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Browser Caching

Als Browser-Cache bezeichnet man einen kleinen Zwischenspeicher des Webbrowsers, der verschiedene Daten einer Internetsitzung speichert. Diese Daten müssen bei einer späteren Sitzung nicht mehr neu geladen werden. Das Browser Caching zielt in erster Linie darauf ab, dem Nutzer durch die Zwischenspeicherung der Daten schnellere Ladezeiten zur Verfügung zu stellen.

Vor- und Nachteile des Browser Caching

Vorteilhaft ist zunächst, dass der Nutzer durch die Zwischenspeicherung schnellere Ladezeiten erreicht, da der Browser die Daten aus dem Cache abrufen kann, statt eine neue Anfrage an den Webserver zu richten. Der Cache wird lokal gespeichert, befindet sich also näher am Nutzer und lädt eine Internetseite dadurch um ein Vielfaches schneller. Der User erhält den Eindruck, ein „schnelleres“ Internet zu haben. Im Browser Cache können sich auch Formulardaten oder Passwörter des Nutzers befinden. Der Nutzer muss diese Daten dann nicht immer wieder neu eingeben, wenn er ein Formular im Internet ausfüllt. Gerade die Eingabe von Namen und Adressdaten kann damit erleichtert werden.
Ein Nachteil des Browser-Caches kann es sein, dass die Aktualität der aufgerufenen Internetseite verfälscht wird. Hat der Webseitenbetreiber beispielsweise CSS- oder JavaScript-Dateien geändert, lädt der Browser unter Umständen die alten Dateien aus dem Cache statt die neuen Daten der Seite. Beim Browser Caching werden außerdem persönliche Nutzerdaten und Daten über das Surfverhalten eines Besuchers gespeichert. Die Betreiber der Internetseiten, die der Nutzer besucht, können diese Daten teilweise abrufen und für verschiedene Zwecke verwenden. Nicht selten werden die Daten genutzt, um beim User später Werbung einzublenden, die seinen Interessen und seinem Nutzerverhalten entspricht. Viele User sind mit solchen Maßnahmen nicht einverstanden und nehmen verschiedene Einstellungen im Browser vor, die eine Zwischenspeicherung im Cache verhindern.

Bedeutung des Browser Caching für das Online Marketing und die Suchmaschinenoptimierung

Webseitenbetreiber genießen durch die gespeicherten Nutzerdaten im Cache enorme Vorteile. Über die im Cache gespeicherten Cookies erhalten sie Informationen über das Nutzerverhalten und somit über die Vorlieben eines Besuchers. Im Anschluss können sie Interessen gerichtete Werbung schalten und beispielsweise Remarketing-Kampagnen steuern. Speziell auf den Nutzer zugeschnittene Werbemaßnahmen erhöhen die Kaufabschlussrate einer Internetseite und wirken sich damit positiv auf das Suchmaschinenranking aus.

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