Screen Real Estate

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Was ist Screen Real Estate?

Dem Begriff des Screen Real Estate kann man sich sowohl aus der direkten Übersetzung aus der englischen Sprache nĂ€hern, aber auch aus der Analogie des stationĂ€ren Handels. Der englische Begriff “Real Estate” vergleicht den Platz auf dem Bildschirm mit einem kostbaren GrundstĂŒck – beispielsweise in einer FußgĂ€ngerzone oder einer Ă€hnlichen 1A-Lage.

Von der Hauptseite (bzw. dem Haupt-FußgĂ€ngerweg) aus lassen sich die einzelnen Sortimente oder Unterabteilungen eines Online-Angebots betreten. Die besondere Herausforderung und Knappheit dieses Platzes ergibt sich daraus, dass der Screen Real Estate so eingeteilt werden muss, dass er fĂŒr Bestandskunden ebenso wie Interessenten leicht zu durchschreiten ist und jede Menge Nutzwert bietet.

Anforderungen an Websites

Die Webseiten-Gestaltung sollte sich an den folgenden Besonderheiten und Restriktionen des Screen Real Estate orientieren:

  • Der Bildschirm vereint verschiedene Funktionen, er ist sowohl Schaufenster, Auslage und Produktregal zugleich. Zudem ist er variabel gestaltet, um zugehörige Sortimente darstellen und im besten Fall immer die passenden Marken- oder Verwendungswelten darstellen zu können. Unter dem Begriff des Curated Shopping gibt es mehr Informationen dazu.
  • Die gleichen Kunden nutzen Informations- und Einkaufsangebote mal auf einem vergleichsweise kleinformatigen Smartphone und mal auf einem – vielleicht riesigen – Desktop. Der Screen Real Estate muss jeweils angepasst werden. Um noch intuitiv bedienbar zu sein gilt: die NavigationsflĂ€chen oder der fĂŒr die Konversionsrate essenzielle Bestellvorgang bzw. die Warenkorbfunktionen dĂŒrfen nicht einfach proportional verkleinert werden. Gleiches gilt fĂŒr die Produktdarstellung bzw. die QualitĂ€t der Produktfotos.
  • Neben den reinen Basisfunktionen kann der Screen Real Estate auch dazu genutzt werden, den Interessenten und Kunden Zusatzinformationen und Mehrwert zu generieren. Dieser sollte nicht durch eine versteckte Navigation erreicht werden können, sondern ein möglichst dauerhafter Button sollte direkt zu den bedeutendsten Interaktionsmöglichkeiten fĂŒhren.
Die Aufteilung des Screen Real Estate und die dahinterliegenden Informationsströme bzw. die Navigationsmöglichkeiten fĂŒr die Kunden sollten die Unternehmer am Besten mit einem Programmier- und Designprofi festlegen und stets aktualisieren.

Im besten Fall lassen sich nicht nur Konversionsrate und Umsatz erhöhen, sondern auch Kundenabwanderungen dadurch verhindern, dass fĂŒr “Warenkorbabbrecher” kleine Incentives geschaltet werden.


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