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gzip

Bei gzip handelt es sich um eine freie Software zur Datenkomprimierung, die eine bestimmte Menge digitaler Dateien reduziert und das Ergebnis im gleichnamigen Dateiformat ausgibt. Der Begriff selbst ist eine Kurzform von “GNU zip”.
Anfangs wurde das Programm für den Gebrauch in Unix-Derivaten und Linux entwickelt. Inzwischen ist es auf allen für Computer geeigneten Betriebssystemen lauffähig. Das Windows-Pendant trägt den Namen GnuWin32 und ist auch unter 64 Bit nutzbar.

Technisches

Die Software arbeitet mit einem Deflate-Algorithmus, bei dem es sich um eine Kombination aus Huffman-Kodierungen und LZ77 handelt. Es verwendet für die Komprimierung eine veraltete Blockgröße von 32000 Bytes. Trotzdem ist es eines der vielseitigsten und schnellsten Zip-Anwendungen.
Üblicherweise lautet die Dateiendung für die Dateiarchive “.gz”. In den Anfangszeiten war auch ein einfaches “.z” geläufig.

Verwendungszwecke

Mit den Kompressionsvorgängen werden hauptsächlich drei Arbeiten erledigt. Dazu zählen die Verringerung des Speicherplatzbedarfs, die Beschleunigung des Datentransfers und Datensicherungsmechanismen. Die Kommandoschnittstelle GnuWin32 sowie gzip unter Unix bzw. Linux bieten u. a. die Möglichkeit, Batch-Skripte für Back-ups oder File-Transfers zu programmieren.

Häufigster Anwendungsfall

Viele Mailserver beschränken die Größe der Nachrichten, während ihre Weboberflächen meistens nur das Laden eines Anhangs zur gleichen Zeit erlauben. Da gzip nur einzelne Dateien komprimieren kann, ist die kombinierten Nutzung mit einem Tar-Programm sinnvoll, um den Inhalt eines Dateiordners in einer Archivdatei abzulegen, die mit einem Arbeitsschritt an die Mail angehängt werden kann.

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