Active Server Page (ASP)

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Was ist eine Active Server Page (ASP)?

Bei einer Active Server Page (ASP) handelt es sich um ein Framework, mit dem dynamische HTML Dokumente an Nutzer gesendet werden können. Sie sind ein Teil der Active Plattform von Microsoft. Es sind also Dokumente, die auf einem Microsoft Server ausgefĂŒhrt werden. Die ASP wird in der Regel nach einer Datenbankabfrage an den Client gesendet. In der Praxis lassen sich zudem auch Foren, GĂ€stebĂŒcher oder Formularverarbeitungen erzeugen.
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Video-Link: https://youtu.be/Zt3f2ZUxDQk

Geschichte der Active Server Pages

ASP wurde von Microsoft im Jahr 1996 auf den Markt gebracht. Die Entwicklung sowie der Support wurden mittlerweile eingestellt. Seit 2002 gibt es allerdings den Nachfolger ASP.NET, welche gegenĂŒber der Programmiersprache PHP einige Vorteile aufweist. Zudem wurde mit der Common Language Runtime (CLR) eine neue Laufzeitumgebung integriert. ASP.NET ist kompatibel zu anderen Programmiersprachen und kann diese problemlos interpretieren. Immer vorausgesetzt diese halten sich korrekt an den Common Language Infrastructure-Standard (CLI).
In eine Active Server Page können neben HTML Befehlen auch andere Skripte eingebunden werden. Aufgrund der VerknĂŒpfung mit anderen Skriptsprachen hat sich ASP als echte Alternative zu PHP etabliert. Besonders im privaten Bereich kommen Active Server Pages auch heute noch hĂ€ufig zum Einsatz. Ein weiterer Pluspunkt ist die Kommunikation mit verschiedenen Plattformen. Dies ermöglicht Interaktionen zwischen Datenbank und Webseite sowie das HinzufĂŒgen von interaktiven Inhalten.

Wie funktionieren ASPs

In einer Active Server Page sind Skripte enthalten, die bei einer Anfrage vom Client an den Server ausgefĂŒhrt werden. Die Einbindung erfolgt serverseitig und hat zumeist den Zugriff auf eine Datenbank zur Folge, bevor die Antwort an den Client gesendet wird. In der Praxis handelt es sich bei der ASP also um ein Servermodul, das nach einem Aufruf die benötigten ASP Codezeilen in den HTML Dokumenten sucht und diese anschließend ausfĂŒhrt.
Damit das Ganze funktioniert, muss der verwendete Server ASP unterstĂŒtzen. Windows Server sind ab den Versionen NT und 95 standardmĂ€ĂŸig damit ausgerĂŒstet. FĂŒr andere Server sind verschiedene Erweiterungen wie InstantASP oder ChiliASP verfĂŒgbar. Um Active Server Page Dateien verarbeiten zu können wird lediglich ein Texteditor benötigt, der mit HTML Syntax umgehen kann.
Die Dateien lassen sich nur aufgrund der eingebunden Codezeilen von herkömmlichen HTML Dateien unterschieden. Das ASP Modul ruft diese auf und setzt anschließend die entsprechenden Prozesse in Gang. Dies kann beispielsweise ein Response Objekt sein, mit dem die Ausgabe einer Website an den Klienten verĂ€ndert wird. In dem Dokument, welches der Client erhĂ€lt, sind keine ASP-Skripte mehr enthalten.

Mithilfe einer Active Server Page kann auf verschiedene Objekte, Eigenschaften oder Methoden zugegriffen werden. Zu den hÀufigsten gehören:

  • Server Objekte: Hiermit können Arbeiten auf dem Server ausgefĂŒhrt werden. Dies kann beispielsweise ein URL Encoding sein.
  • Application Objekte: Zum Speichern von Anwendungsvariablen oder dem Aufrufen von statischen Objekten
  • Response Objekte: Auf diese Weise lassen sich Ausgaben an den Client steuern. Beispielsweise zur Definition von Cache VorgĂ€ngen, Schreibregeln oder Redirects.
  • Session Objekte: Aus einer Sitzung stammende Daten lassen sich damit verĂ€ndern und speichern.
  • Request Objekte: Wird durch den Client eine Anfrage gestartet, können Cookies, Request Objekte, Variablen oder Zeichenketten ausgegeben werden.

Auswirkungen auf SEO

Werden Programmcodes fĂŒr eine Active Server Page erstellt, mĂŒssen auch einige Aspekte der Suchmaschinenoptimierung beachtet werden. Hierzu gehört vor allem die Vermeidung von Duplicate Content. Zudem sollte eine dynamisch generierte Webseite immer als solche gekennzeichnet werden. So ist sichergestellt, dass sie nicht mit einer statischen Webseite auf demselben Server identisch sind.

Tipp

Erreichen lÀsst sich dies unter anderem mit einer kanonischen URL oder einem permanenten Redirect. Wichtig sind zudem die Auswahl von geeigneten Titeln sowie ein valides HTML.


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