Skip to main content

Shared Hosting

Was ist Shared Hosting?

Der Begriff “Shared Hosting” definiert ein Modell des Webhostings, bei dem verschiedene Websites auf eine gemeinsame Serverstruktur zurückgreifen. Aus technischer Sicht teilen sich also verschiedene Kunden eines Webhosters einen Server. “Shared” steht dabei im Englischen für “Teilen”, weshalb der Begriff das Hosting also treffend beschreibt. “Hosting” meint wiederum die generelle Dienstleistung, eine Website auf einem Server abzuspeichern, der permanent mit dem Internet verbunden ist. Dadurch wird sichergestellt, dass ein jederzeitiger Zugriff auf die Inhalte möglich ist.

Visuelle Darstellung des Shared Hosting. Quelle: https://www.blueangelhost.com/blog/what-you-should-know-about-shared-web-hosting/

Bedeutung für das Online-Marketing

Generell kann auf ein Hosting von Websites natürlich nicht verzichtet werden. Um eigene Webinhalte den Kunden schnell und kostengünstig zugänglich machen zu können, ist Shared Hosting eine ausgezeichnete Wahl. Vor allem kleinere Websites mit begrenzten Zugriffen und einem überschaubaren Traffic setzen auf dieses Hosting-Modell. So handelt es sich beim Shared Hosting um die wichtigste Hosting-Variante für Einsteiger, weshalb die Bedeutung im Rahmen des Online-Marketings nicht als gering geschätzt werden sollte.

Vorteile des Shared Hostings

Zu den Vorteilen zählt die Tatsache, dass die Kosten besonders gering ausfallen. Denn natürlich wird es für den Anbieter günstiger, wenn das Rechenzentrum effizient genutzt werden kann. Werden geschickt Websites aus unterschiedlichen Ländern und damit in unterschiedlichen Zeitzonen auf einem Server gehostet, dann ergeben sich auch zu ganz unterschiedlichen Tageszeiten Zugriffe. Die dadurch weiter gesteigerte Effizienz lässt die Kosten deutlich sinken. Aus diesem Grund ist es durchaus möglich, Tarife zum Shared Hosting ausfindig zu machen, die nur wenige Euro monatlich kosten. Im Vergleich zu den anderen Hosting-Varianten ist das Shared Hosting also besonders preiswert.

Desweiteren finden sich häufig flexible Tarife. Diese Tarife ermöglichen es, eine eigene Website auch ohne lange Vertragsbindung Hosten zu lassen. Der besondere Vorteil besteht dadurch darin, dass sich bei schnell wachsenden Projekten auch größere Ressourcen einkaufen lassen. Insbesondere bei neuen Projekten, für die dieses Hosting-Modell besonders geeignet erscheint, kann es schnell zu einer Erhöhung der Zugriffe kommen. Werden dann hinsichtlich des Speichers oder des Traffics größere Kapazitäten benötigt, lässt sich der Tarif bei den meisten Anbietern ganz unproblematisch wechseln.

Nachteile des Shared Hostings

Natürlich ist ein besonders günstiger und flexibler Tarif auch mit einigen Nachteilen verknüpft. Wenn sich die Rechenleistung von mehreren Kunden geteilt wird, können sich unerwartet starke Zugriffe anderer Websites auf die Performance der eigenen Internetseite auswirken. Als Kunde besteht aber keine Möglichkeit, einen Einfluss darauf auszuüben, wer auf dem verwendeten Server zusätzlich gespeichert wird. Einige Hoster machen aus diesem Grund auch verbindliche Zusagen darüber, wie viele Anbieter auf einem Server gespeichert werden. Dadurch soll verhindert werden, das ist zu einer verringerten Performance kommt. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass die Ladezeit beim Shared Hosting generell ein wenig höher ausfällt. Dieser Aspekt sollte durchaus Berücksichtigung finden, weil Themen wie die Ladezeit durch den Algorithmus der Suchmaschinen bewertet werden. Beim Online-Marketing kommt es unter anderem darauf an, ein gutes Ranking bei Google und Co. zu erzielen – da ist es natürlich wenig hilfreich, wenn diese Bemühungen durch eine wenig leistungsfähige Infrastruktur keine Früchte tragen.

