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View Through Conversion

Was ist eine View Through Conversion?

Eine View Through Conversion beschreibt den Blickkontakt eines Nutzers mit einer Werbung, auf die der Nutzer nicht klickt, aber trotzdem das Produkt kauft. Der Nutzer interagierte mit der Werbung via “view”, Blickkontakt oder auch “Impression” und nicht, indem die Werbung ihn direkt zum Produkt führt. Die View Through Conversion ist für Display- und Bildanzeigen von Bedeutung, die keine Klicks generieren, aber so angebracht sind, dass es zu einer großen Zahl von Sichtkontakten kommt. Auch ohne Klicks erfüllt die Werbung trotzdem ihren Zweck, übermittelt die intendierte Botschaft des Marketings, regt zur Interaktion an oder führt zu einem Kauf. Sie funktioniert also ähnlich wie eine klassische Reklametafel. Das Gegenteil dazu ist die Klick Conversion.

Wann erfolgt die Conversion?

Zwischen dem Blickkontakt mit der Werbung und etwa dem Kauf des Produktes können Sekunden bis Tage vergehen. Ein Nutzer könnte etwa die Werbung sehen und anstatt direkt auf sie zu klicken einen separaten Tab öffnen. Dort gibt er selbstständig die URL der Website ein oder sucht nach dem beworbenen Begriff mittels einer Suchmaschine. Obwohl kein Klick erfolgte, erfüllte die Werbung im Grunde den gleichen Effekt. Die View Through Conversion kann auch bis zu 30 Tage später erfolgen, indem der Nutzer dasselbe an einem gänzlich anderen Tag durchführt, weil er sich an das Produkt erinnert. Er brauchte nur etwas Bedenkzeit, um sich für das Produkt zu entscheiden.

Wie ermittelt man die View Through Conversion?

Ob überhaupt eine View Through Conversion zustande kommt, ermittelt man mittels Cookies. Cookies sind Spuren im Netz, die der Nutzer anonym hinterlässt. Die Cookies zeigen auf, ob der Nutzer möglicherweise Blickkontakt mit der Werbung hatte. Erscheint der Cookie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes beim Kauf des Produktes oder auf der Website des Werbetreibenden, findet die Conversion statt. Der Zeitraum variiert und wird vom Werbetreibenden festgelegt. Letztlich kann man nie genau wissen, ob tatsächlich eine Conversion stattfand, besonders je weiter der Blickkontakt mit der Werbung zurückliegt.

Beispiel für eine View Trough Conversion

Wieso sollte man die View Through Conversion ermitteln?

Nicht jede Interaktion der Werbung mit dem Internetnutzer führt zu einem Klick. Selbst, wenn die Werbung ihre beabsichtigte Wirkung zeigte. Tatsächlich klicken nur wenige Nutzer wirklich auf Werbung, und diese wenigen sind möglicherweise für einen Großteil der Klicks verantwortlich. Diese Internetnutzer sind nicht zwingend mit der Zielgruppe identisch, an welche sich die Werbung richtet. Auch muss nicht jede Kampagne zu Klicks führen, um erfolgreich zu sein. Manche Werbekampagnen richten ihren Fokus eher darauf, Markenbewusstsein zu schaffen, ein Branding zu entwickeln. Im Gegensatz zu einer Werbung, die direkt auf die Interaktion mit dem Internetnutzer abzielt, etwa einem Online-Shop, der auf Verkäufe aus ist.

Wird die Werbung auf eine Seite geschaltet, welche generell nichts mit der Suche nach Produkten zu tun hat, lohnt sich der Blick auf die View Through Conversion. Nutzer von Seiten, die in erster Linie Content anbieten, werden weniger bereit sein, auf Werbung zu klicken, da sie nur wegen des Contents auf der Seite sind. Die Nutzer könnten sich trotzdem an die Werbung erinnern, aber durch ein Messen der Klicks findet man das nicht heraus. Außerdem hilft die Rate an Conversions einem auch festzustellen, wie effektiv eine Werbung ist. Wird sie auf mehreren Seiten geschaltet, kann man so beurteilen, wo sich die Ausgaben lohnen und wo sich die Zielgruppe befindet.

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