BIENE-Award

BIENE Awards

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Was ist der BIENE-Award?

Der BIENE-Award ist eine Auszeichnung f√ľr die besten deutschsprachigen barrierefreien Angebote im Internet.

Wissenswert

Die Abk√ľrzung “BIENE” steht f√ľr “Barrierefreies Internet er√∂ffnet neue Einsichten”.

Weiter gehören universelle Kommunikation, gemeinsames Handeln und produktives Miteinander zum inhaltlichen Spektrum der BIENE. Zum ersten Mal wurden BIENEN am 03. Dezember 2003 vergeben. Seit 2011 pausiert der Award. Organisiert wird der Award von Aktion Mensch und der Stiftung digitale Chancen. In den Jahren 2003 bis 2010 wurden mehr als 100 Webangebote mit dem BIENE-Award ausgezeichnet.

Selbstverständnis

Die BIENE selbst versteht sich als Markenzeichen bzw. Qualit√§tssiegel oder Trust-Element. Ausgezeichnet werden Internetangebote, die alle Menschen, nicht nur Menschen mit Behinderungen, willkommen hei√üen und es ihren Nutzerinnen und Nutzern erm√∂glichen, Transaktionen und Prozesse selbstst√§ndig durchzuf√ľhren.

Teilnehmer und BIENEN

Die BIENE richtet sich an Anbieter und Gestalter von Webangeboten. Die Internetseiten werden den Kategorien Unternehmen, Organisation, Verwaltung und tagesaktuelle Medien zugeordnet. Bisher haben insgesamt fast 2.000 Teilnehmer aus den vier Kategorien am Wettbewerb partizipiert, darunter sind neben Unternehmen und Organisationen, auch Teile der öffentlichen Verwaltung, wie zum Beispiel Behörden, Ministerien, Städte oder Gemeinden, sowie Vereine und Verbände zu finden. Eine BIENE ist nicht mit einem Geldpreis verbunden, der Preis ist rein ideeller Natur.

Folgende BIENEN werden vergeben:

  • Goldene BIENE
  • Silberne BIENE
  • Bronzene BIENE
  • Nachwuchspreise
  • F√∂rderpreise
  • Sonderpreise

Sonderpreise

Die Sonderpreise werden f√ľr spezifische Bed√ľrfnisse einzelner Nutzergruppen vergeben, wie zum Beispiel:

  • Angebote f√ľr geh√∂rlose Menschen (Verwendung von Geb√§rdensprache)
  • Angebote f√ľr Menschen mit Lernschwierigkeiten

Teilnahmevoraussetzungen

Um am Wettbewerb teilnehmen zu k√∂nnen, m√ľssen die Angebote ihren Nutzerinnen und Nutzern mehr bieten als die gesetzlichen und technischen Mindestanforderungen an die Barrierefreiheit. Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen m√ľssen mindestens einen Transaktionsvorgang, wie zum Beispiel eine Anmeldung, eine Abfrage, eine Buchung oder einen Einkauf komplett barrierefrei erm√∂glichen. Dabei muss der Transaktionsvorgang dem inhaltlichen Kern des Angebots entsprechen.

Angebote tagesaktueller Medien m√ľssen von einer eigenst√§ndigen Vollredaktion erstellt werden. Einen Transaktionsvorgang m√ľssen diese Angebote nicht zwingend enthalten.

Zudem m√ľssen alle Angebote:

  • zum Zeitpunkt der Einreichung √∂ffentlich verf√ľgbar sein
  • dem geltenden Recht entsprechen
  • √ľber eine vollst√§ndige Anbieterkennung verf√ľgen
  • allgemeine Gesch√§ftsbedingungen ausweisen
  • den aktuellen Datenschutzrichtlinien entsprechen

Kriterien und Pr√ľfschritte

Das Pr√ľfverfahren ist mehrstufig und beinhaltet folgende Stufen:

  • Vortest
  • Feintest
  • Praxistest mit Betroffenen

Die Veranstalter und der Fachliche Beirat der BIENE bem√ľhen sich, bei den Kriterien den neueren Webentwicklungen im Bereich Barrierefreiheit Rechnung zu tragen. Zuletzt wurden knapp 20 Kriteriengruppen im Pr√ľfverfahren angewendet, darunter beispielsweise:

  • Struktur / Aufbau des Internetangebots
  • Lesbarkeit / inhaltliche Erschlie√üung
  • Variable Pr√§sentation
  • Formulare
  • Navigation
  • Komplexe Transaktionen sowie Shops und Warenkorb- / Bezahlfunktion
  • Downloads
  • Multimedia

Alle Kriterien, die auf den Beitrag anwendbar sind, werden in verschiedenen Pr√ľfschritten untersucht. Die einzelnen Pr√ľfschritte werden anhand einer Skala bewertet und unterschiedlich gewichtet.


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