hierf√ľr eine ausgezeichnete Remarketing-Software und Userdefinierte Publikumsoptionen.

Targeting-Optionen im Google Display Network

Grafisch darstellen l√§sst sich der Werbeanzeigen-Zyklus im Bereich es Display-Netzwerkes anhand folgender Grafik. F√ľr das Google Display Network werden strategisch relevante und reichweitenstarke Suchbegriffe recherchiert. Remarketing im Google Display NetworkIn einem zweiten Schritt werden gezielt Seiten aus dem GDN f√ľr ein zielgenaues Targeting ausgew√§hlt und die Themen sowie die Zielgruppe definiert. Interessenten, welche der Displaykampagne zwar gefolgt sind, aber keine Conversion get√§tigt haben, k√∂nnen im Remarketing direkt angesprochen werden.

Google Ads k√∂nnen Sie unabh√§ngig von der Gr√∂√üe Ihres Unternehmens oder Ihren verf√ľgbaren Ressourcen auf Ihr Budget abstimmen. Das Google-Anzeigen-Tool bietet Ihnen die M√∂glichkeit, die monatliche H√∂chstgrenze einzuhalten und Ihre Ausgaben f√ľr Anzeigen jederzeit zu unterbrechen oder zu stoppen.

 

Im Laufe der Zeit wird Google Ads Ihnen auch dabei helfen, diese Anzeigen zu analysieren und zu verbessern, um mehr Menschen zu erreichen, so dass Ihr Unternehmen alle Ihre bezahlten Kampagnenziele erreichen kann. Dazu ist es wichtig, die Begrifflichkeiten und KPIs f√ľr bezahlte Werbung √ľber Google Ads zu kennen. Im Folgenden mehr dazu.

2. KPIs und Begrifflichkeiten

a. Qualitätsfaktor (QS) und AdRank

Ihr Qualit√§tsfaktor (Quality Score) misst die Qualit√§t Ihrer Anzeige anhand Ihrer Klickrate (CTR), der Relevanz Ihrer Suchbegriffe, der Qualit√§t Ihrer Landingpage und Ihrer bisherigen Leistung auf der SERP. Eine Bewertung von 1-10 (wobei 10 die beste Bewertung ist) vermittelt Ihnen eine Vorstellung davon, wie gut Sie abschneiden. Der Qualit√§tsfaktor ist ein entscheidender Faktor f√ľr Ihren AdRank.

Ihr AdRank bestimmt die Positionierung Ihrer Anzeigenschaltung. Je h√∂her der Wert, desto besser ist Ihre Platzierung in den Suchergebnissen. Je weiter oben Sie ranken, desto mehr wird die Anzeige gesehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass User auf Ihre Anzeige klicken, steigt. Sie k√∂nnen sich aber nicht einfach h√∂here Positionen erkaufen. Sie m√ľssen auch eine gute Qualit√§tsbewertung haben. Ihr AdRank wird durch Ihr H√∂chstgebot multipliziert mit Ihrer Qualit√§tsbewertung bestimmt.

Hierf√ľr sind folgende Punkte zu beachten:

  • Relevanz: Ihr Anzeigentext und der sog Call-to-Action (z.B. eine Kaufaufforderung) sollten das liefern, was der User aufgrund seiner Suche erwartet
  • Usability. Ihre Landingpage sollte eine gute Usererfahrung bieten

Google Ads basiert auf einem Gebotssystem, bei dem Sie als Werbetreibender einen maximalen Gebotsbetrag ausw√§hlen, den Sie bereit sind, f√ľr einen Klick auf Ihre Anzeige zu zahlen. Je h√∂her Ihr Gebot, desto besser Ihre Platzierung. Sie haben drei Optionen f√ľr das Bieten: CPC, CPM oder CPE.

  • CPC (Cost-per-Click) ist der Betrag, den Sie f√ľr jeden Klick auf Ihre Anzeige bezahlen.
  • CPM (Cost per Mille) ist der Betrag, den Sie f√ľr eintausend Ad Impressions bezahlen, d.h. wenn Ihre Anzeige tausend Personen gezeigt wird.
  • CPE (Kosten pro Engagement) ist der Betrag, den Sie zahlen, wenn jemand eine vorher festgelegte Aktion mit Ihrer Anzeige ausf√ľhrt.

b. Art der Kampagne

Bevor Sie eine bezahlte Kampagne auf Google Ads starten, wählen Sie einen von drei Kampagnentypen aus: Suche, Anzeige oder Video.

sind Textanzeigen, die unter den Suchergebnissen auf einer Google-Ergebnisseite angezeigt werden.
in der Regel bildbasiert und werden auf Webseiten innerhalb des Google-Display-Netzwerks geschaltet.
zwischen sechs und 15 Sekunden lang und erscheinen auf YouTube.

c. Click-Through-Rate (CTR)

Ihre Click-Through-Rate (CTR) misst die Anzahl der Klicks, die Sie auf Ihre Anzeige erhalten, im Verhältnis zur Anzahl der Aufrufe Ihrer Anzeige. Eine höhere CTR zeigt eine qualitativ hochwertige Anzeige an, die der Suchabsicht entspricht und auf relevante Keywords abzielt.

d. Conversion-Rate

Eine Conversion bedeutet die Umwandlung eines Users in einen Kunden oder in einen Interessenten (Lead). Die Conversion-Rate ist ein Ma√ü f√ľr den Anteil der gewonnenen Kunden/Leads an den gesamten Besuchen Ihrer Landingpage.

e. Ad Extensions (Anzeigen-Erweiterungen)

Mit Ad Extensions (Anzeigen-Erweiterungen) k√∂nnen Sie Ihre Anzeige ohne zus√§tzliche Kosten mit zus√§tzlichen Informationen erg√§nzen. Diese Erweiterungen fallen unter eine von f√ľnf Kategorien: Sitelink, Aufruf, Standort, Angebot oder App; wir behandeln jede dieser Anzeigenerweiterungen weiter unten.

f. Keywords

Wenn ein Google-Nutzer eine Suchanfrage in das Suchfeld eingibt, gibt Google eine Reihe von Ergebnissen aus, die der Absicht des Users entsprechen. Keywords sind W√∂rter oder Phrasen, die mit dem √ľbereinstimmen, was ein Nutzer sucht. Sie w√§hlen Keywords auf der Grundlage der Suchanfragen aus, f√ľr die Ihre Anzeige erscheinen soll.

Negative Keywords sind eine Liste von W√∂rtern und Phrasen, f√ľr die Sie kein Ranking w√ľnschen. Google wird Sie von dem Gebot f√ľr diese Suchbegriffe abziehen. In der Regel stehen diese durchaus noch im Zusammenhang mit den von Ihnen bevorzugten Suchbegriffen, fallen aber nicht in den Bereich dessen, was Sie anbieten oder f√ľr das Sie Top-Rankings erzielen m√∂chten.

g. Pay-per-Click (PPC)

Pay-per-Click oder PPC ist eine Werbeform, bei der der Werbende pro Klick auf eine Anzeige bezahlt. PPC ist nicht spezifisch f√ľr Google Ads, aber es ist die h√§ufigste Art der bezahlten Kampagne. Es ist wichtig, die Besonderheiten von PPC zu verstehen, bevor Sie Ihre erste Google-Ads-Kampagne starten.

3. Auktionsverfahren

Während die Höhe Ihres Gebots von Ihrem Budget und Ihren Zielen abhängt, gibt es einige Strategien und Gebotseinstellungen, die Sie beim Start Ihrer bezahlten Kampagne beachten sollten.

a. Automatisiertes vs. manuelles Bieten

Sie haben zwei M√∂glichkeiten, wenn es darum geht, auf Ihre Suchbegriffe zu bieten ‚Äď automatisch und manuell. So funktionieren sie:

Die Option automatisiertes Bieten garantiert die M√∂glichkeit, Ihre Suchbegriffe weit vorne zu positionieren; die Grundlage hierf√ľr bildet eine stete Anpassung an die jeweilige Konkurrenzlage in der Matrix der insgesamt verwendeten Budgets. Sie k√∂nnen dabei ein maximales Budget festlegen, und Google arbeitet innerhalb eines Bereichs, um Ihnen innerhalb dieses Rahmens die besten Chancen auf den Zuschlag zu geben.

Mit der M√∂glichkeit manuelles Bieten k√∂nnen Sie die Gebotsbetr√§ge f√ľr Ihre Anzeigengruppen und Keywords festlegen und haben so die M√∂glichkeit, die Ausgaben f√ľr Anzeigen mit geringer Leistung zu reduzieren.

b. Gebote f√ľr markengebundene Suchbegriffe

Markenbezogene Begriffe sind solche, die Ihren Firmennamen oder Produktbezeichnungen enthalten. Die Gretchenfrage lautet: Soll auf Ihre Markenbegriffe geboten werden oder nicht? Als Gegen-Argument wird hier zumeist angef√ľhrt, dass Markenbegriffe ohnehin starke organische Rankings f√ľr sich verbuchen k√∂nnen, sprich: ganz oben in den SERPs landen. Andererseits wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Konkurrenz-Unternehmen gerne das Branding kapern und so Erfolge unter fremder Flagge erringen.

c. Cost per Acquisition (CPA)

Wenn Ihnen der Gedanke, Geld f√ľr die Umwandlung von Interessenten in Leads und Kunden auszugeben, Unbehagen bereitet, k√∂nnen Sie stattdessen einen Cost per Acquisition (CPA) festlegen und nur dann zahlen, wenn ein User sich in einen K√§ufer verwandelt. Diese Strategie k√∂nnte zwar mehr kosten, aber Sie k√∂nnen sich damit tr√∂sten, dass Sie nur dann Geld investieren m√ľssen, wenn Sie einen zahlenden Kunden gewinnen. Diese Strategie macht es Ihnen leicht, Ihre Ausgaben f√ľr Anzeigen nachzuvollziehen und zu rechtfertigen.

d. Kampagnentypen

Wie erw√§hnt, k√∂nnen Sie aus drei Kampagnentypen auf Google Ads w√§hlen: Suche, Display und Video. Lassen Sie uns die optimalen Einsatzm√∂glichkeiten f√ľr jede davon behandeln und erl√§utern, warum Sie der einen gegen√ľber der anderen Option den Vorzug geben sollten.

e. Suchanzeigen

Suchanzeigen sind Textanzeigen, die auf den Ergebnisseiten von Google geschaltet werden.¬†Der Vorteil von Suchanzeigen besteht darin, dass Sie Ihre Anzeige an der Stelle schalten, an der die meisten Suchenden zuerst nach Informationen suchen ‚Äď bei Google. Und der Suchmaschinenriese zeigt Ihre Anzeige im gleichen Format wie andere Ergebnisse (der Unterschied ist nur, dass sie als “Anzeige” bezeichnet wird), sodass die Nutzer daran gew√∂hnt sind, die Ergebnisse zu sehen und darauf zu klicken.

f. Responsive Suchanzeigen

Responsive Suchanzeigen erm√∂glichen es Ihnen, mehrere Versionen von Headlines, Claims und Anzeigentexten (15 bzw. vier Varianten) einzugeben, damit Google die besten Versionen ausw√§hlen kann. Der Vorteil: Bei herk√∂mmlichen Anzeigen erstellen Sie nur eine statische Version Ihrer Anzeige, wobei jedes Mal die gleiche √úberschrift und Beschreibung ausgespielt wird. Responsive Anzeigen hingegen erm√∂glichen eine dynamische Anzeigengestaltung, die automatisch Tests auf ihre Klickraten durchl√§uft. Final gelangen Sie so zu der Version, welche f√ľr Ihre Zielgruppe am besten geeignet ist und am meisten Klicks generiert.

g. Display-Anzeigen

Google verf√ľgt √ľber ein Netzwerk von Websites in verschiedenen Branchen und mit einer Reihe von Zielgruppen, die sich f√ľr die Anzeige von Google-Anzeigen entscheiden, bekannt als das Google Display Network. Der Vorteil f√ľr den Website-Eigent√ľmer besteht darin, dass er pro Klick oder Impression auf die Anzeigen bezahlt wird. Der Inserent wiederum profitiert dadurch, dass sein Werbe-Content vor einem Publikum ausgespielt wird, das auf dessen Bed√ľrfnisse und Interessen abgestimmt ist. Dabei handelt es sich in der Regel um Image-Anzeigen, die die Aufmerksamkeit der Nutzer vom Content auf der Webseite ablenken.

