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Certified Senders Alliance

Was ist die Certified Senders Alliance?

Bei der “Certified Senders Alliance”, abgekürzt CSA, handelt es sich um eine Kampagne zwischen dem “Verband der Internetwirtschaft eco e. V.” (ECO) in Zusammenarbeit mit dem “Deutschen Dialogmarketing Verband”. Die CSA ist die Eintragung in eine sogenannte Positiv-Liste (Whitelist), die von dem Verband der Internetwirtschaft zertifiziert wurde. Die Whitelist soll die Freiheit von elektronischem Spam durch Massen-Anbieter garantieren. Diese Werbeform wird auch “Permission Marketing” genannt.

Ziel der Certified Senders Alliance

Diese Kampagne verfolgt das Ziel, dass E-Mails, die mit der Zustimmung der Empfänger mittels eines seriösen Massen-Anbieters versendet werden, auch tatsächlich den Empfänger erreichen und nicht schon während des Sendens auf den Provider Servern durch einen Spamfilter aussortiert werden. Diese Massen-Anbieter erfüllen definierte Qualitäts-Standards, haben sich zur Einhaltung der CSA-Zertifizierungskriterien verpflichtet und wurden somit – zertifiziert – in die Whitelist aufgenommen. Die CSA führt regelmäßig Kontrollen durch, um sicherzugehen, dass die Qualität auch nach erteilter Zertifizierung erhalten bleibt.

Konzept & Strategie der Certified Senders Alliance

Nach einer erfolgreichen Zertifizierung eines Massen-Anbieters, werden die Systeme und die IP-Adressen, die für den Versand der E-Mails genutzt werden, in der Whitelist erfasst. Die Zugehörigkeit zu dieser Liste sichert dem Benutzer somit die Spam-Freiheit zu.

Die Benutzer (Internet Service Provider, E-Mail Service Provider und weitere E-Mail Systeme) profitieren von der CSA, da sie sich auf die Whitelist sowie auf das Spam-freie Absenden der E-Mails verlassen können. CSA-zertifiziert zu sein führt dazu, dass das E-Mail System die Nachrichten nicht zu normalen Filtermechanismen klassifiziert. Die ProCampaign Nutzer, also die Massen-Anbieter, können den positiven Effekt daraus ziehen, indem sie eine bessere Lieferquote erzielen und am Gewinn von Wettbewerbsvorteilen wachsen können.

Die versendeten Nachrichten passieren reibungslos die Spamfilter und die legitimen E-Mails, die von den ProCampaign Nutzern verschickt wurden, gehen im Posteingang der Empfänger ein. Hierfür wurden in den E-Mail Systemen individuelle Regeln implementiert, wodurch gewährleistet wird, dass diese berechtigten und gewünschten E-Mails nicht aufgrund von Anti-Spam-Maßnahmen versehentlich gelöscht werden.

Die Whitelist wird mit den ganzen Informationen in einem XML-Format geführt. Dieses Format bietet die Möglichkeit, die hinterlegten Informationen aufgrund der XML-Standardisierung mühelos in ein gewünschtes Zielformat umzuwandeln.

Zertifizierungsprozess der Certified Senders Alliance

  1. Der ProCampaign Nutzer (Massen-Anbieter) füllt ein hierfür vorgesehenes Bestellformular aus und leitet es an CSA weiter.
  2. Nach Vorliegen des Antrags, startet seitens CSA die Überprüfung.
  3. Der ProCampaign Nutzer überliefert anschließend ein Beispiel einer seiner kommerziellen E-Mails und Berücksichtigung und Einhaltung der folgenden CSA-Kriterien:

Rechtliche Voraussetzungen

  • Opt-In: Das Senden von E-Mails ist nur an Adressen erlaubt, zu denen eine Einwilligung vorliegt (alternativ: bestehende Kundenbeziehung mit einer Opt-Out-Option).
  • Das Impressum muss in jeder E-Mail als Ganzes oder als Link enthalten sein, das innerhalb von maximal zwei Klicks zu der Webseite mit dem Impressum führt.
  • In jeder E-Mail muss die Option, die Zustimmung zu widerrufen, bereitgestellt werden.

Technische Voraussetzungen

  • Alleinige technische Kontrolle des sendenden Servers, entweder direkt oder z. B. durch ein Managed Hosting.
  • Gewährleistung, dass die Server nur für den autorisierten E-Mail-Versand und nicht für andere Dienste, wie z. B. Webmail, Webshop usw., verwendet werden.
  • Sicherstellung, dass jeder Server nicht nur einen eigenen A-Record hat, sondern auch einen passenden rDNS-Eintrag.
  • Der WHOIS-Eintrag der IP-Adresse und/oder der Hosting Domain bezieht sich auf den Absender, einschließlich einer gültigen und verfügbaren Kontaktadresse für den Fall eines Missbrauchs.
  • Entfernung der E-Mail-Adressen von der Empfängerliste nach maximal drei Hard Bounces.
  • Verwendung von SPF und DKIM zur Authentifizierung.

Eine vollständige und detaillierte Erläuterung der Zulassungskriterien sind auf der CSA-Webseite zu finden.

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