Frequency Capping

frequency capping

Copyright ┬ę Shutterstock /MuhsinRina

Was versteht man unter Frequency Capping?

Der Begriff Frequency Capping stammt aus dem Online Marketing und bedeutet auf Deutsch ├╝bersetzt Deckelung der H├Ąufigkeit. Der Fachbegriff aus dem Bereich des Display Advertisings dr├╝ckt eine Beschr├Ąnkung der Frequenz der Einblendung einer bestimmten Werbeanzeige f├╝r einen einzelnen User aus. ├ťber Frequency Capping wird definiert, ob einem Seitenbesucher ein Werbemittel mehrfach oder nur ein einziges Mal angezeigt werden soll. Damit wird sichergestellt, dass die Zielgruppe von Werbema├čnahmen nicht durch eine ├╝berm├Ą├čige Konfrontation mit demselben Werbemittel gegen├╝ber der Werbebotschaft abstumpft und sie nicht mehr wahrnimmt.

Vorteile von Frequency Capping

F├╝r die Vermarktung von Werbung bietet die nutzerabh├Ąngige Beschr├Ąnkung der Anzahl an Einblendungen einer Werbeanzeige Effizienzvorteile. Hat ein User einen Banner einmal gesehen und ist ihm durch einen Klick gefolgt, ist es unwahrscheinlich, dass er der gleichen Anzeige ein weiteres Mal folgen wird. Daher werden ihm nach einer einmaligen Einblendung in einem festgelegten Zeitraum Anzeigen zu anderen Produkten und Dienstleistungen eingespielt. Sich abwechselnde Werbemittel werden von den Nutzern aufmerksamer beachtet als sich h├Ąufig wiederholende Banner. Advertiser k├Ânnen dar├╝ber hinaus ├╝ber diese Methode die Kosten, die ihnen f├╝r ihre Werbekampagne entstehen, besser planen. Auf der Seite der User wirkt ein eingerichteter Frequency Cap der Banner Blindness, bei der sich Seitenbesucher von Werbebannern gest├Ârt f├╝hlen, entgegen.

Z├Ąhlung der Einblendungen

Um f├╝r das Frequency Capping auswerten zu k├Ânnen, wie oft ein User welche Werbeanzeige bereits auf seinem Display gesehen hat, m├╝ssen Ma├čnahmen f├╝r die Identifizierung der Nutzer implementiert werden. Eine M├Âglichkeit daf├╝r sind Cookies, die im Browser des Seitenbesuchers gespeichert werden. Diese kleinen Textdateien erm├Âglichen die Identifizierung eines Nutzers, der nach einem vorherigen Seitenaufruf die Website erneut besucht. Der Browser sendet das Cookie an den AdServer┬áund dieser wertet aus, ob und wann ein Seitenbesucher eine bestimmte Anzeige schon einmal gesehen hat. Abh├Ąngig vom Ergebnis dieser Analyse steuert der AdServer die Werbeeinblendung.

Tipp

Die Suchmaschine Google ist auch in der Lage, Nutzer ├╝ber die Ger├Ątekennung der von ihnen verwendeten Hardware wiederzuerkennen. Durch die Kombination der verschiedenen Trackingoptionen k├Ânnen User kanal├╝bergreifend zugeordnet werden.


Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG


Weitere Inhalte