gzip

gzip

Copyright ┬ę Shutterstock / Nebuto

Was ist gzip?

Bei gzip handelt es sich um eine freie Software zur Datenkomprimierung, die eine bestimmte Menge digitaler Dateien reduziert und das Ergebnis im gleichnamigen Dateiformat ausgibt. Der Begriff selbst ist eine Kurzform von “GNU zip”.
Anfangs wurde das Programm f├╝r den Gebrauch in Unix-Derivaten und Linux entwickelt. Inzwischen ist es auf allen f├╝r Computer geeigneten Betriebssystemen lauff├Ąhig. Das Windows-Pendant tr├Ągt den Namen GnuWin32 und ist auch unter 64 Bit nutzbar.

Die Software arbeitet mit einem Deflate-Algorithmus, bei dem es sich um eine Kombination aus Huffman-Kodierungen und LZ77 handelt. Es verwendet f├╝r die Komprimierung eine veraltete Blockgr├Â├če von 32000 Bytes. Trotzdem ist es eines der vielseitigsten und schnellsten Zip-Anwendungen.
├ťblicherweise lautet die Dateiendung f├╝r die Dateiarchive “.gz”. In den Anfangszeiten war auch ein einfaches “.z” gel├Ąufig.
Mit den Kompressionsvorg├Ąngen werden haupts├Ąchlich drei Arbeiten erledigt. Dazu z├Ąhlen die Verringerung des Speicherplatzbedarfs, die Beschleunigung des Datentransfers und Datensicherungsmechanismen. Die Kommandoschnittstelle GnuWin32 sowie gzip unter Unix bzw. Linux bieten u. a. die M├Âglichkeit, Batch-Skripte f├╝r Back-ups oder File-Transfers zu programmieren.
Viele Mailserver beschr├Ąnken die Gr├Â├če der Nachrichten, w├Ąhrend ihre Weboberfl├Ąchen meistens nur das Laden eines Anhangs zur gleichen Zeit erlauben. Da gzip nur einzelne Dateien komprimieren kann, ist die kombinierten Nutzung mit einem Tar-Programm sinnvoll, um den Inhalt eines Dateiordners in einer Archivdatei abzulegen, die mit einem Arbeitsschritt an die Mail angeh├Ąngt werden kann.

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG


Weitere Inhalte