Beispiel Display-Anzeige

Zu den zus√§tzlichen Optionen f√ľr Display Ads geh√∂ren Shopping-Kampagnen und App-Kampagnen, die auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen angezeigt werden.

h. Video-Anzeigen

Videoanzeigen werden vor oder nach (und manchmal auch in der Mitte von) YouTube-Videos angezeigt. Denken Sie daran, dass YouTube auch eine Suchmaschine ist. Mit den richtigen Suchbegriffen werden Ihre Bewegt-Inhalte vor dem eigentlichen Video platziert und stören das Verhalten des Users gerade so stark, dass Sie mit Ihrem Einspieler seine Aufmerksamkeit erregen.

4. Warum bei Google werben?

a. Funktioniert Google Ads?

Um dies zu beantworten, lassen Sie uns einige Statistiken betrachten. Google Ads hat eine Click-Through-Rate von fast 8 Prozent. Display-Anzeigen erzielen 180 Millionen Impressionen pro Monat. Bei kaufwilligen Nutzern erhalten bezahlte Anzeigen bei Google 65 Prozent der Klicks. Und 43% der Kunden kaufen etwas, das sie auf einer YouTube-Anzeige gesehen haben. Kurzum: Google Ads funktioniert. Mit einer klug durchorchestrierten Anzeigenkampagne und einem optimierten Lead-Flow können Sie eine Marketingkampagne mit hohem Return on Investment (ROI) erstellen.

Return on Investment (ROI)

Bei dieser Kennzahl geht es um das Verhältnis von Aufwand und Gewinn. Übersetzen lässt sich dieser Terminus auch einfach als Kapitalrendite. Als Key Performance Indicator (KPI) bestimmt diese Größe die Rentabilität und damit den Leistungserfolg von Investitionen.

b. Was f√ľr Google spricht?

Google ist mit 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag die meistgenutzte Suchmaschine. Ganz zu schweigen davon, dass es die Google-Anzeigenplattform seit fast zwei Jahrzehnten gibt, was ihr eine gewisse Seniorität und damit Seriosität im Bereich der bezahlten Werbung verleiht. Google ist ein Medium, das von Menschen auf der ganzen Welt genutzt wird, um Fragen zu stellen, welche mit bezahlten Anzeigen und organischen Ergebnissen beantwortet werden.

Laut Google verdienen Werbetreibende 8 Dollar f√ľr jeden Dollar, den sie f√ľr Google Ads ausgeben. Es gibt also ein paar gute Gr√ľnde, warum Sie Werbung bei Google in Betracht ziehen sollten.

Der Hauptgrund ist banal wie einleuchtend: Ihre Konkurrenten verwenden n√§mlich ebenfalls Google Ads (und tun dies eventuell mit Ihren Produkt-Merkmalen). Tausende von Unternehmen nutzen Google Ads, um f√ľr ihr Unternehmen zu werben, d. h. selbst wenn Sie f√ľr einen Suchbegriff ein organisches Ranking erringen, werden Ihre Ergebnisse auf der Seite nach unten unter die Ihrer Konkurrenten verschoben.

Wenn Sie PPC zur Werbung f√ľr Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen verwenden, sollten Google-Anzeigen Teil Ihrer bezahlten Strategie sein ‚Äď daran f√ľhrt praktisch kein Weg vorbei (au√üer vielleicht Facebook-Anzeigen, aber das ist ein anderer Artikel).

5. Gr√ľnde, warum Ihre Google-Anzeigen nicht funktionieren

Wenn Sie erfolglos versucht haben, bei Google zu werben, geben Sie nicht auf. Es gibt viele Gr√ľnde, warum Ihre Google-Anzeigen unterdurchschnittlich leistungsstark performen. Lassen Sie uns einige h√§ufige Fehler behandeln.

a. Allgemeine Suchbegriffe

Wenn es um Ihre Suchbegriffe geht, m√ľssen Sie wirklich den Nagel auf den Kopf treffen, weshalb Testen und Optimieren Teil Ihrer Strategie sein sollte. Wenn Ihre Keywords zu allgemein oder vage sind, wird Google Ihre Anzeige vor der falschen Nutzerschar platzieren, was weniger Klicks und h√∂here Ausgaben f√ľr Anzeigen bedeutet. √úberpr√ľfen Sie, was funktioniert (d. h. welche Suchbegriffe Klicks erzeugen) und passen Sie sie so an, dass Ihre Anzeigen am besten zu Ihrer Zielgruppe passen. Wahrscheinlich werden Sie beim ersten Mal nicht die richtige Zusammensetzung erhalten, aber Sie sollten so lange Keywords hinzuf√ľgen, entfernen und anpassen, bis Sie diese erreichen.

b. Irrelevante Anzeigen

Wenn Ihre Anzeige nicht der Suchintention der User entspricht, erhalten Sie nicht genug Klicks, um die Ausgaben f√ľr Ihre Anzeige zu rechtfertigen. Ihre √úberschrift und Ihr Anzeigentext m√ľssen mit den Keywords √ľbereinstimmen, f√ľr die Sie bieten. Und die L√∂sung, die Ihre Anzeige bietet, muss die L√∂sung sein, die der Suchende in diesem Moment ben√∂tigt. Es ist eine Kombination, die die von Ihnen gew√ľnschten Ergebnisse liefert. Und sie ist vielleicht nur ein paar Optimierungen entfernt. Sie haben die M√∂glichkeit, mehrere Anzeigen pro Kampagne zu erstellen ‚Äď nutzen Sie diese Funktion, um getrennt zu testen, welche Anzeigen die besten Ergebnisse zeitigen. Oder, noch besser, verwenden Sie die Funktion “Responsive Search Ads” von Google.

c. Niedrige Qualitätsbewertung

Anhand Ihres Quality Score (QS) bestimmt Google, wie Ihre Anzeige platziert werden soll. Je höher Ihr Rang, desto besser sind Ihre Platzierungen. Wenn Ihr Qualitäts-Score niedrig ist, haben Sie weniger Impressionen auf Ihre Anzeige und geringere Chancen auf eine Conversion. Google teilt Ihnen Ihre Qualitätsbewertung mit, aber es liegt an Ihnen, sie zu verbessern.

d. Schlechte Landingpage

Ihre Bem√ľhungen sollten nicht mit Ihrer Anzeige aufh√∂ren ‚Äď die Nutzererfahrung nach einem Klick ist ebenso wichtig. Was sieht Ihr User, wenn er auf Ihre Anzeige klickt? Ist Ihre Landingpage √ľber Call to Actions f√ľr Conversions optimiert, d.h. verwendet sie die gleichen Keywords? L√∂st die Seite das Problem Ihres Users oder beantwortet sie seine Frage? Ihre Website-Besucher sollten einen stringenten und userfreundlichen Prozess idealerweise bis zur Conversion durchlaufen.

Erfahren Sie im nächsten Abschnitt, wie Sie vorgehen, um Ihre Google-Anzeigen am besten einzurichten.

6. Setup – Wie richte ich ein Google-Anzeigenkonto ein?

Bevor Sie mit der Werbung in Google AdWords beginnen, m√ľssen Sie ein AdWords-Konto einrichten. Dieser Vorgang ist einfach und dauert nur wenige Minuten.

Sie haben die M√∂glichkeit, Ihr Konto mithilfe eines bestehenden Google-Kontos zu erstellen. Oder Sie k√∂nnen ein neues Konto speziell f√ľr die Verwendung mit Google AdWords anlegen. Anschlie√üend legen Sie einige Basic-Daten f√ľr Ihr Konto fest, wie etwa Ihren Standort und Ihre Zeitzone. Schlie√ülich richten Sie die Rechnungsdetails ein, damit Google Ihnen jeden Monat eine genaue Rechnung erstellen kann.

Als n√§chstes werden Sie wahrscheinlich eine ganze Reihe von Einstellungsoptionen f√ľr die¬† Kampagne wahrnehmen, bei denen verst√§ndlicherweise noch Unsicherheit herrscht. Lassen Sie uns hier die Schl√ľsselfaktoren erl√§utern.

Fangen Sie bei Ihrem Budget zun√§chst einmal klein an. Legen Sie ein f√ľr Sie passenden Kostenrahmen fest, welches es Ihnen erlaubt, etwas Traffic und Conversions zu erzielen, ohne Ihr Werbebudget zu sprengen.

Beginnen Sie bei der Festlegung Ihres Zielpublikums mit der Auswahl der Standorte, die Sie ansprechen möchten.

W√§hlen Sie unter den bereits erw√§hnten Netzwerken (siehe oben) jene aus, auf die Sie sich fokussieren m√∂chten. Wir empfehlen, einfach beide auszuw√§hlen, da Sie dies sp√§ter leicht √§ndern k√∂nnen und das Display-Netzwerk wahrscheinlich irgendwann in naher Zukunft f√ľr das Remarketing nutzen wollen. Geben Sie schlie√ülich als Keywords einige wenige ein, auf die Sie sich in Bezug auf Ihr Unternehmen oder bestimmte Produkte, die Sie verkaufen m√∂chten, konzentrieren m√∂chten.

a. Kampagnenstruktur

Von all den verschiedenen Elementen, die Sie innerhalb von Google Ads optimieren können, ist die tatsächliche Struktur Ihres Kontos wohl das wichtigste.

Schlecht strukturierte Konten k√∂nnen zu einer Reihe von Problemen f√ľhren, die von schlechteren Ergebnissen ‚Äď und den daraus oft resultierenden h√∂heren Kosten ‚Äď bis hin zu weniger oder irrelevanten Klicks und vielen weiteren Problemen reichen. Der Schl√ľssel zu einem optimal strukturierten Google-Konto liegt in der Organisation, und wenn Sie ein wenig Zeit darauf verwenden, die Elemente, aus denen sich Ihr Konto f√ľr die bezahlte Google-Suche zusammensetzt, richtig zu strukturieren, sind Sie bestens in der Lage, potenzielle Kunden mit Ihren Anzeigen zu erreichen.

