Pluralistic Walkthrough

Was ist ein Pluralistic Walkthrough?

“Wie schnell und gut kann ein Produkt erlernt werden?” Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Team aus drei Personengruppen beim Pluralistic Walkthrough. Das Team besteht mindestens aus einem Entwickler, einem echten Nutzer sowie einem Usability-Experten. Die Idee dahinter ist, Einschätzungen zum Produkt aus ganz unterschiedlichen Sichtweisen zu generieren. Dabei können Fehler aufgedeckt werden.

Die Methode ist eine Inspektion des bisher erarbeiteten Ergebnisses. Für die Evaluation gibt es eigens entwickelte Anwendungsszenarien und Punkte, die geprüft werden. Dabei sollen die Mitglieder ihre Meinung uneingeschränkt kundgeben und miteinander diskutierten. Diese ständigen Perspektivwechsel helfen, Unzulänglichkeiten lange vor der Serienproduktion zu eliminieren.

Teamzusammensetzung

  • Ein echter Anwender ohne Vorkenntnisse – es werden gezielt Menschen ohne jede Vorkenntnis gefragt – stellt sicher, dass das Produkt massentauglich ist. Der Endbenutzer ist repräsentativ für die Zielgruppe.
  • Der Usability-Experte vermittelt zwischen dem Entwickler und dem Anwender.
  • Für den Entwickler ist es die Aufgabe, das Produkt so lange zu verbessern, bis die größtmögliche Benutzerfreundlichkeit erreicht ist.

Pluralistic Walkthrough in früher Produktentwicklungsphase

Beim Pluralistik Walkthrough werden Prototypen und bei Softwareprodukten oft sogar Paper Prototypings verwendet. Das spart Geld und reicht oft aus, um Fehler zu entdecken. Auch Webseiten werden so auf ihre Anwenderoberfläche hin geprüft. Es lohnt sich, einen solchen Test in regelmäßigen Abständen durchzuführen, auch wenn die Homepage schon lange erfolgreich online ist, denn die Vorlieben der Benutzer stehen im stetigen Wandel der Zeit. Trends können so eingearbeitet werden und veraltete Muster herausgenommen.

Ziel vom Pluralistic Walkthrough

Im Grunde hören die beiden Fachleute genau zu, was der stellvertretende Endbenutzer zu sagen hat. Sie müssen detailliert herausfinden, welche Änderungen vorgenommen werden müssen, damit das Produkt nicht floppt. Die erschöpfende Bewertung und Begutachtung des Users ist unbedingt erfolgskritisch für das Produkt.

 


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