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Logfile

Was ist ein Logfile?

Unter Logfiles werden Dateien verstanden, mit denen Rechner die Ereignisse auf unterschiedlichen Systeme automatisch protokollieren. Webserver zeichnen so die Zugriffe auf Internetseiten auf. Im Online-Marketing ermöglichen Logfile-Analysen Reichweiten- und Erfolgsmessungen. So lässt sich mittels der Log Files herausfinden, wie oft eine Homepage besucht wird, welche Inhalte auf besonderes Interesse stoßen und von welcher anderen Seite die Besucher einen Internetauftritt aufrufen. Während externe Analysetools über das Deaktivieren von Javascript und Cookies vom Nutzer im Browser geblockt werden können, lassen sich Einträge in Logfiles durch Webseitenbesucher nicht beeinflussen. Die Bedeutung von Log Files als Basis für SEO-Maßnahmen ist daher nicht zu unterschätzen.

Inhalte eines Webserver Logfiles

Aufgelistet werden die einzelnen Ereignisse in Log Files chronologisch mit vorangestelltem Zeitstempel bestehend aus Datum und Uhrzeit. Mitgeloggt wird zudem die IP-Adresse des Hosts, der die Seite angefordert hat. Für die Analyse des Nutzerverhaltens interessant ist der Referrer, die Internetseite von der aus die Ressource abgerufen wurde. Eine weitere Angabe im Logfile beinhaltet Details zu Betriebssystem und Browser des Besuchers. Sofern sich der Nutzer zuvor authentifiziert hat, kann im Logfile auch der Nutzername enthalten sein. Da das Web-Protokoll HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ein zustandsloses Protokoll ist, wird jede Anfrage eines Clients nach Seiteninhalten wie einzelnen Bildern als separate Aktion im Logfile abgebildet. Zusätzlich ist der HTTP-Statuscode enthalten, zum Beispiel 404, wenn Inhalte nicht gefunden wurden. Über eine Auswertung der einzelnen Fehlercodes lassen sich Fehler lokalisieren.

Datenschutzrechtliche Punkte

Dass die Log Files zu Analysezwecken nicht an Diensteanbieter in Drittländern außerhalb der EU übermittelt werden müssen, ist aus Datenschutzperspektive positiv zu bewerten – einen Serverstandort innerhalb Europas vorausgesetzt. Zur Identifizierung einzelner Nutzer eignen sich IP-Adressen in Logfiles zwar nur bedingt, da sie von einigen Providern dynamisch vergeben wird und durch Technogien wie Proxyserver verschleiert werden kann. Dennoch werden IP-Adressen als personenbezogene Daten angesehen. Daher empfiehlt es sich, im Logfile eine Anonymisierung über Löschung der letzten Stellen durchzuführen.

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