Google Ads Kampagnenstruktur

Ein optimal strukturiertes Konto untergliedert sich in vier Hauptelemente:

  • Kampagnen
  • Anzeigen-Gruppen
  • Anzeigen
  • Keywords

In einem einzigen Google-Ads-Konto k√∂nnen mehrere Kampagnen gleichzeitig aktiv sein. Bei der ersten Kampagne k√∂nnte es sich um eine Suchkampagne handeln (d. h. typischerweise um textbasierte Anzeigen, die Google-Nutzern geschaltet werden, die mit Google nach Dingen suchen), w√§hrend es sich bei einer weiteren Kampagne ‚Äď Kampagne 2 ‚Äď um eine Display-Kampagne handeln k√∂nnte, die visuellere Anzeigen wie Banner auf einem riesigen Netzwerk von Websites bevorzugt, das sich fast √ľber das gesamte Web erstreckt.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Anzeigengruppen um Anzeigen-Cluster, die nach semantischer Relevanz organisiert und kategorisiert wurden. Das bedeutet, dass die Keywords Ihrer Anzeigengruppen nach ihrer Bedeutung organisiert werden sollten. Wenn Sie beispielsweise ein Bekleidungsgesch√§ft betreiben, k√∂nnte die Anzeigengruppe 1a aus Keywords bestehen, die sich auf H√ľte und Schals beziehen, w√§hrend sich die Anzeigengruppe 1b ausschlie√ülich auf Jacken und M√§ntel konzentrieren k√∂nnte. Schlie√ülich k√∂nnen Sie sehen, dass jede Anzeigengruppe ihre eigenen Keywords sowie zwei individuelle Anzeigen hat, welche die semantisch verwandten Keywords dieser Anzeigengruppe enthalten.

Die Strukturierung eines Google-Anzeigenkontos auf diese Weise bietet eine Reihe von Vorteilen. Es erleichtert nicht nur die Verwaltung Ihres Kontos, sondern stellt auch sicher, dass Ihre Anzeigen und die zugeh√∂rigen Anzeigengruppen so relevant wie m√∂glich sind. Dies wiederum bedeutet, dass Ihre Anzeigen den richtigen Personen, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort gezeigt werden. Wenn es um die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen geht, sind neben der Kontostruktur noch andere √úberlegungen zu ber√ľcksichtigen, wie z.B. Gebotsstrategien, Keyword-Matching-Typ und andere Targeting-Parameter. Die logische und semantische Strukturierung Ihres Kontos sollte jedoch der erste Schritt in jedem Optimierungs-Workflow f√ľr Google-Anzeigen sein.

Es gibt verschiedene M√∂glichkeiten, ein Google Ads-Konto nach Ihren Bed√ľrfnissen zu strukturieren. Beispielsweise k√∂nnen Sie Ihr Konto entlang der Men√ľ-Struktur Ihrer Website, des Sortiments und der Art der Dienstleistungen inhaltlich organisieren; oder nach den geografischen Standorten, wenn Ihr Unternehmen in mehreren Einzelm√§rkten t√§tig ist.

b. Keywordanalyse

Nachdem Sie nun Ihr Google-Ads-Konto eingerichtet und strukturiert haben, ist es an der Zeit, die grundlegenden Bausteine dessen zu untersuchen, was Google Ads ausmacht – Keywords.

Bei Keywords handelt es sich um Suchbegriffe oder -phrasen, die Nutzer in Google eingeben, wenn sie eine Suche durchf√ľhren, um die gew√ľnschten Informationen zu finden. Google Ads funktioniert, indem es Werbetreibenden die M√∂glichkeit bietet, auf Suchbegriffe zu bieten, die f√ľr ihr Unternehmen relevant sind, so dass ihre Anzeigen den Nutzern angezeigt werden, wenn diese Keywords eingegeben werden. Werbetreibende bieten auf Keywords, anstatt sie direkt zu “kaufen”, denn Google Ads funktioniert wie eine Auktion, um sicherzustellen, dass nicht nur Werbetreibende mit dem gr√∂√üten Budget mit Pay-per-Clicks erfolgreich sein k√∂nnen.

Keyword-Recherche f√ľr Google-Anzeigen

Bevor Sie f√ľr Keywords bieten k√∂nnen, m√ľssen Sie wissen, f√ľr welche Keywords es sich lohnt, ein Gebot abzugeben. Dies wird w√§hrend der Recherchephase f√ľr die Keywords festgelegt.

Es gibt viele verschiedene M√∂glichkeiten, PPC-Keyword-Recherchen durchzuf√ľhren, wenn eine neue Google-Ads-Kampagne gestartet wird. Hierbei ist das kostenlose Keyword-Tool von WordStream ein ausgezeichneter Ausgangspunkt.

Vorteil Keyword Planer

Setzen Sie Ihre Anzeigen √ľber Google Ads um, haben Sie automatisch Zugriff auf das Keyword-Analyse-Tool Keyword Planer. Der Sinn dieser Anwendung liegt klar auf der Hand: Wollen Sie eine Kampagne starten, ben√∂tigen die Begriffe, nach denen User m√∂glichst umfassend und h√§ugig suchen. Profitieren werden Sie durch extrem aussagekr√§ftige Werte zum Suchvolumen, da anzunehmen ist, dass Platzhirsch Google auf die gr√∂√üte Datensammlung √ľberhaupt zur√ľckgreifen kann. Zudem liefert der Keyword Planer neben Suchvolumina oder Cost per Clicks auch Alternativ-Vorschl√§ge mit mitunter sogar gr√∂√üeren Suchvolumina.

Wie man das Google-Ads-Keyword-Tool verwendet

Geben Sie einfach einen Suchbegriff ein, um zu beginnen, und das kostenlose Keyword-Tool von WordStream generiert eine umfassende Liste von Keywords, die sich auf den eingegebenen Begriff beziehen. Sie sehen auch Daten zur relativen Häufigkeit der verwandten Keywords, zum Suchvolumen (unter Verwendung von Daten sowohl von Google als auch von WordStream) sowie zur Wettbewerbsfähigkeit des Keywords.

Anzahl an Keywords pro Anzeigengruppe

Ihre Keywords m√ľssen der Anfrage des Suchenden so weit wie m√∂glich entsprechen. Das liegt daran, dass Google Ihre Anzeige mit Suchanfragen auf der Grundlage der von Ihnen ausgew√§hlten Keywords abgleicht. Jede Anzeigengruppe, die Sie im Rahmen Ihrer Kampagne erstellen, zielt auf eine kleine Gruppe von Keywords ab (optimal sind ein bis f√ľnf Suchbegriffe), und Google schaltet Ihre Anzeige auf der Grundlage dieser Auswahl.

Beginnen Sie mit dem Google-Keyword-Planer

Der beste Ort, um mit der Keyword-Recherche f√ľr Ihre erste Kampagne zu beginnen, ist direkt auf¬†Google Ads selbst, unter Verwendung des Keyword-Tools Keyword-Planner.¬†Warum? Weil Sie klare Vorschl√§ge zu grundlegenden Themen erhalten k√∂nnen, ohne √ľberhaupt viel¬†√ľber Keywordrecherche zu wissen.

Keyword Recherche

Wenn Sie zum Beispiel noch nie Keywords recherchiert haben, ist es schwer zu wissen, wo man¬†anfangen soll.¬†Wenn Sie den Keyword-Planer starten, k√∂nnen Sie Themen und Phrasen oder sogar URLs von¬†Ihrer eigenen Website (oder anderen) eingeben. Google wird dann Ideen f√ľr Sie erstellen:

Zu Beginn geben Sie einfach eine Zusammenfassung √ľber Ihr Unternehmen in ein paar Worten ein. Klicken Sie auf “Erste Schritte”, und Sie finden eine ganze Liste kuratierter Keyword-Ideen.¬†Diese neue Liste enth√§lt unz√§hlige potenzielle Suchbegriffe f√ľr Ihre n√§chste Kampagne. Aber es ist auch komplex, wenn es um Informationen zu Geboten geht. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit daher die folgenden Metriken:

Gebot f√ľr obere Positionen (unterer und oberer Bereich). Dies sind die Geldbetr√§ge, die Sie (pro Klick) f√ľr jedes Keyword bieten m√ľssen, um auf der ersten Seite ganz oben oder ganz unten zu stehen. So erhalten Sie eine Vorstellung davon, was Sie f√ľr Keywords ausgeben k√∂nnen. Sehen Sie sich als n√§chstes die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen und den Wettbewerb f√ľr Keywords an, die Sie interessieren.

Im Allgemeinen werden die meisten Keywords mit h√∂heren durchschnittlichen monatlichen¬†Suchanfragen mehr Konkurrenz haben. Sie werden aber auch allgemeiner Natur sein, was zu weniger¬†Verk√§ufen f√ľhren wird. Mit einer Mischung aus beidem erhalten Sie Spezifizit√§t und hohen Traffic.

Wenn Sie neue Keywords f√ľr Ihre Kampagne ausw√§hlen, m√ľssen Sie diese auf Ihre Ziele abstimmen.

Fragen Sie sich Folgendes, bevor Sie ein Keyword auswählen:

  • Geht es prim√§r um Verk√§ufe?
  • Oder dient die Kampagne der Generierung markenbewusster Leads, die sp√§ter in Verk√§ufe m√ľnden k√∂nnen?

Analysieren Sie immer die Absicht hinter einem Keyword, bevor Sie es verwenden. Ordnen Sie Suchbegriffe direkt Ihren Kampagnenzielen zu.

Keyword-Analyse

Nachdem Sie mit Hilfe des Keyword-Tools eine gro√üe Liste potenzieller Keywords zusammengestellt haben, k√∂nnen Sie zu einigen weiteren Tools √ľbergehen, die Ihnen bei der Wettbewerbsanalyse helfen k√∂nnen, tiefer in potenzielle Keyword-Ideen einzutauchen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wer Ihre Konkurrenz ist, f√ľhren Sie eine einfache Google-Suche nach einem Keyword durch, das Sie mit dem Keyword-Planer gefunden haben: Sie sollten in der Lage sein, mehrere Unternehmen zu finden, die auf die von Ihnen gesuchten Begriffe bieten. Dies sind Ihre Konkurrenten, und sie haben wahrscheinlich viel Erfahrung, von der Sie mit der Verwendung einiger Tools profitieren k√∂nnen.

Um zu beginnen, √∂ffnen Sie SEMRush und erstellen Sie ein kostenloses Konto. Verwenden Sie dieses Tool, um einige Ihrer Top-Konkurrenten in Blick zu nehmen und deren bestehende Arbeit zu analysieren. Geben Sie in der Suchleiste die Website Ihres Konkurrenten ein und klicken Sie auf “Suchen”.Klicken Sie auf der linken Seite auf “Werbeforschung”, um den gesamten Google-PPC-Verlauf Ihrer Konkurrenten aufzurufen. Hier k√∂nnen Sie ihre aktuellen Suchbegriffe, die Positionen dieser Suchbegriffe, die Kosten pro Klick und sogar ihre Landingpages analysieren. Und in der Spalte “Traffic %” sehen Sie, welche Suchbegriffe den meisten Traffic f√ľr ihre Website erzeugen. So erhalten Sie eine Vorstellung davon, wie viel Sie ausgeben m√ľssen, um diesen zu √ľberbieten resp. den Traffic auf Ihre Website umzuleiten.
Als n√§chstes k√∂nnen Sie SpyFu verwenden, um weitere Keywords und ausformulierte Anzeigen zu finden. Das Ziel lautet hier, die entsprechenden Unique Selling Points in Beziehung zu den eigenen Produktvorteilen und Ihrer daraus abgeleiteten Marketing-Strategie zu setzen.Das Prozedere auf SpyFu: Nachdem Sie die Website Ihres Konkurrenten eingegeben haben, navigieren Sie zum Tool “Google Ads History” im Men√ľ. Hier werden die aktuellen und vergangenen Versionen ihrer Anzeigen angezeigt, einschlie√ülich der Daten wie etwa die Anzeigenposition f√ľr die Erfolgsbestimmung. Analysieren Sie zudem Metriken wie die Reichweite, um zu sehen, wie viel Prozent der Suchanfragen diese bestimmte Anzeige an Traffic bringt. Die Daten eignen sich sowohl f√ľr Keyword– als auch f√ľr Call-to-Action-Ideen f√ľr Ihre n√§chste Kampagne. Der Vorteil: Sie m√ľssen bei Claims und Suchbegriffen nicht selbst experimentieren, sondern k√∂nnen auf bew√§hrte Formulierungen, Phrasen und Suchbegriffe zur√ľckgreifen.

