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DPI (Dots per Inch)

Was bedeutet DPI?

DPI ist die Abkürzung für Dots per Inch, auf Deutsch Punkte pro Zoll. DPI ist in der Drucktechnik ein Maß für die Druckauflösung und gibt die Zahl der Punkte auf einer geraden Line mit einer Länge von einem Zoll oder 25,4 mm an. Computermonitore haben keine Punkte, sondern Pixel. Die eng mit DPI verwandte Bezeichnung bei Monitoren und digitalen Bilder ist PPI (Pixel per Inch oder Pixel pro Zoll). Beide Begriffe werden synonym verwendet.

Unterschiede zwischen DPI und PPI

Beim Drucken bezieht sich DPI auf die Ausgabeauflösung eines Druckers oder eines Belichters. PPI bezieht sich auf die Eingabeauflösung eines Fotos oder Bildes. DPI bezieht sich auf die physische Punktdichte eines Bildes, wenn es als eine reale physikalische Einheit reproduziert wird, beispielsweise auf Papier gedruckt. PPI wird am häufigsten zur Beschreibung der Pixeldichte eines Bildschirms (Computerbildschirm, Smartphone, Tablet) verwendet, kann sich aber auch auf die Pixeldichte eines digitalen Bildes beziehen. Die Auflösung eines Bildschirms ist das Maß für die Pixel in der Anzeige, normalerweise ausgedrückt in Breite x Höhe. Ein Monitor mit 1920 x 1080 Pixel ist beispielsweise 1920 Pixel breit und 1080 Pixel hoch. Die Bildschirmauflösung hatte einen Einfluss darauf, wie groß ein Bild dargestellt wird.

Ein digital gespeichertes Bild hat keine inhärenten physikalischen Abmessungen, gemessen in Zoll oder Zentimetern. Einige digitale Dateiformate zeichnen aber häufig einen PPI-Wert auf, der beim Drucken des Bildes verwendet werden soll. Mit diesem Wert kann der Drucker oder die Software die beabsichtigte Größe des Bildes oder bei gescannten Bildern die Größe des ursprünglich gescannten Objekts erkennen.

Beispielsweise hat ein Bild mit 1.000 × 1.000 Pixel eine Auflösung von 1 Megapixel. Wenn es als 250 PPI bezeichnet ist, ist dies eine Anweisung an den Drucker, es in einer Größe von 4 × 4 Zoll zu drucken. Eine Änderung der PPI auf 100 in einem Bildbearbeitungsprogramm würde den Drucker anweisen, das Bild in einer Größe von 10 × 10 Zoll zu drucken. Die Änderung des PPI-Wertes würde jedoch die Größe des Bildes in Pixeln, die immer noch 1.000 × 1.000 beträgt, nicht ändern.

Bei Vektorbildern gibt es kein PPI in der Datei. Vektorbilder sind unabhängig von der Auflösung und werden bei allen Größen gleich gut gedruckt oder angezeigt.

DPI – Druckauflösung und Bildschirmauflösung

Ein höherer DPI-Wert bedeutet eine höhere Auflösung. Eine höhere Auflösung bedeutet mehr sichtbare Details in einem Bild. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass Auflösung nicht mit Größe gleichgesetzt werden darf, obwohl dies oft der Fall ist. Bilder mit einer höheren Auflösung müssen nicht unbedingt größer sein, als Bilder mit einer geringeren Auflösung. Ein Monitor, der auf 1024 x 768 eingestellt ist, zeigt ein 1024 Pixel breites und 800 Pixel hohes Bild als Vollbild. Auf einem Monitor mit 1920 x 1080 wird das Bild nur einen Teil des Bildschirms einnehmen. Das Bild wird auf diesem Bildschirm viel kleiner aussehen, weil der Bildschirm eine höhere Auflösung hat.

Bei der Herstellung von Printmedien verlangen Druckereien in der Regel Bilder mit einer Auflösung von 300 DPI, um einen scharfen Druck garantieren zu können. 150 Dots per Inch sind bei den meisten Druckereien die absolute Untergrenze bei der Auflösung. Bei der digitalen Anzeige von Bildern ist die Auflösung in der Regel geringer. In der digitalen Welt geht es um die tatsächliche Auflösung. Wie ein Bild gedruckt wird, ist eine andere Sache.

72 DPI ist die Standardauflösung von Bildern für das Internet. Wenn Bilder ins Internet gestellt werden, sollten sie auf 72 DPI eingestellt sein. Die Bilder sind dann zwar kleiner als das Original, sehen wegen der Bildschirmauflösung dennoch groß aus. Zudem sind die Dateien kleiner, das heißt, sie werden schneller geladen und sparen bei der mobilen Anzeige Datenvolumen. Bild- und Dateigröße werden oft verwechselt. Die Bildgröße ist die Breite x der Höhe in Pixel und wird in Megapixel angeben. Die Dateigröße wird in Megabyte (MB) angegeben und ist in der Regel größer als die Bildgröße, da in der Datei zum Beispiel noch Farbinformationen zu den einzelnen Pixeln gespeichert werden.

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