Benutzerkennung/Benutzerkonto

Was ist eine Benutzerkennung/Benutzerkonto

Eine Zugangsberechtigung zu einem IT-System wird Benutzerkennung oder Benutzerkonto genannt. Über einen Anmeldevorgang mit der Eingabe von Benutzernamen und meist auch Kennwort authentifiziert sich der Benutzer gegenüber dem System. Bei erfolgreicher Anmeldung kann der Benutzer auf einen für ihn zugänglichen Teil des IT-Systems zugreifen und angebotene Funktionen nutzen. Es gibt zahlreiche Beispiele für die Nutzung von Benutzerkennung und Benutzerkonto wie der Zugang zu einem Computer, ein Email-Account, Online-Banking, Social Media und vieles mehr.


Wer sich an einem Computer oder Laptop anmelden will, muss sich über ein Benutzerkonto gegenüber dem Betriebssystem identifizieren. Beispiele für Betriebssysteme sind Windows, Linux und Mac OS. Eine Benutzerkennung mit Kennwort wird vor der ersten Anmeldung durch einen Systemadministrator eingerichtet. Im privaten Bereich kann sich der Nutzer einen Namen für das Benutzerkonto aussuchen, in einem Firmennetzwerk geschieht das entsprechend der Richtlinien, die bei dem Unternehmen zum Einsatz kommen.

Es ist wichtig, das Kennwort geheim zu halten und regelmäßig zu ändern. Die Identifikation kann nur dann funktionieren, wenn nur die Person, die die Benutzerkennung oder das Benutzerkonto nutzt, die vollständigen Zugangsdaten kennt. Dadurch wird der Benutzerzugang sicherer und die damit verbundenen Berechtigungen werden geschützt.


Auch für die Einrichtung eines Email-Accounts ist eine Benutzerkennung oder Benutzerkonto erforderlich. Je nach Dienstleister kann man sich den Benutzernamen und damit die E-Mail-Adresse selbst aussuchen, solange bestimmte Regeln eingehalten

Viele Banken bieten Online-Services an, darunter Banken mit Filialen, aber auch Banken, die nur online aktiv sind. Wer die Vorzüge des Online Bankings nutzen will und dazu ein neues Konto bei einer Bank einrichten will, muss sich zuerst mit Ausweisdokumenten identifizieren. Das geht über die Post und inzwischen auch online. Die Benutzerkennung wird in der Regel durch die Bank vergeben. Über den Zugang lässt sich dann das Bankkonto verwalten, Überweisungen und mehr können durchgeführt werden.

Um bei Online-Händlern Waren zu bestellen, ist eine Registrierung erforderlich. Üblich ist hier die Verwendung einer E-Mail-Adresse als Benutzerkennung oder Benutzerkonto. In Kombination mit einem Kennwort kann man sich bei dem Shop anmelden und Artikel bestellen. Auch andere Dienstleister wie die Bahn oder Mobilfunk-Anbieter betreiben Services online, für die eine Registrierung erforderlich ist. Bei jeder Anmeldung sollte man prüfen, ob damit ein Vertrag und Gebühren verknüpft sind. Auch die Nutzung der personenbezogenen Daten durch den Anbieter ist von Bedeutung.

Auch Social Media Plattformen und Online Chats nutzen Benutzerkennung oder Benutzerkonto für die Identifikation. Die Anmeldung des Benutzers erfolgt auch hier meist über eine E-Mail-Adresse oder ein frei wählbares Pseudonym, sodass die E-Mail-Adresse vor anderen verborgen bleibt, und nur der selbst ausgesuchte Name ist als Benutzerkennung sichtbar.

Privilegien und benutzerbezogene Daten

Über eine Anmeldung mit Benutzerkennung und Benutzerkonto identifiziert das System einzelne Benutzer und verhindert den Zugriff von Nutzern ohne Benutzerkonto. Je nach Rolle des Benutzers im IT-System sind damit unterschiedliche Zugriffsrechte und Privilegien verknüpft. Während ein Benutzer bestimmte Daten beispielsweise nur lesen darf, hat ein anderer die Berechtigung, diese Daten auch zu ändern.

Besonders privilegierte Benutzerkonten werden für die Administration des Systems eingesetzt. Relevante Daten wie Name, Adresse und mehr und Konfigurationseinstellungen können mit Bezug auf das Benutzerkonto im System gespeichert werden. Für die Speicherung dieser Daten sind die geltenden Datenschutzrichtlinien einzuhalten, auch eine Zustimmung des Benutzers ist erforderlich.


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