Server Name Indication (SNI)

SNI

Copyright © Shutterstock / Chones

Was bedeutet Cookie Spreading?

Cookies werden im Affiliate Marketing gerne fĂŒr betrĂŒgerische Aktionen verwendet. Ist man sich erst einmal bewusst, welche Rolle Cookies im Online Business beim Geld verdienen spielen leuchtet dies ein. Zur am hĂ€ufigsten genutzten Betrugsmasche gehört das sogenannte Cookie Spreading.

Spreading bedeutet ins Deutsche ĂŒbersetzt “Verbreitung“. Beim Cookie Spreading wird ein gefĂ€lschtes Cookie verbreitet und das anderer Affiliates ĂŒberschrieben. Am besten funktioniert das in großen Online Shops, dort wo viele User einkaufen.

Ablauf des Cookie Spreading

Über eine stark frequentierte Webseite beziehungsweise einen prĂ€parierten Werbebanner wird ein gefĂ€lschter Cookie verteilt und andere Cookies ĂŒberschrieben. Kommt es zum Einkauf des Users, wird nicht dem ursprĂŒnglichen Affiliate die Provision zugeschrieben, sondern dem BetrĂŒger, ohne dass dieser eine Leistung erbracht hat.
BetrĂŒger die auf diese Art und Weise vorgehen verteilen ihre Cookies auf vielen verschiedenen Online Shops um möglichst viel Geld abzuschöpfen.

Technische Vorgehensweise

WĂ€hrend der Werbebanner ausgeliefert wird, werden zusĂ€tzlich 1×1 Pixel große IFrames geladen. Der Werbebanner wird dadurch nicht beeinflusst, auch der Nutzer erkennt dies in der Regel nicht. In den sogenannten IFrames wird die URL des Werbekunden aufgerufen, dessen Cookie verteilt werden soll. Bei jedem Aufruf des Banners wird also ein zusĂ€tzlicher Klick erzeugt der den “falschen” Cookie verteilt. Aufgrund des 1×1 Pixel großen IFrame bekommt der User das nicht mit. Durch den Klick wird der Kunde auf die Zielseite weitergeleitet und der falsch gesetzte Cookie signalisiert dem AdServer des Online HĂ€ndlers, dass dieser KĂ€ufer von einem Vermarkter geworben wurde. Wird nun tatsĂ€chlich bestellt, wird der Cookie ausgelesen, dem Vermarkter zugeordnet und dieser kassiert die Provision.

Wer profitiert von Cookie Spreading?

Es profitiert ausschließlich der Cookie-Verteiler. Er generiert mittels Cookie Spreading zusĂ€tzliche Einnahmen, fĂŒr die er keine Werbeleistung erbringen muss. Dem eigentlichen Werbeunternehmen wird geschadet, da durch das Überschreiben der bestehenden Cookies eines anderen Werbers die Provision dem Vermarkter selbst zugerechnet wird, statt dem der eigentlich geworben hat.

Faktoren die auf Cookie Spreading hinweisen:

  • MerkwĂŒrdige Statistiken: Es werden mehrere Tausend Klicks generiert, bei null Views
  • Bei jedem Bannerabruf wird die Zielseite geladen, also die Webseite aufgerufen. Dadurch wird eine hohe Anzahl an Cookies erzeugt, was dazu fĂŒhren kann, dass der Server dem Useransturm nicht gewachsen ist.

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG


Weitere Inhalte