Markenspezifische Suchbegriffe: Warum sollte man auf sie bieten?

Markenbegriffe sind, um es einfach auszudr√ľcken, Suchbegriffe/Keywords, in denen Ihr¬†Markenname enthalten ist. Das Dilemma, das sich bei der Diskussion von Markenbegriffen ergibt, besteht in der Regel darin, f√ľr Begriffe zu bezahlen, f√ľr die Sie ohnehin in den organischen Suchergebnissen angezeigt werden. Dies ist allerdings nicht der Fall, wenn Konkurrenten auf Ihre eigenen Markenmerkmale setzen. Wenn Sie nicht auf Ihre eigenen Markenkonditionen bieten, √∂ffnen Sie Ihrer Konkurrenz T√ľr und Tor, um Leads und Verk√§ufe bequem zu kapern.

Zu den positiven Seiten von Markenbegriffen geh√∂rt es, dass sie sehr g√ľnstig sind. Da auf Ihrer Website alles mit dem Markenbegriff zu tun hat, wird Ihre Qualit√§tsbewertung ohne zus√§tzliche Arbeit bei 8-10 liegen. Das senkt Ihre Kosten, indes Ihre Konkurrenten mehr bezahlen m√ľssen.

c. Keyword Match-Types

F√ľr alle, die mit den Keyword-Matching-Typen nicht vertraut sind, hier eine kurze Einf√ľhrung:

  • Broad Match (weitgehend passend)
  • Modified Broad Match (Modifizierer f√ľr weitgehend passend)
  • Phrase Match (passende Wortgruppe)
  • Exact Match (genau passend)

Der Match-Typ eines Keywords gibt Google an, welche Suchbegriffe die Schaltung Ihrer Anzeige ausl√∂sen sollen. Wenn beispielsweise alle Ihre Suchbegriffe exakt √ľbereinstimmen, weisen Sie Google an, Ihre Anzeige nur dann zu schalten, wenn der genaue Suchbegriff in Google eingegeben wird.

Phrase-Match-Keywords l√∂sen Anzeigen aus, wenn die exakte Phrase Teil des in Google eingegebenen Keywords ist. Wenn Ihr Phrase-Match-Keyword beispielsweise “B√ľror√§ume” lautet, wird Ihre Anzeige f√ľr “B√ľror√§ume in M√ľnchen” und “B√ľror√§ume in muc” geschaltet.

Weitgehend passende Suchbegriffe l√∂sen Ihre Anzeige f√ľr die exakte √úbereinstimmung, die Phrasen√ľbereinstimmung und auch f√ľr jedes andere Suchwort aus, das nach Ansicht von Google verwandt ist. Wie bereits erw√§hnt, erhalten Sie also den meisten Traffic mit Broad match, aber Sie riskieren, dass Ihre Anzeige irrelevantem Traffic ausgesetzt wird, der nach Ansicht von Google mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung in Zusammenhang steht.

Modified Broad Match erm√∂glicht es Ihnen, bestimmte W√∂rter innerhalb einer Keyword-Phrase einzuschlie√üen, indem Sie sie mit einem “+”-Zeichen kennzeichnen. Ihre Treffer enthalten mindestens dieses eingeschlossene Wort. Beispielsweise +b√ľror√§ume + m√ľnchen, w√ľrde Ihre Anzeige bei allen Suchanfragen ausl√∂sen, die die Begriffe B√ľror√§ume und M√ľnchen enthalten. Zuk√ľnftig ‚Äď laut Google ab Juli 2021 ‚Äď wird es diese Option jedoch nicht mehr geben und die Funktionalit√§t wird in den Match-Type ‚ÄěPassende Wortgruppe‚Äú eingebunden werden. Das bedeutet, diese beiden Keyword-Optionen werden in Zukunft das gleiche Verhalten bei Suchanfragen aufweisen.

Ein Fehler, den viele neue Werbetreibende machen, ist die Verwendung nur eines einzigen Match-Typs f√ľr alle Suchbegriffe in ihrem Konto. Sie sollten sich zum Ziel setzen, eine Mischung verschiedener Keyword-Optionen zu testen, um zu sehen, welche f√ľr Sie am besten geeignet ist. Sie sollten auch keine zu umfassenden Suchbegriffe verwenden. Am Ende werden Sie oft zu vielen Begriffen passen, die f√ľr Ihr Unternehmen einfach nicht relevant sind.

d. Negative Keywords

Negative Keywords sind wichtig, wenn Sie Phrase oder Broad-Match-Keywords verwenden wollen.

Wenn Sie Ihrer Kampagne oder Ihren Anzeigengruppen ein negatives Keyword hinzuf√ľgen, zeigt Google Ihre Anzeige niemals an, wenn das negative Keyword in der Suchphrase enthalten ist. Wenn Sie beispielsweise Festplatten verkaufen, die nur in Desktop-Computer passen, und Sie auf das Phrase-Match-Keyword “Festplatten” werben, dann ist f√ľr Sie eine negative √úbereinstimmung f√ľr das Keyword “Laptop” sinnvoll.

Andernfalls w√ľrde Ihre Anzeige f√ľr Suchphrasen wie “Laptop-Festplatten” erscheinen, was f√ľr Ihr Unternehmen nicht relevant sein wird.

Ein n√ľtzliches Tool zum Auffinden negativer Suchbegriffe sind die “Verwandten Suchanfragen” von Google am Ende der Suchergebnis-Seite. Suchen Sie einfach nach einer Ihrer Keyword-Phrasen und sehen Sie sich die ‚ÄěVerwandten Suchanfragen‚Äú an. F√ľgen Sie dann alle Keywords, die NICHT mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung in Zusammenhang stehen, den negativen Suchbegriffen zur jeweiligen Kampagne oder Anzeigengruppe in Ihrem Google-Ads-Konto hinzu.

e. Anzeigen

Bei der Anzahl an Anzeigen innerhalb einer Anzeigengruppe ist es empfehlenswert, dass Sie mit mindestens drei Textanzeigen beginnen. Der Grund ist einfach: es ist nämlich unmöglich zu wissen, welche Anzeige die höhere Click-Through-Rate (CTR) erzeugen wird.

Da eine hohe CTR es Ihnen erm√∂glicht, einen niedrigeren CPC zu erhalten, sollten Sie immer auf entsprechende Pr√ľfverfahren setzen, um die CTR Ihrer Anzeige zu verbessern. Wenn Sie nur mit einer Anzeige beginnen, dann vergeuden Sie eine Chance, eine andere Anzeigenvariante zu testen, die Ihnen eventuell eine h√∂here CTR einbringen k√∂nnte.

√Ąhnlich wie bei Suchbegriffen muss erst eine ausreichend valide Datenbasis vorliegen, bevor Sie eine Anzeige als Gewinner oder Verlierer ermitteln k√∂nnen. Es gibt hier viele Analysetools online (Suche nach “Split-Test-Rechner”), mit denen Sie bestimmen k√∂nnen, welche Anzeige eine statistisch h√∂here CTR erzeugt.

Zus√§tzlich zur CTR sollten Sie die Conversion Rate messen, um festzustellen, welche Anzeige f√ľr Ihre speziellen Conversion-Ziele am besten geeignet ist. Es ist m√∂glich, eine Anzeige am Laufen zu haben, die eine hohe CTR erzeugt, aber nicht so gut konvertiert. In diesem Fall sollten Sie bei der Anzeige mit der h√∂heren Conversion Rate bleiben.

Sie haben die M√∂glichkeit, Ihre “Anzeigenrotation” einerseits auf ‚ÄěUnbegrenzte Anzeigenrotation‚Äú einzustellen. Dadurch werden Ihre Anzeigen gleichm√§√üig in den Auktionen verteilt; und Sie sehen, welche Anzeigen die beste Leistung erbringen. Andererseits k√∂nnen Sie Google auch anweisen, f√ľr Klicks oder Conversions zu optimieren (Methode ‚ÄěOptimieren‚Äú). Hier wird unter Einsatz von maschinellem Lernen, die wahrscheinlich leistungsst√§rkste Anzeige einer Anzeigengruppe bevorzugt ausgespielt. Aber wenn Sie gerade erst anfangen, ist es am besten, manuell zu pausieren und neue Anzeigen hinzuzuf√ľgen. Dadurch m√ľssen Sie neue Annoncen √ľberwachen und auch neue Ads hinzuf√ľgen, anstatt sich auf den Optimierungsalgorithmus von Google zu verlassen.

Wie Sie √ľberzeugende Anzeigen schreiben

Sobald Sie die Keywords identifiziert haben, die f√ľr Ihr Unternehmen relevant sind, m√ľssen Sie noch √ľberzeugende Textanzeigen schreiben, die User zum Klicken animieren.

Obwohl Google Ads eine breite Palette verschiedener Anzeigenformate anbietet, bilden textbasierte PPC-Anzeigen den Kern von Google Ads. Das Verfassen von beschreibenden Claims und Headlines (Anzeigentitel) ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe, nicht zuletzt wegen der Platzbeschr√§nkungen, die Werbetreibende einhalten m√ľssen.

Sie haben nur sehr wenig Platz, um eine √ľberzeugende Botschaft zu verfassen, die Ihre potenziellen Kunden anspricht und sie dazu bringt, auf Ihre Anzeige zu klicken.

Beim Verfassen von Text-Annoncen gibt es viele Elemente zu ber√ľcksichtigen. Die Verwendung des Keywords versteht sich von selbst. Vorteile zu nennen, ist eine weitere M√∂glichkeit, User zum Weiterlesen und Klicken zu verleiten. Und ein Call-to-Action (CTA) ist immer ein effektiver Weg, die Suchenden genau daran zu erinnern, was sie tun sollen. Auch die Wahl Ihrer Sprache ist von entscheidender Bedeutung und kann den Ton Ihrer Anzeigen dramatisch beeinflussen. Einige Anzeigen setzen emotionale Reaktionen wie Angst oder sogar Komik ein, um Besucher zum Anklicken zu verleiten, w√§hrend andere Sonderangebote nutzen, um ihre Anzeigen attraktiver zu gestalten.

Eine ansprechende und √ľberzeugende Textanzeige wird Ihnen Klicks einbringen, aber Conversions werden sich daraus nur ergeben, wenn sich die Informationen in Ihrem Landingpage-Text wiederfinden.

f. Anzeigenerweiterung

Sobald Sie Ihre Anzeigen erstellt haben, k√∂nnen Sie √ľber sog. Anzeigenerweiterungen Ihre Klickrate zu erh√∂hen. Bei Anzeigenerweiterungen handelt es sich um Zusatzfunktionen in Google Ads, mit denen Sie weitere Informationen bereitstellen k√∂nnen, die normalerweise nicht in das begrenzte Textfeld einer Google-Anzeige passen. Zu nennen sind etwa zus√§tzliche Links zu Ihrer Website. Diese verwandten Links helfen Ihnen dabei, die Klickraten zu erh√∂hen, indem sie alternative Points of Interest f√ľr potenzielle Sucher bereitstellen. Wenn User der urspr√ľngliche Anzeigentext nicht √ľberzeugt, finden diese vielleicht einen Link, der interessant genug ist, um darauf zu klicken. Wichtig ist in diesem Zusammenhang: Laut Google k√∂nnen Anzeigenerweiterungen Ihre CTR im Durchschnitt um 10-20% erh√∂hen!

