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Alexa Toolbar

Was ist die Alexa Toolbar?

Die Alexa Toolbar ist eine Erweiterung für Chrome, Firefox und andere gängige Browser, die dem Nutzer unter anderem anzeigt, wie populär die Seite ist, auf der er sich gerade befindet. Einmal installiert bietet die Toolbar auch weitere Features. Zum Beispiel sucht sie automatisch nach ähnlichen Internetseiten im Netz, welche dann aufgerufen werden können. Weiterhin kann der Aufbau der Seite zurückverfolgt werden, indem die Alexa Toolbar einen früheren Stand der Webseite aufrufbar macht. All diese Daten werden aus der Datenbank der Firma Alexa, die ein Tochterunternehmen von Amazon ist und 1996 gegründet wurde, aufgerufen, die diese bereit hält.

Was bietet die Alexa Toolbar?

Browser-Werkzeugleisten gibt es einige, wie die Toolbar von Google, MSN, Yahoo und vielen anderen. Die Alexa Toolbar, stellt viele interessante Funktionen zur Verfügung, die die anderen Toolbars nicht besitzen. Mit dem „Traffic Rank“ lässt sich eine Statistik über die Relevanz von Webseiten erstellen, die an den Page Rank, der Google Toolbar erinnert. Alexa stellt die Bewertungen jedoch wie eine Hitliste dar. Im Gegensatz zu Google, der die Webseite nach Grad der Verlinkung rankt, nimmt Alexa die Besucherzahl als Grundlage zur Ermittlung der Wichtigkeit. Diese Daten erhält Alexa anonymisiert von seinen Nutzern.
Mit „Releated Links“ lassen sich ähnliche Anbieter schneller finden, in dem eine Liste thematisch vergleichbarer Seiten erstellt wird. Beispiele hierfür sind Spiegel.de mit Focus.de und Zeit.de.

Wie wächst die Datenbank?

Die Informationen, die die Alexa Toolbar bereitstellt, wurden früher durch die Nutzer der Toolbar gesammelt, was zu keinem realen Ergebnis führte und somit die Werte verunreinigte. Heute jedoch gibt die Firma Alexa an, ihre Informationen nicht mehr nur ausschließlich aus Nutzerdaten zu ziehen. Dies ist auch eine dergrößten Schwachstellen, die die Alexa Toolbar mit sich bringt – wer sie installiert, der zahlt kein Geld, wohl aber Daten. Wer also sehr bedacht auf Privatsphäre und Datenverschlüsselung ist, sollte hier lieber zweimal nachdenken. In Deutschland hat man die Alexa Toolbar sogar als Spyware kategorisiert, was tatsächliche Bedenken auslösen sollte. Auch aus anderen Gründen wird die Alexa Toolbar als nicht hundertprozentig korrekt angesehen. Einer dieser Gründe ist, dass natürlich die Zahl der Aufrufe einer Webseite permanent steigt und die Messung durch Alexa nur eine Momentaufnahme sein kann.

Alexa – anders in jedem Browser

Je nachdem welchen Browser man verwendet kann die Toolbar unterschiedlich aussehen, die Funktionen bleiben jedoch die gleichen. Beispielsweise wird die Toolbar im Internet Explorer als tatsächliche Toolbar dargestellt. Die Firefox Version verteilt ihre Funktionen über den gesamten Browser. Was nun sinnvoller und handlicher ist, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Die Toolbar bietet sich besonders für Personen an, die den Status ihrer eigenen Webseite im Blick behalten und mit anderen Seiten oder Angaben in Foren vergleichen wollen.
Letztendlich ist die Toolbar von Alexa ein cleveres Feature für jeden Browser, solange man sich keine Sorgen um das Sammeln von Daten durch Alexa macht.

Die Alexa Toolbar lässt sich auch ganz leicht wieder entfernen. Im Firefox und Chrome Browser klickt man jeweils auf „Einstellung“ und dann „Erweiterungen“. Beim Internet Explorer findet man dies unter „Add-Ons verwalten“ und dann „Symbolleisten und Erweiterungen“. In allen drei Browsern ist dann der nächste Schritt die Toolbar auszuwählen und sie dann zu entfernen.

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