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ISAPI

Was bedeutet ISAPI?

Die Internet Server API, kurz ISAPI genannt, ist das Application Programming Interface bzw. eine Programmierschnittstelle von Microsoft. Sie findet generell im Microsoft Exchange Server, dem Microsoft Internet Information Server, also dem Webserver, und im Microsoft Internet Security and Acceleration Server, der Firewall bzw. dem Web Cache, Verwendung. Grundsätzlich werden ISAPI-Extensions sowie ISAPI-Filter unterschieden.

ISAPI Extensions

Die neue Generation der CGI-Anwendungen sind Erweiterungen. Allerdings lassen sie sich ohne spezielle Zusatz-Software von Anbietern Dritter lediglich auf Microsoft-Servern ausführen. Die Extension gilt als DLL-Datei und nicht als ASP- bzw. PHP-Skript. Sie wird abhängig von der entsprechenden Konfiguration direkt beim Starten oder erst im Bedarfsfall durch den Webserver bzw. den Microsoft Internet Information Server geladen. Erweiterungen können zusammen von einer Host-Anwendung, welche für die Ausführung von DLL-Dateien gebraucht wird, oder komplett getrennt ausgeführt werden. Die Anwendungssicherheit entscheidet über die hierbei genutzte Variante.

Vor- und Nachteile

Vorteilhaft ist der Geschwindigkeitsgewinn. Extensions bestehen aus Quelltext, welcher kompiliert ist, so wie es auch bei den DLL-Dateien der Fall ist, die genauer ausgedrückt als Systemdateien gelten und in Microsoft-Betriebssystemen eingesetzt werden. Dies ist bei Skripts, wie PHP oder ASP nicht der Fall. Grundsätzlich ermöglichen Extensions somit einen intensiveren Eingriff in das Programm des betreffenden genutzten Systems. Deshalb können Ressourcen, wie der Arbeitsspeicher bzw. Geräte, bspw. Videoschnittkarten oder ISDN-Adapter-Karten usw. effizienter eingesetzt sowie direkt adressiert werden. Die oben erwähnten Skript-Dateien sind in Form des eigenen Quelltextes lesbar, Erweiterungen hingegen liegen als Binärdateien kompiliert vor und können daher nicht anhand ihres Quelltextes gelesen werden.

ISAPI Filter

ISAPI Filter gelten als DLL-Dateien, welche sich in dem Web-Dienst hinzunehmen lassen, um dadurch auf spezielle Ereignisse bereits im Vorfeld reagieren zu können. Im Gegensatz zu Extensions sind Filter sofort nach dem Start des Webservers im Speicher vorhanden. In den Datenverkehr eines Proxys oder Servers greifen Filter direkt ein. Dies führt dazu, dass die Filter die Daten, welche übertragen werden, entsprechend lesen bzw. verändern können. So werden sie im Microsoft Exchange Server beispielsweise zum Zwecke der Authentifizierung genutzt.

Anwendungsbeispiel

Als Beispiel für Extensions oder Filter kann die Datei “asp.dll” angesehen werden, welche im Microsoft Internet Information Server integriert ist und zur Ausführung der ASP-Dateien genutzt wird. Auch die Datei “php.dll” gilt als gutes Beispiel. Sie ist separat installierbar und dient der Ausführung von PHP-Dateien auf dem Microsoft Webserver.

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