Derzeit bietet Google Ads die folgenden Optionen zur Anzeigenerweiterung:

Standorterweiterungen: Diese werden verwendet, um die Adresse Ihres Unternehmens zu präsentieren.

Dies kann sich hervorragend daf√ľr eignen, lokale Ladenverk√§ufe und die Laufkundschaft zu erh√∂hen.

Partnerstandort: Wenn Sie Ihre Produkte im station√§ren Handel von Drittanbietern verkaufen, k√∂nnen Sie lokale Gesch√§fte in der N√§he eines Users anzeigen, in denen Ihre Produkte gef√ľhrt werden.

Callouts: F√ľgen Sie Ihren Anzeigen zus√§tzlichen Text hinzu. Ideal f√ľr Gutscheine, Rabatte und CTAs.

Anrufe: Mit Call Extensions können Sie Ihre Telefonnummer in die Anzeige integrieren, so dass User eine zusätzliche (und sofortige) Möglichkeit haben, Sie zu erreichen.

Nachricht: Erlauben Sie den Suchenden, Ihr Unternehmen von der Anzeige aus per SMS zu kontaktieren.

Sitelinks: Zus√§tzliche Links zu Ihrer Website, die den Nutzern gute Gr√ľnde zum Klicken bieten:

Preis: Zeigen Sie den Preis Ihres Produkts in der Anzeige selbst.

Apps: App Extensions bieten einen direkten Link zu einem App-Download f√ľr mobile User. Diese m√ľssen dann keine neue Suche durchf√ľhren, um die App in einem App-Store zu finden und herunterzuladen.

g. Gebotsstrategien

Mit Google Ads k√∂nnen Sie Ihre Gebote entweder manuell einstellen oder Google erlauben, zu versuchen, die Klicks oder Conversions zu maximieren, die Sie f√ľr Ihr Budget erhalten. Die manuelle Verwaltung von Geboten erm√∂glicht Ihnen mehr Kontrolle, aber auch automatisches Bieten kann gut funktionieren, insbesondere wenn Sie keine Zeit f√ľr die manuelle Verwaltung haben. Versuchen Sie beides, um zu sehen, welches f√ľr Sie das beste Ergebnis bringt.

Anfängliches CPC-Gebot

Um den gesch√§tzten Cost-per-Click (CPC) f√ľr jedes Keyword zu erhalten, bietet sich das Keyword-Tool von Google an, um den gesch√§tzten Cost-per-Click (CPC) f√ľr jedes Keyword zu erhalten. Der gesch√§tzte CPC ist normalerweise der h√∂chste Betrag, den Sie zahlen m√ľssten, um mit einer guten Anzeige die Nummer 1 auf der Google-Ergebnisseite zu werden.

Es gibt viele Faktoren, die Ihren genauen CPC bestimmen. Dies w√ľrde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wichtig ist, sich daran zu erinnern, dass Ihr urspr√ľngliches CPC-Gebot nicht das ist, was Sie tats√§chlich f√ľr jeden Klick bezahlen werden, und im Laufe der Zeit sollten Sie in der Lage sein, die Kosten √ľber gute Werbetexte zu amortisieren.

Es ist zu empfehlen, mit einem anfänglichen CPC-Gebot zu beginnen, das nahe dem geschätzten CPC liegt, das Google Ihnen im Keyword-Tool angibt. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihre Anzeige eine gute Sichtbarkeit in den Top-Positionen erhält. So haben Sie die beste Gelegenheit, eine hohe CTR zu erzielen.

Wenn Ihr Anzeigentext gut genug ist, um eine hohe CTR zu erzielen, können Sie Ihre Gebote im Laufe der Zeit senken, ohne dass Google Ihre Anzeigenposition fallen lässt.

Weitere fortgeschrittene Strategien f√ľr das Bieten sind:

Anstatt f√ľr Klicks zu bezahlen (wie manuelle und automatische Gebote), konzentrieren Sie sich hier auf Impressions. Das Akronym vCPM steht f√ľr ‚ÄěCost per Mille‚ÄĚ (zu Deutsch: Tausend-Kontakt-Preis (TKP), auch bekannt als Thousand Ad Impression (TAI)). Hier geht es also um die sichtbaren Kosten f√ľr je 1.000 Impressionen.
Auch bekannt als Cost per Acquisition oder zu Deutsch die Kosten pro Akquise. Diese zeigen Ihnen, wie viel Sie f√ľr die Akquisition eines Kunden bezahlen. Hier teilen Sie Google Ihren maximalen CPA mit. Dies ist ein gutes Instrument f√ľr vorsichtige, neue Werbetreibende, die nicht mehr ausgeben wollen als sie m√ľssen.

Wenn Sie Gebote f√ľr Ihre Kampagne abgeben, beziehen Sie sich auf den durchschnittlichen CPC Ihrer¬†Keywords. Behalten Sie Ihre Gebote und die von Ihnen eingenommene Position genau im Auge. Wenn Sie z.B. derzeit an zweiter Stelle stehen und den durchschnittlichen CPC bezahlen, erh√∂hen Sie¬†Ihre Gebote um 10% und schauen Sie, was passiert. Beim Bieten geht es um st√§ndiges Ausprobieren und Pr√ľfen. Verwenden Sie kleine Gebotserh√∂hungen und -senkungen, um ihren Einfluss auf Ihren Rang und Ihre Impressions zu beurteilen. Nehmen Sie langsame, kleine Anpassungen Ihrer Gebote vor, um gro√üe R√ľckschl√§ge bei der Leistung oder viel zu hohe Preise f√ľr Klicks zu vermeiden.

h. Landingpages

Landingpages (auch Ziel-URLs genannt) sind die Seiten, zu denen die Suchenden gelangen, wenn sie auf Ihre Google-Anzeigen klicken. Landingpages sind ein wesentlicher Hebel f√ľr das Gelingen von Google-Ads-Kampagnen. Gute Landingpages animieren die User, ihre Eink√§ufe bzw. Aktionen auf Ihrer Website abzuschlie√üen.

In diesem Abschnitt stellen wir Beispiele f√ľr Landingpages und bew√§hrte Verfahren vor, die Sie befolgen k√∂nnen, um mehr Conversions zu erreichen.

Landingpages werden in den meisten Navigationselementen einer Website nicht aufgef√ľhrt, da der Traffic strategisch √ľber Google Ads, organisch √ľber SERPs oder √ľber Social-Media-Kan√§le im Fokus steht. Daher: Konzentrieren Sie sich beim Verfassen und der Gestaltung einer LP auf das Angebot als Produkt oder Dienstleistung (und den damit verbundenen Keywords!), welches Sie einem User in seiner Funktionsvielfalt oder seinem Mehrwert pr√§sentieren. Die dergestalt ausformulierte Landingpage lenkt den Blick konsequent auf das Angebot und dient nur einem einzigen Zweck: die Conversion Rate zu erh√∂hen.

Die meisten neuen Werbetreibenden auf Google Ads machen den Fehler, ihre Homepage als Zielseite zu¬†verwenden, weil sie √§hnliche Inhalte, Call-to-Actions oder detaillierte Informationen zu den¬†angebotenen Produkten oder Dienstleistungen enth√§lt. Aber dort gibt es zu viele andere Elemente, die User von der Konvertierung ablenken, da der Inhalt schlichtweg zu allgemein f√ľr die entsprechende Anzeigengruppe und ihrem Suchverhalten formuliert ist.

Was zeichnet eine gute Landingpage aus?

Message Match ist die Idee, die gleiche Botschaft und das gleiche Angebot zu vermitteln wie Ihre¬†Anzeige und Ihr Keyword das schon tun. Es ist einfach und logisch, wird aber oft √ľbersehen. Im Kern geht es bei einer LP nat√ľrlich um Keywords. Diese verlangen definierte Inhalte, und daher erwarten die User bestimmte Dinge, wenn sie in Google suchen. Es ist wichtig, sich in die Lage des Suchenden zu versetzen, um zu verstehen, was er wahrscheinlich von der Suche erwarten w√ľrde. Als n√§chstes √ľbertragen Sie diese Informationen auf Ihre Anzeige, um den Suchenden zu versichern, dass Ihr Inhalt das ist, was er braucht. Schlie√ülich sollte Ihre Landingpage ein passendes Angebot vermitteln, das die Erwartungen nicht verfehlt.
Value Propositions sind kurze Aussagen, die versuchen, einem potenziellen Kunden den Wert Ihres¬†Produkts f√ľr seine Bed√ľrfnisse und W√ľnsche zu erkl√§ren. Ihr Wertversprechen sollte kurz und pr√§gnant sein und die tats√§chlichen Vorteile erkl√§ren, die die Kunden erwarten k√∂nnen (und nicht nur die blo√üen Funktionen).

i. Standort und Sprachen

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen Regionen im Blick haben. Wenn Ihr Unternehmen nur lokale Kunden bedient, werden Sie Ihre Anzeigen auf das entsprechende Gebiet konzentrieren m√ľssen. Wenn Sie z. B. ein Zahnarzt in M√ľnchen sind, sind vor allem Anzeigen in und um M√ľnchen sinnvoll.

Wenn Sie ein internationales Publikum bedienen, empfehle ich Ihnen dringend, mit einer Kampagne zu beginnen, die auf ein einziges Land abzielt. Wenn dann in einem Land alles funktioniert, erstellen Sie eine neue Kampagne, um ein anderes Land zu testen. Auf diese Weise k√∂nnen Sie Ihre Anzeigen f√ľr jedes Land ma√ügeschneidert gestalten und Ihnen auf einfache Weise zeigen, wie jedes Land einzeln abschneidet.

Mit der Standortausrichtung richten Sie Ihre Anzeigen nach Land, Stadt oder Radius (z.B. 20 km um M√ľnchen) aus. Sie k√∂nnen so viele Standortziele festlegen, wie Sie wollen/brauchen, und Sie k√∂nnen auch Angebotsanpassungen f√ľr verschiedene Ziele festlegen. Wenn sich Ihre Ziele √ľberschneiden, wendet AdWords die Gebotsanpassung vom genauesten Standortziel an, das es finden kann. Wenn Sie beispielsweise deutschlandweit mit einer Anpassung von -10 % und auch Bayern mit einer Gebotsanpassung von +10 % anvisieren, erh√§lt jemand, der von Bayern aus sucht, nur die +10 %.

Sie sollten sich auch √ľberlegen, ob Sie User an Ihrem Zielort oder auch User, die an Ihrem Zielort interessiert sind, ins Visier nehmen. Ersteres ist bei weitem am h√§ufigsten der Fall. Wenn Sie sich jedoch an einem touristischen Ort befinden, sollten Sie auch Letzteres in Betracht ziehen.