Ein weiterer nachteiliger Aspekt besteht darin, dass auch die Sicherheit unter der Tatsache der gemeinsamen Nutzung leiden kann. Konkret kann es also sein, dass aufgrund fehlender Updates oder Sicherheitslücken auf anderen Websites ein Server gehackt werden kann – was dann auch einen Einfluss auf die eigene Webpräsenz ausübt. Zudem sind die Leistungen beschränkt; hinsichtlich Speicherplatz, nutzbarer Datenbanken oder gar dem Betriebssystem gibt es Vorgaben seitens des Hosters.

Worauf bei der Auswahl des Shared Hosting-Tarifs geachtet werden sollte

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Kriterien, die generell beim Hosting Beachtung finden sollten. Die wichtigsten Aspekte sind natürlich Speicherplatz, Traffic und Kosten. Der Traffic spielt heute bei den meisten Tarifen keine entscheidende Rolle mehr und ist unbegrenzt – die Zugriffe der Kunden können also theoretisch in ebenso unbegrenztem Maße erfolgen. Der Speicherplatz ist hier schon entscheidender, wobei die Hoster dabei zumeist eine Hilfestellung geben: so wird ein spezieller Tarif für das Erstellen eines Blogs angeboten; andere Tarife richten sich speziell an Betreiber eines Online-Shops. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass der Hoster den individuellen Bedarf natürlich nicht kennt. Dieser Bedarf sollte anhand der Dateien ermittelt werden, die hochgeladen werden sollen. Wird ein Shop mit vielen Bildern betrieben, dann sollte die benötigte Speicherkapazität auf der Festplatte zunächst abgeschätzt werden. Der Speicherplatz des E-Mail Kontos, welches in dem Hosting-Tarif zumeist ebenso enthalten ist, sollte natürlich mit betrachtet werden.

Zusätzliche Leistungen beim Shared Hosting

Deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern gibt es bei Aspekten wie den enthaltenen Datenbanken oder der Nutzung eines Homepage-Baukastens. Insbesondere Einsteigern ermöglicht ein solcher Baukasten die Erstellung der eigenen Website ohne besondere Vorkenntnisse, was häufig ein gewichtiges Argument darstellt. Hinsichtlich der Sicherheit gibt es ebenso Unterschiede, einige Hoster verlangen auch für einen einfachen Spamschutz zusätzliche Gebühren. In jedem Fall sollte die Auswahl hier sorgfältig getroffen werden, vor allem wenn mit dem Vertragsabschluss eine längere Mindestlaufzeit einhergeht.

Weitere wichtige Kriterien bei der Auswahl sind auch die Qualität und die Reaktionsgeschwindigkeit des Services. Kommt es einmal zu Komplikationen, sollte der Anbieter auch beim Shared Hosting schnell eine Problemlösung finden. Ideal ist eine Hotline, die rund um die Uhr einen kompetenten Ansprechpartner bereitstellt – die Regel ist dies bei günstigen Tarifen allerdings nicht, weshalb hier explizit drauf geachtet werden sollte. Sofern die eigene Website noch im Wachstum begriffen ist, sollte gleich auf ein größeres Datenvolumen zurückgegriffen werden. Alternativ hierzu stehen auch Tarife zum Shared Hosting bereit, die sich an den höheren Bedarf anpassen lassen.

Alternativen zum Shared Hosting

Wie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich beim Shared Hosting um eine beliebte, weil günstige Variante des Hostings. Insbesondere, wenn die Nachteile sich bemerkbar machen, sollten Alternativen in Betracht gezogen werden. Zu diesen Alternativen zählt entweder ein eigener Server, der als “Dedicated Server” bezeichnet wird. Auch dieser Server hostet die eigene Website in einem Rechenzentrum; die Besonderheit liegt allerdings darin, dass nur durch einen Kunden Zugriff besteht. Dadurch ergeben sich im Vergleich zum Shared Hosting einige Vor- und Nachteile: in der Regel sichern die Hoster mit einem solchen Server eine ganz konkrete Leistung zu. Der Kunde entscheidet darüber, wie schnell die verbaute CPU rechnen soll, auf welchen Arbeitsspeicher zurückgegriffen werden kann und ob eine HDD oder eine schnellere SSD eingebaut wird. Außerdem kann der Kunde ebenso bestimmen, welches Betriebssystem oder CMS verwendet wird. Prinzipiell können auch alle Inhalte frei programmiert werden. Zu den Nachteilen zählt allerdings die Tatsache, dass ein höheres Know-how erfordert wird und die Betreuung damit aufwendiger ausfällt. Weiterhin fallen die Kosten natürlich deutlich höher aus.

