Authentizit├Ąt

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Was ist Authentizit├Ąt?

Der Begriff der Authentizit├Ąt wird meist im Zusammenhang mit Online-Gesch├Ąften, E-Mail-Verkehr oder auch Auftragserteilungen erw├Ąhnt. Dabei handelt es sich um die Feststellung, dass eine Sendung tats├Ąchlich von demjenigen Absender stammt, der auf dem Schriftst├╝ck oder der E-Mail angegeben ist.

Authentizit├Ąt im Station├Ąren und Online-Handel

Im station├Ąren Einzelhandel ist die Feststellung der Authentizit├Ąt von etwas geringerer Bedeutung, denn die meisten Transaktionen finden so statt, dass Ware und Zahlungsvorgang zeitlich nicht auseinander liegen. Es dominieren die sicheren Zahlungsarten.

Im Online-Handel dagegen herrscht bei allen “nicht sicheren” Zahlungsarten eine Art Vertrauensvorschuss, so lange keine technischen M├Âglichkeiten zur Authentifizierung genutzt werden. Die barrierefreies M├Âglichkeit der Absch├Ątzung des Standortes des Absenders ist die Erfassung und Pr├╝fung der IP-Adresse. Anhand der geografischen Koordinaten kann bei Festnetz-Internetverbindungen oder beim Einloggen in den n├Ąchsten Sendemast der ungef├Ąhre Standort festgestellt werden.

Eine weitere Pr├╝fung der Authentizit├Ąt des Absenders ist das Senden einer Mail mit einer Opt-In-M├Âglichkeit bzw. R├╝ckbest├Ątigung. Dadurch erh├Ąlt der Pr├╝fer den Hinweis, dass es sich um keine Spa├č-Bestellung handelt.

Da elektronische Schl├╝ssel und Signaturen noch nicht weit verbreitet sind bietet sich f├╝r Unternehmen die zus├Ątzliche Pr├╝fung der Authentizit├Ąt mit Hilfe einer kleinen Zahlung an. Eine PayPal-Zahlung oder eine Zahlung auf ein Bankkonto im SEPA-Raum f├╝hrt immer zu einem Kontoinhaber, der sich gegen├╝ber der Bank mit einem offiziellen Ausweisdokument identifizieren musste.

Damit legt das Unternehmen eine Art “Papierspur“, die in einem sp├Ąteren Streitfall durchaus ein valides Beweismittel sein kann.

Authentizit├Ąts-Pr├╝fung: Gesundes Misstrauen und einige Klicks sch├╝tzen vor Phishing-Mails

Jeder Privat- oder Firmenanwender kann die Authentizit├Ąt eingehender E-Mails auch mit den Methoden der “Sichtpr├╝fung” bzw. des gesunden Misstrauens durchf├╝hren. Dies beginnt mit dem Wissen, dass die Spamfilter┬áder E-Mail-Provider erst mit der Zeit lernen k├Ânnen. Es durchaus also Spam- und Phishing-Mails in den normalen Posteingang schaffen k├Ânnen und nicht zwingend in den Spam-Ordner umgeleitet werden.

Insbesondere wenn eine Mail bedrohend oder mit einem vermeintlich ├╝berlegenen Absender (“Staatsanwaltschaft”, “Sicherheitsabteilung der Bank – drohende Kontensperrung”) aufmacht, dann sollten User einige schnelle Schritte zur Pr├╝fung der Echtheit des Absenders unternehmen:

  • Anzeige der Zusatzinformationen der Mail: Hier kann der User die IP-Adresse oder den Absender der Mail noch einmal im Klartext einsehen. Wenn beispielsweise die ├Ârtliche Bank mit Kontensperrung droht und der Server am Ende der Welt steht ist dies ein Hinweis auf die fehlende Authentizit├Ąt
  • Das Gleiche gilt, wenn der User die Antworten-Funktion anklickt und als Antwortmail-Adresse bei einer gro├čen Firma eine Mail erscheint, die nicht zur Domain des Absenders geh├Ârt. Gro├če Firmen nutzen E-Mails mit eigenem Domain-Namen nach dem @-Zeichen
  • Oftmals weisen auch sprachliche Fehler oder eine schlechte ├ťbersetzung auf die fehlende Authentizit├Ąt einer Mail hin.

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