Sie k√∂nnen auch mehrere Sprachen in Blick nehmen. In der Regel wird die Sprache aus der Google-Domain √ľbernommen, die f√ľr die Suche verwendet wird (d. h. google.de ist standardm√§√üig Deutsch, google.fr ist standardm√§√üig Franz√∂sisch). Da Ihre Suchbegriffe bereits in einer bestimmten Sprache vorliegen werden, ist es g√§ngige Praxis, dies auf alle Sprachen einzustellen. Wenn Sie jedoch Keywords verwenden, die in mehreren Sprachen gleich sind, sollten Sie diese Spracheinstellung verwenden.

j. Geräte

In der Vergangenheit lag der Fokus nur auf Desktop-Computer. Der Anteil von mobilen Endgeräten am Markt ist mittlerweile aber so groß, dass man ihn nicht ignorieren kann. Wie hier bei Google Ads vorgehen? Die Best Practice besteht erfahrungsgemäß darin, die Kampagne ein oder zwei Monate laufen zu lassen und sich dann die Leistungsaufteilung nach Gerät anzusehen. Dann können Sie die genaue Angebotsanpassung berechnen, die jedes Gerät verdient.

k. Netzwerke

Vorab ist es wichtig zu erw√§hnen, dass die Einstellungen auf Kampagnenebene festgelegt werden. Alles, was Sie in den Einstellungen √§ndern, wirkt sich also auf Ihre gesamte Kampagne aus. Wenn Sie bestimmte Aspekte Ihres Kontos mit unterschiedlichen Einstellungen haben m√∂chten, m√ľssen Sie mehrere Kampagnen verwenden.

Es gibt drei Optionen, f√ľr welches Netzwerk Sie sich entscheiden k√∂nnen:

  • Suchnetzwerk
  • Display-Netzwerk
  • Suchnetzwerk mit Anzeige-Auswahl

Wenn Sie anfangen, sollten Sie am besten nur das Suchnetzwerk verwenden. Wenn Sie sich später entscheiden, das Display-Netzwerk zu verwenden (sprich: Bild-Anzeigen, die auf verschiedenen Websites im Web geschaltet werden), ist es am besten, dies in einer separaten Kampagne nur mit dem Display-Netzwerk statt mit Display Select zu tun. Dies dient vor allem dazu, die Berichterstattung durch die Trennung von Display- und organischem Such-Traffic, der in der Regel sehr unterschiedlich verläuft, deutlich zu verbessern.

W√§hlen Sie “Nur Suchnetzwerk”, wird Google Display Select standardm√§√üig bei der Auswahl mit in das Suchnetzwerk mitaufgenommen. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie das H√§kchen bei Display Network entfernen, dann werden die Anzeigen auch nur im Suchnetzwerk geschaltet. Wenn Sie auf beiden Kan√§len laufen sollen, wird dies naturgem√§√ü kostspieliger.

l. Conversion-Tracking

Die Optimierung von Google Ads mag anfangs kompliziert erscheinen, aber der erste Eindruck tr√ľgt. Tats√§chlich kann die Optimierung eines Google-Kontos viel einfacher sein, als Sie vielleicht denken. Alles, was man dazu braucht, ist ein wenig Planung und Vorbereitung sowie die Einhaltung einiger bew√§hrter Best Practices im Bereich PPC.

Verkn√ľpfung mit Google Analytics

Wahrscheinlich haben Sie Google Analytics auf Ihrer Website eingerichtet, so dass Sie den Verkehr, die Conversions oder die Zielseiten problemlos nachverfolgen k√∂nnen. Dabei empfiehlt es sich, Ihr Analytics-Konto mit Google Ads zu verkn√ľpfen. Durch die Verkn√ľpfung dieser Konten wird das Verfolgen, Analysieren und Reporting zwischen Kan√§len und Kampagnen viel einfacher, da Sie diese Ereignisse an einem Ort anzeigen k√∂nnen.

UTM-Codes hinzuf√ľgen

Die Codes des Urchin Tracking Module (UTM) werden von Google verwendet, um jede mit einem bestimmten Link verbundene Aktivit√§t zu verfolgen. Ihnen ist diese wahrscheinlich schon einmal aufgefallen ‚Äď es ist der Teil einer URL, der auf ein Fragezeichen (“?”) folgt. UTM-Codes sagen Ihnen, welches Angebot oder welche Anzeige zu einer Conversion gef√ľhrt hat, so dass Sie die effektivsten Teile Ihrer Kampagne verfolgen k√∂nnen. UTM-Codes machen es einfacher, Ihre Google-Anzeigen zu optimieren, da Sie genau wissen, was funktioniert und was nicht.

Der Trick besteht jedoch darin, Ihre UTM-Codes beim Einrichten Ihrer Google-Anzeigen auf Kampagnenebene hinzuzuf√ľgen, damit Sie dies nicht f√ľr jede Anzeigen-URL manuell tun m√ľssen. Andernfalls k√∂nnen Sie sie manuell mit dem UTM-Builder von Google hinzuf√ľgen.

Conversion-Tracking einrichten

Conversion-Tracking sagt Ihnen genau, wie viele Kunden oder Leads Sie durch Ihre Anzeigenkampagnen gewonnen haben. Die Einrichtung ist nicht zwingend erforderlich, aber ohne sie werden Sie den ROI Ihrer Anzeigen nicht in Erfahrung bringen. Conversion-Tracking ermöglicht es Ihnen, Verkäufe, Downloads von Apps oder Anrufe von Ihren Anzeigen zu verfolgen.

m. Budget

Sobald Sie Ihre CPC-Gebote festgelegt haben, ist es an der Zeit, Ihr tägliches Kampagnenbudget festzulegen. Es gibt zwei Faktoren, die Ihr Budget bestimmen:

  • wie viel Geld Sie f√ľr das Testing ben√∂tigen
  • wie viele Keywords Sie auf ihre Conversion-Performance √ľberpr√ľfen m√∂chten

F√ľr Ihren ersten Test ist zu empfehlen, Ihre Anzeigen mindestens 10 Tage lang laufen zu lassen, damit Sie f√ľr jeden Wochentag einige Daten erhalten. Ich sage 10 statt 7 Tage, weil es normalerweise ein paar Tage dauert, bis Ihre Kampagne anl√§uft.

Wenn Ihr Budget also 500 Euro pro Monat beträgt, dann sollten Sie nicht mehr als 50 Euro pro Tag ausgeben. Wenn Sie Ihr Budget maximal ausschöpfen, können Sie Ihre Kampagne unterbrechen, alle Anpassungen auf der Grundlage der gewonnenen Testdaten vornehmen und dann im folgenden Monat weitermachen.

Solange Ihre Anzeigenauslieferung auf “Standard” eingestellt ist, sollten Sie Ihre Kampagne nicht unterbrechen. Durch die Einstellung ‚ÄěAnzeigen gleichm√§√üig √ľber die Zeit zeigen” wird Google Ihre Anzeigenimpressionen √ľber den ganzen Tag verteilen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Ihre Anzeigen mittags nicht mehr geschaltet werden, weil Sie Ihr Budget √ľberschreiten.

Wenn Sie mehrere Suchbegriffe haben, die Sie √ľberpr√ľfen m√∂chten, m√ľssen Sie entweder mehr Zeit mit dem Testen verbringen ODER jeden Monat mehr Geld ausgeben, weil sich dann Ihre Kosten auf zahlreiche Suchbegriffe verteilen.

Um Gewinner- oder Verlierer-Keywords zu bestimmen, m√ľssen entsprechende KPIs (Key Performance Indicators) festgelegt werden, also beispielsweise 100 bis 200 Klicks. Praktisch hei√üt das zun√§chst, dass in diesem Beispiel jedes Kampagnen-Keyword mindestens 100 Klicks generieren soll.

Die Formel zur Schätzung, wie viel es kosten wird, 100 Klicks pro Suchbegriff zu erhalten und wie lange es dauern wird, ist ziemlich einfach.

Formel

Kosten = 100 Klicks X geschätzter CPC.

# Anzahl der zu testenden Monate = 100 / (geschätztes monatliches Suchvolumen X geschätzte Anzeigen-Klickrate)

Hier ist ein kurzes Beispiel f√ľr das Phrase Match-Schl√ľsselwort “B√ľroraum”:

    • Gesch√§tztes Suchvolumen = 368.000
    • Gesch√§tzte CPC = ‚ā¨6,97
    • Gesch√§tzte Anzeigen-CTR = 1,5 % (Dies ist eine grobe Sch√§tzung, wenn Sie keine anderen Daten haben, die Sie verwenden k√∂nnen).

Daher belaufen sich die gesch√§tzten Kosten f√ľr den Test dieses Schl√ľsselworts auf ‚ā¨697. Au√üerdem k√∂nnten wir 100 Klicks an nur einem Tag erzielen, wenn die CTR unserer Anzeige 1,5 % betr√§gt und Google unsere Anzeige f√ľr alle verf√ľgbaren Impressionen schaltet.

Anhand dieser einfachen Formel k√∂nnen Sie also die Kosten und den Zeitrahmen f√ľr den Test jedes Keywords absch√§tzen. Dann k√∂nnen Sie Ihr Tagesbudget entsprechend anpassen und Keywords zu Ihrer urspr√ľnglichen Testliste hinzuf√ľgen oder entfernen.

n. Auslieferungsmethode und Anzeigenrotation

Google Ads bietet zwei Optionen f√ľr die Auslieferungsmethode der Anzeigen: Standard und beschleunigt. Die Standardmethode stellt sicher, dass Sie Ihr Budget im Laufe der Zeit gleichm√§√üig ausgeben. Wenn Sie diese Option auf beschleunigt setzen, geben Sie Ihr Budget schneller aus, was dazu f√ľhren kann, dass es schneller aufgebraucht wird.

o. Zielgruppen

F√ľr das Remarketing auf Google Ads haben Sie verschiedene M√∂glichkeiten:

  • Besucher der Website
  • App-User
  • Kundenlisten
  • YouTube-User
  • Hinzuf√ľgen einer eigenen Liste

Die häufigste Remarketing-Taktik ist die Schaffung eines neuen Publikums auf Basis des

Website-Traffics. Wenn Sie beispielsweise gerade eine Kampagne durchgef√ľhrt haben, k√∂nnten Sie ein neues Remarketing-Konzept auf Grundlage des Verhaltens der Website-Besucher erstellen ‚Äď welche Produkte, Kategorien oder Dienstleistungen fanden im Zuge der Kampagne noch Interesse bei den Usern? Diese Informationen bieten eine hervorragende Grundlage f√ľr weitere differenzierte Kampagnen mit neuen Keywords.

Mithilfe spezifischer Auswahlmöglichkeiten können Sie beim Remarketing definieren, welche User auf Ihre Website geleitet werden:

  • Besucher nur einer definierten Seite: Diese Remarketing-Liste wird jeden User in Ihre Liste aufnehmen, der auf einer bestimmten von Ihnen markierten Seite gelandet ist.
  • Visitor einer Seite, die auch eine andere Seite besucht haben: Diese Remarketing-Liste wird User hinzuf√ľgen, die beide der von Ihnen angegebenen Seiten besuchen.
  • Besucher einer Seite, die eine andere Seite nicht besucht haben: Diese Liste eignet sich hervorragend, um Personen anzusprechen, die auf Ihre Seite geklickt, aber nicht konvertiert haben.
  • Besucher einer Seite zu definierten Zeitpunkten: F√ľgen Sie nur User hinzu, die Ihre Seite zu bestimmten Zeitpunkten besucht haben. Diese Liste eignet sich hervorragend f√ľr saisonales Remarketing oder zeitlich begrenzte Kampagnen.
  • Besucher einer Seite mit bestimmten Tags: User also, die eine Seite besuchen, auf der Sie ein Tag zur Verfolgung der Konvertierung installiert haben. Dies kann sich hervorragend f√ľr den Weiterverkauf an Kunden eignen, die k√ľrzlich gekauft haben, damit sie immer wiederkommen.

Wie man Userdefinierte Zielgruppen auf Google Ads verwendet

F√ľr Zielgruppen, die nicht f√ľr Remarketing geeignet sind, bietet Google Ads sehr gute Optionen.¬†Zielgruppen erreichen Sie¬† dann anhand von

  • Interesse oder Verhalten
  • Besuchen √§hnlicher Websites wie der angegebenen Adresse (hier k√∂nnen Sie beliebige Websites angeben)
  • Der Nutzung spezieller Apps (hier k√∂nnen Sie den Namen von Apps eingeben, von denen Sie denken, dass Ihre Zielgruppe sie installiert hat)

Userdefinierte Zielgruppen erm√∂glichen es Werbetreibenden, “Zielgruppen zu schaffen, die besser auf ihre Marken zugeschnitten sind”.

7. Optimierung

Um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Einstellungen f√ľr Ihre Kampagne vorgenommen haben und alles so l√§uft, wie Sie es sich vorgestellt haben, sollten Sie immer einen Blick auf die Performance und die Optimierung der Kampagnen haben.

a. Die wichtigsten KPIs zur Auswertung

In diesem Abschnitt erfahren Sie, was die wichtigsten PPC-Kennzahlen auf Google Ads sind und wie man die Berichtsfunktionen verwendet, um die KPIs zu pr√ľfen.Wenn Sie Kampagnen auf Google Ads laufen lassen, liefert Ihr Dashboard einige gro√üartige Metriken¬†zur Leistung. Doch ist bei der Performance-Bestimmung Vorsicht geboten. Viele Metriken sehen oberfl√§chlich betrachtet gut aus, bieten aber keinen wirklichen Wert f√ľr Ihre Strategie.

Zun√§chst klingt es nat√ľrlich sehr gut, wenn Sie 1.000.000 Impressionen sehen. Eine Million Impressionen ohne signifikant hohe Conversions sind aber wertlos. Auch die CTR spielt eine untergeordnete Rolle, wenn Sie sie nicht konvertieren. Und: In vielen F√§llen bedeuten Conversions nicht wirklich auch Conversions. Wenn Sie keine Produkte √ľber einen Online-Shop verkaufen, sind Ihre Konversionen im Grunde nur Leads. Es sind dann nur Kontaktaufnahmen interessierter Suchender, die mehr erfahren m√∂chten und Kontaktinformationen etwa f√ľr einen Newsletter hinterlegt haben.

Wenn es um Metriken geht, gibt es nur zwei, auf die Sie sich konzentrieren m√ľssen:

  • Cost per Acquisition (CPA)
  • Lifetime-Value
Die Cost per Acquisition (CPA) (Kosten pro Akquisition) sind einfach der Betrag, den Sie ausgeben mussten, um diesen Kunden zu akquirieren. Wenn Sie z.B. 15 Klicks zu 1,00 ‚ā¨ pro Klick gebraucht haben, sind das 15 ‚ā¨ Kosten f√ľr den ‚ÄěErwerb‚Äú der Conversion. Diese Kennzahl sagt Ihnen, ob Sie profitabel sind oder nicht. Wenn Ihre Kunden Ihnen nur 10 Euro f√ľr Ihr Produkt bezahlt haben, Sie aber 15 Euro ausgeben, um sie zu erwerben, profitieren Sie nicht davon. Wenn sie 50 Euro f√ľr Ihre Produkte ausgeben w√ľrden, w√ľrden Sie von einer Akquisition f√ľr 15 Euro profitieren.
Der Lifetime-Value ist der Gesamtbetrag, den ein Kunde im Laufe seiner Beziehung zu Ihrem Unternehmen f√ľr Produkte und Dienstleistungen ausgibt. Wie viel gibt ein Kunde aus, nachdem er gewonnen wurde bzw. Sie ihn dazu gebracht haben, bei Ihnen zu kaufen? Wie oft kommen die Kunden zur√ľck und kaufen wieder bei Ihnen? Wenn ein Kunde im Durchschnitt zweimal pro Jahr bei Ihnen kauft und jede Bestellung 100 Euro kostet, ist das ein j√§hrlicher Lifetime-Value von 200 Euro.
Sie sagt aus, wie viel Sie ausgeben können, um neue Kunden zu gewinnen. Oberflächlich betrachtet mögen 50 Euro eine Menge Geld erscheinen, um einen Interessenten in einen Kunden zu verwandeln. Aber wenn die Kunden dann sogar 200 Euro pro Jahr ausgeben, ist das ein beträchtlicher Gewinn. Selbst wenn ihr erster Kauf nur 50 Euro kostet, können Sie davon ausgehen, dass sie im kommenden Jahr das Vierfache dieses Betrags ausgeben werden, sodass 50 Euro Akquisitionskosten im Großen und Ganzen harmlos sind.

Verfolgen Sie in Ihren Google-Ads-Berichten die Kosten pro Conversion, um eine grobe Vorstellung¬†von den Akquisitionskosten zu erhalten. Die Rechnung ist dabei denkbar einfach: Wenn der Lifetime-Value niedrig ist, k√∂nnen Sie nicht viel f√ľr die Akquisition ausgeben. Wenn er hoch ist, k√∂nnen Sie das.

b. Keyword-Duplikate entfernen

F√ľr die Optimierung Ihrer Kampagnen ist es wichtig, Duplikate zu entfernen. Nur so k√∂nnen Sie vermeiden, mit sich selbst im Wettbewerb zu stehen. √úberpr√ľfen Sie dazu die Keywords in jeder Anzeigengruppe und vergewissern Sie sich, dass jeder einzelne Suchbegriff in Syntax und Match-Typ eindeutig ist.

c. √úberpr√ľfen Sie die Match-Types

Denken Sie auch daran, Ihre Keywordoptionen festzulegen. In der Regel ist zu empfehlen, die Verwendung von exakten und phrasierten Suchbegriffen zu verwenden, w√§hrend auf ein broad Match (also weitgehend passend) aufgrund von Streuverlusten verzichtet werden sollte. Dies wird nicht ausnahmslos f√ľr jeden Werbetreibenden zutreffen, ist aber f√ľr die meisten zu empfehlen.

d. Negative Keywords hinzuf√ľgen

√úberpr√ľfen Sie, ob Sie negative Keywords hinzugef√ľgt haben! Traffic ist gut, aber irrelevanter Traffic verschwendet Geld. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie hier eintragen sollen, f√ľhren Sie eine schnelle Google-Suche nach einigen der Keywords Ihrer Kampagne durch.

Wenn Sie zum Beispiel f√ľr eine spezielle Dienstleistung werben, stellen Sie sicher, dass die Abk√ľrzung daf√ľr nicht auch f√ľr etwas anderes steht. Falls doch, sollten Sie diese andere Bedeutung als negatives Keyword hinzuf√ľgen.

Da den Werbetreibenden jedes Mal, wenn jemand auf eine Anzeige klickt, ein bestimmter Geldbetrag in Rechnung gestellt wird (daher der Name “Pay-per-Click-Werbung”), ist es von entscheidender Bedeutung, dass irrelevante Suchbegriffe aus den Kampagnen ausgeschlossen werden. Sonst zahlen Sie am Ende Geld f√ľr Klicks, die niemals konvertieren. Trotz der Bedeutung des Ausschlusses negativer Suchbegriffe ist es erstaunlich, wie viele Werbetreibende ‚Äď insbesondere Neueinsteiger in die bezahlte Suche ‚Äď es vers√§umen, sinnlose Suchbegriffe auszuschlie√üen.

Um mit negativen Keywords zu beginnen, gehen Sie zu Ihrem Google-Ads-Dashboard und¬†suchen Sie den Bericht mit den Suchbegriffen. Sobald Sie hier angekommen sind, k√∂nnen Sie damit beginnen, verschiedene Suchbegriffe auf Ihrer Liste auszuw√§hlen und sie als negatives Keyword hinzuzuf√ľgen. Sie k√∂nnen dies auf Kampagnen- oder sogar Anzeigengruppen– und Kontoebene anpassen.

F√ľgen Sie auf Kontoebene negative Suchbegriffe hinzu, die f√ľr jede Kampagne gelten, die Sie¬†durchf√ľhren.¬†Ein g√§ngiges Beispiel f√ľr ein negatives Keyword lautet “kostenlos”, wenn Sie keine kostenlosen Dienstleistungen anbieten oder Schimpfw√∂rter, mit denen Ihre Anzeigen nicht in Verbindung gebracht werden sollen.

Dieser Schritt der Kontof√ľhrung im Audit-Stil sollte w√∂chentlich durchgef√ľhrt werden. Wenn Sie Ihren Bericht √ľberpr√ľfen, filtern Sie die Ergebnisse nach den letzten sieben Tagen. Auf diese Weise k√∂nnen Sie sicherstellen, dass Sie keine Doppelarbeit leisten, Ihre Zeit f√ľr diese Aufgabe minimieren und trotzdem budgetschonende Ergebnisse erzielen.

Neue Suchbegriffe finden

Sie k√∂nnen zum Beispiel den Keyword-Bericht auch dazu nutzen, um nach neuen spezifischen Suchbegriffen suchen, die konvertieren. Sortieren Sie dazu die Daten nach Metriken wie Conversions und CTR. Suchen Sie in Ihren Anzeigengruppen nach Suchbegriffen, f√ľr die Sie derzeit kein Gebot abgeben. Wenn Sie neue Suchbegriffe finden, die Sie noch nicht bewerben, nehmen Sie diese erfolgreichen Suchbegriffe und verwandeln Sie sie in neue Einzel-Stichwort-Anzeigegruppen!

Auf diese Weise erh√∂hen Sie Ihre Chancen auf eine Conversion zu diesen Begriffen und √∂ffnen die T√ľr f√ľr weitere Suchbegriffe, die in den kommenden Wochen generiert werden k√∂nnen. Die w√∂chentliche Wiederholung dieses Vorgangs mit Ihrer negativen Stichwortliste sollte nur wenige Augenblicke in Anspruch nehmen.

e.  Anzeigen

√úberpr√ľfen Sie Ihre Landingpages laufend, um sicherzustellen, dass sie alle ordnungsgem√§√ü ohne Grafikfehler, Rechtschreibfehlern oder Broken Links. Wenn Sie viele verschiedene Landingpages verwenden, f√ľgen Sie diese zur einfachen Massen√ľberpr√ľfung in einen URL-Checker ein.
Sie sollten auch √ľberpr√ľfen, dass Sie die User nicht versehentlich auf die falsche Seite geschickt haben, d.h. auf Ihre High-Heels-Seite, wobei Sie sie eigentlich auf die Laufschuh-Seite schicken wollten.
Laden Sie Ihre Anzeigen in Excel herunter und √ľberpr√ľfen Sie die Rechtschreibung. Rechtschreibfehler k√∂nnen Menschen davon abhalten, auf Ihre Anzeige zu klicken, weil Ihr Unternehmen dadurch unprofessionell und unseri√∂s erscheint.
Wenn Ihre Anzeige ausgelöst wird, bedeutet dies, dass der User nach einem Ihrer Keywords gesucht hat. Wenn Sie sicherstellen, dass Ihr Keyword irgendwo in Ihrem Anzeigentext steht, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer höheren CTR.

Tipps f√ľr gute Textanzeigen:

    • F√ľgen Sie mindestens einmal ein relevantes Keyword ein, insbesondere in der √úberschrift
    • Der Unique Selling Point (USP) Ihres Unternehmens oder den Grund, warum potenzielle Kunden Ihr Unternehmen einem Konkurrenten vorziehen sollten, wirksam vermitteln
    • F√ľgen Sie einen √ľberzeugenden Call-to-Action (CTA) ein, der dem Interessenten mitteilt, was er zu tun hat und was ihn erwartet, wenn er auf Ihre Anzeige klickt.
Pfad 1 und Pfad 2 erscheinen in Ihrer Anzeige nach Ihrer Domain, f√ľllen Sie diese also unbedingt aus. Je beschreibender die URL ist, desto mehr Informationen geben Sie den Usern √ľber die Seite, auf der sie landen werden. Je mehr Informationen Sie mitteilen, desto gr√∂√üer ist die Chance, dass Ihre Anzeige eine h√∂here CTR hat. Verwenden Sie dort ein Keyword, wenn Sie k√∂nnen. Beispielsweise ist eine Anzeige f√ľr Google-Ads-Schulungen wahrscheinlich effektiver, um eine h√∂here CTR zu erhalten, wenn die in der Anzeige angezeigte URL xyz.com/Google-Ads/Training und nicht xyz.com/training lautet.
Die tats√§chliche Sprache, f√ľr die Sie sich entscheiden, hat einen erheblichen Einfluss auf die Performance Ihrer Anzeigen und Kampagnen. Durch die Verwendung starker, aktiver Verben k√∂nnen Ihre Anzeigen deutlich √ľberzeugender werden.
Um herauszufinden, welche Ansprache bei Ihrer Zielgruppe am besten funktioniert, eignen sich auch A/B-Tests hervorragend. So können Sie feststellen, mit welchen Wörtern und Texten Sie mehr Klicks auf Ihre Anzeige erzielen.

f. Gebotsoptimierung

Um die CPC-Angebote zu definieren, stellen Sie sicher, dass die Kosten pro Klick auf Keywords nicht zu hoch angesetzt sind. √úberpr√ľfen Sie au√üerdem das Keyword-Tool hinsichtlich der Gebotsvorschl√§ge, bevor Sie diese festlegen.

g. Anzeigenerweiterungen

Dieser Schritt ist optional, da er beim Start einer Kampagne nicht notwendig ist. Aber grunds√§tzlich ist das Hinzuf√ľgen von Erweiterungen zu empfehlen, weil etwas so Einfaches wie Sitelinks Ihre CTR um 30% erh√∂hen kann! Mehr Klicks k√∂nnen zu mehr Conversions f√ľhren, also lohnt es sich, dabei etwas M√ľhe zu investieren.

h. Regeln

√úber automatisierte Regeln k√∂nnen Sie die Zeit f√ľr Google Ads reduzieren und die Leistung verbessern. Ein Beispiel ist die Verwendung von Regelaktionen. Dabei handelt es sich um eine einfache “Wenn-dann”-Automatisierung. Im Wesentlichen wird dann eine bestimmte Aktion Ihre vorher festgelegte, automatisierte Reaktion ausl√∂sen. Zum Beispiel: Wenn CPC gr√∂√üer als X ist, Budgets um Y reduzieren.

Das Erstellen neuer Regeln kann Ihnen dabei helfen, Budgets anzupassen, Kampagnen zu pausieren und Kontoveränderungen im Zusammenhang mit steigenden Umsätzen, CPC, Kosten usw. vorzunehmen.

i. Anzeigengruppen

√Ąhnliche Keywords sollten Sie in entsprechende Anzeigengruppen zusammenfassen. Dies ist insbesondere zu empfehlen, da Sie so besser in der Lage sind, relevante Anzeigen f√ľr die Zielgruppe zu schalten, die Sie erreichen m√∂chten.

Benennen Sie Anzeigengruppen nach ihren Keywords: Es ist ein bew√§hrtes Verfahren, Ihre Anzeigengruppen nach den darin enthaltenen Keywords zu benennen. Wenn ich zum Beispiel eine Anzeigengruppe habe, die Keywords f√ľr rote Pumps f√ľr Frauen enth√§lt (“rote Pumps Frauen”, “rote Pumps Damen”, usw.), ist es am besten, sie so zu nennen: Rote Pumps Frauen. Dieser organisatorische Aufbau macht es einfacher, wenn Sie Berichte und Reportings erstellen. Sie m√ľssen durch diese Vorgehensweise nicht mehr hinterfragen, welche Keywords in welchen Anzeigengruppen stehen.

Stellen Sie sicher, dass es nicht mehr als 20 Keywords pro Anzeigengruppe gibt: Die beste Taktik ist es, nicht mehr als 20 Keywords in jeder Anzeigengruppe zu haben. Normalerweise verwenden Werbetreibende eine Werbebotschaft pro Anzeigengruppe, es sei denn, sie erstellen zwei Anzeigen zu A/B-Testzwecken. Wenn Sie also zu viele Keywords verwenden, entspricht die Anzeigenschaltung mit geringerer Wahrscheinlichkeit der Suchanfrage des Users.

j. Standortausrichtung und Sprachen

Vergessen Sie nicht, Ihren Standort als Ziel festzulegen! Sie wollen Ihre B√§ckerei in M√ľnchen nicht landesweit bewerben, wenn Sie nichts versenden. Sie k√∂nnen auch ausgeschlossene Standorte festlegen.

Legen Sie dar√ľber hinaus die Sprachziele der Kampagne auf die Sprache fest, in der Ihre Website verfasst ist.¬†Es ist f√ľr die User nicht von Vorteil, wenn Ihre Anzeigen auf Personen abzielen, die Ihre Website nicht lesen k√∂nnen. Stellen Sie sicher, dass deutschsprachige User auf einer Seite landen, die auf Deutsch geschrieben ist.

So optimieren Sie Ihre Geolokalisierungseinstellungen:

Mit Google Ads können Werbetreibende die Bereiche, in denen ihre Anzeigen gezeigt werden, genauer definieren. Dabei geht es nicht um den Standort oder die Position der Anzeigen auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen, sondern darum, wo sich die potenziellen Kunden zum Zeitpunkt der Suche in der realen Welt befinden.

Nehmen wir zum Beispiel an, Sie betreiben einen Schlossereibetrieb in M√ľnchen. Das Hauptbet√§tigungsfeld Ihres Unternehmens ist der Gro√üraum M√ľnchen, der viele andere Orte jenseits der Stadtgrenzen M√ľnchen umfasst. Angesichts des lokalen Schwerpunkts Ihres Schlossereibetriebs m√ľssen wir unsere Geolocation-Targeting-Parameter so einstellen, dass nur Interessenten, die in oder in der N√§he von M√ľnchen ans√§ssig sind, unsere Anzeigen neben relevanten Suchergebnissen angezeigt werden. Dies k√∂nnen wir erreichen, indem wir unsere Geolokalisierungseinstellungen in Google Ads √ľberpr√ľfen. Diese finden Sie in den Kampagneneinstellungen, die Sie √ľber die Registerkarte Einstellungen > Standort & Sprachen > Standorte aufrufen k√∂nnen.

Von hier aus k√∂nnen wir die Standorte angeben, an denen unsere Anzeigen geschaltet werden sollen. Beginnen Sie einfach damit, den Namen des gew√ľnschten Ortes in das entsprechende Feld einzugeben, und w√§hlen Sie dann den Ort aus der Liste aus. Beachten Sie, dass Sie ganze Bundesl√§nder, einzelne St√§dte, bestimmte Postleitzahlen und sogar zum Beispiel bestimmte einzelne Flugh√§fen ansprechen k√∂nnen.

Sie k√∂nnen auch bestimmte Orte √ľber Radius-Targeting anvisieren. So k√∂nnen Sie festlegen, dass Ihre Anzeigen Usern innerhalb eines bestimmten Radius um einen bestimmten Punkt, d.h. innerhalb eines Radius von 20 Kilometern um eine bestimmte Stadt, angezeigt werden. Am Beispiel unseres Schlossereibetriebs k√∂nnen wir unseren Geolokalisierungsradius so festlegen, dass er einen 20-Kilometer-Radius um die Stadt M√ľnchen umfasst.

Unternehmen, die in bestimmten regionalen M√§rkten oder einzelnen St√§dten t√§tig sind, m√ľssen sicherstellen, dass ihre Geolokalisierungsparameter korrekt eingestellt sind, um die Wirkung ihrer Kampagnen zu maximieren

k. Uhrzeiten und Wochentage

Die Funktion erm√∂glicht Ihnen, Ihre Anzeigen zu bestimmten Tageszeiten oder an bestimmten Wochentagen ein- und auszuschalten, so dass Sie kein Budget f√ľr Klicks verschwenden, die z. B. entstehen, wenn Sie nicht ge√∂ffnet haben. Sie k√∂nnen Ihre Gebote auch f√ľr verschiedene Tageszeiten anpassen.

In Google Ads sehen Sie anhand des Blautons die Dichte der Klicks, also je dunkler, desto mehr Klicks in diesem Segment. So k√∂nnen Sie entscheiden, ob Sie beispielsweise sp√§t am Abend oder in den fr√ľhen Morgenstunden Ihre Anzeigen nicht ausspielen.

Wenn Sie f√ľr ein Unternehmen mit einem Callcenter oder ein Gesch√§ft werben, das bestimmte √Ėffnungszeiten hat, sollten Sie einen Zeitplan f√ľr die Anzeigen festlegen. Sie m√∂chten nicht, dass User anrufen oder versuchen, den physischen Standort zu besuchen, wenn er nicht f√ľr Gesch√§fte ge√∂ffnet ist.

l. Mobile Optimierung

Da in der heutigen Zeit mobile Endger√§te eine enorm wichtige Rolle spielen, liegt es nahe, dass auch der Zugriff auf Google sehr h√§ufig √ľber mobile Endger√§te erfolgt. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Ihre Google-Ads-Aktivit√§ten dahingehend optimiert sind. Diese Punkte sollten Sie beachten:

      • Die Landingpage, auf die Sie interessierte User f√ľhren, sollte in jedem Fall f√ľr Mobilger√§te optimiert sein. Dabei spielen insbesondere kurze Ladezeiten und ein Responsive Webdesign eine wichtige Rolle.
      • Mobile Anzeigen erstellen: Diese Anzeigen werden sp√§ter auf mobilen Endger√§ten erscheinen. Beispiele daf√ľr sind Anruf-Anzeigen oder App-Anzeigen.
      • Es gibt auch die M√∂glichkeit, bestimmte Kampagnen ‚Äď sollten Sie sich ausschlie√ülich an mobile Nutzer richten ‚Äď auch nur f√ľr Smartphone, iPhone & Tablet auszuspielen.
      • Wenn Sie feststellen, dass Sie die meisten Klicks oder Conversions durch Mobilger√§te erzielen, sollten Sie die Gebote f√ľr Mobilger√§te erh√∂hen. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeigen in Zukunft Nutzern mit Mobilger√§ten ausgegeben werden.

Fazit

Das Tool Google Ads ist im Bereich des Suchmaschinenmarketings eine unverzichtbare Anwendung, um Sichtbarkeit, Traffic und Conversions zu generieren. H√§lt man sich an Best Practices, steht einem unkomplizierten und gut skalierbaren Workflow im Online-Marketing nichts mehr im Wege. Dann f√ľhrt eine klug konzipierte Kampagne mit Google Ads erfahrungsgem√§√ü sehr schnell zum Erfolg!

Kostenloser SEO-Check der OSG



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