Case Sensitivity

Case Sensitivity

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Der Begriff Case Sensitivity beschreibt die Beachtung der Gro├č- und Kleinschreibung in der Informationstechnologie. Die Bezeichnung setzt sich aus den englischen W├Ârtern Case (Schreibung) und Sensitivity (Abh├Ąngigkeit, Empfindlichkeit) zusammen. Ein Programm reagiert also auf die Gro├č- und Kleinschreibung eines Wortes. Der Gegensatz wird durch die sogenannte Case Insensitivity abgebildet. Hier macht es f├╝r ein Programm keinen Unterschied, ob ein Wort klein- oder gro├čgeschrieben wurde.

Anwendungsbeispiele von Case Sensitivity und Case Insensitivity

Bei der Nutzung unterschiedlicher Programme sollte der Anwender wissen, wann er auf Gro├č- und Kleinschreibung achten muss. Wann ein System also auf Case Sensitivity oder auf Case Insensitivity basiert.

Die Eingabe von Passw├Ârtern ist in den meisten F├Ąllen case sensitive. Hier w├╝rde eine Passworteingabe mit fehlerhafter Gro├č- oder Kleinschreibung als falsch ausgewiesen werden.
Im Gegensatz dazu behandelt die Suchmaschine Google alle Suchanfragen als case insensitive. Dies bedeutet, dass die Suchanfrage “online marketing” und die Anfrage “ONLINE MARKETING” dieselbe Ergebnisliste anzeigen w├╝rden. Es spielt also keine Rolle, ob ein Nutzer seine Suchanfrage gro├č- oder kleinschreibt. F├╝r Google entsteht hier allerdings das Problem, dass verschiedene Begriffe, die sich lediglich in der Gro├č- und Kleinschreibung unterscheiden, nicht voneinander abgegrenzt werden k├Ânnen. Die Suchmaschine liefert unter Umst├Ąnden also falsche Ergebnisse. Um die falsche Interpretation der Suchanfragen zu verhindern, plant Google in Zukunft die Einf├╝hrung einer “Case Sensitive Search”. Auch Domainnamen sind in den meisten F├Ąllen case insensitive und beachten daher die Gro├č- und Kleinschreibung nicht.

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