Eine andere Alternative liegt darin, einen eigenen Server zu betreiben. Dieser eigene Server erfordert allerdings ebenso ein hohes Maß an Fachkompetenz, außerdem ist es als privater Betreiber oder Kleinunternehmer schwierig, die notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Ein Rechenzentrum zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass eine redundante Strom- und Internetversorgung sichergestellt werden kann, sodass Ausfälle kaum möglich sind. Zudem müssen natürlich die entsprechenden Anschaffungskosten einkalkuliert werden, wenngleich der Betrieb günstiger ausfällt, als beim Hosting-Anbieter. Beachtet werden muss hierbei aber, dass eine gewöhnliche Internetverbindung alle 24 Stunden eine Zwangstrennung einleitet, die dazu führen kann, dass die Website für einen bestimmten Zeitraum nicht erreichbar ist. Generell wird eine besonders schnelle und zuverlässige Leitung benötigt, damit das Hosting über den eigenen Server sinnvoll erscheint.

Sofern das Unternehmen nicht gerade eine besondere Affinität zum Thema IT besitzt, stellt der eigene Server keine optimale Option dar – wenngleich auch diese Variante mit einem besonderen Vorteil verknüpft ist: der Betreiber des Servers kann sich sicher sein, dass die eigenen Daten nicht von Dritten in Augenschein genommen werden können.

Fazit: Shared Hosting für Einsteiger optimale Wahl

Egal ob Autos, Büroflächen oder eben Server: das Teilen liegt im Trend, und so verbindet auch das Shared Hosting diverse Vorteile miteinander. Zu besonders geringen Kosten kann die leistungsfähige Infrastruktur eines Rechenzentrums verwendet werden. Eine redundante Strom-und Internetversorgung stellt sicher, dass der eigene Internetauftritt jederzeit erreichbar ist. Fraglich ist allerdings, welche Geschwindigkeit dafür zur Verfügung steht. Denn das Teilen der Ressourcen sorgt auch dafür, dass die Leistung womöglich von einem anderen Kunden in Anspruch genommen wird. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass der Anbieter eine möglichst hohe Leistung für den einzelnen Kunden zusichert.

Weiterhin sollte beim Vertragsabschluss auf die Mindestlaufzeit, den zur Verfügung gestellten Speicherplatz sowie zusätzlicher Optionen geachtet werden. Hierzu gehört beispielsweise die kostenfreie Nutzung eines Baukastens für die eigene Website, der die Erstellung auch ohne Vorkenntnisse deutlich vereinfachen kann – vor allem Neulinge sollten darauf zurückgreifen.

Wer hingegen eine größere Leistung benötigt, wird zu anderen Hosting-Varianten greifen müssen. Dedicated Server können bei den meisten Hostern ebenso genutzt werden. Der Vorteil besteht darin, dass die gesamten Kapazitäten einem Kunden zur Verfügung stehen, wodurch auch eine entsprechend hohe Leistung zugesichert werden kann. So zeigt sich, dass sich das Shared Hosting aufgrund der günstigen Kosten und der Vielzahl unterschiedlicher Anbieter vor allem für kleine bis mittlere Projekte lohnt. Hier kommen die Vorteile wie auch der geringe Wartungsaufwand voll zur Geltung, zumal die vielen Anbieter auf dem Markt für ein geringes Preisniveau sorgen.

Tipp

Der konkrete Bedarf sollte im Vorfeld unbedingt sinnvoll ermittelt werden, damit der richtige Tarif und das passende Produkt für die eigenen Bedürfnisse gefunden wird.

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG