BlockRank

Blockrank

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Was ist BlockRank?

Beim BlockRank handelt es sich um ein von Google ins Leben gerufenes Verfahren zur Ermittlung des PageRanks. Die alternative Berechnungsmethode zeichnet sich durch eine h√∂here Effizienz gegen√ľber dem vorherigen Verfahren aus. Es ben√∂tigt deutlich weniger Ressourcen und Rechenleistung bei der PageRank-Bestimmung. Damit entstehen Kapazit√§ten f√ľr mehr Leistung bei anderen Google-Services.

Entwicklung und √úberblick

Google hat das BlockRank-Verfahren im Jahr 2003 entwickelt und eingef√ľhrt. Es stellt eine Abkehr von der regul√§ren PageRank-Berechnung dar. Dieser PageRank war in fr√ľheren Zeiten mit dem sogenannten Google-Dance verbunden. Dieser bezeichnet die Vorgehensweise des Suchmaschinenbetreibers, verschiedene Suchergebnisse bei identischen und gleichzeitigen Anfragen zu zeigen. Diese willk√ľrliche Ausspielung von Suchergebnissen zeigt sich insbesondere zum Anfang des Monats, bevor die Ergebnisse zum Ende des Monats wieder auf ihre Reihenfolge gem√§√ü PageRank zur√ľckkehren.

Entworfen wurde das BlockRank-Verfahren an der Stanford-University. An dieser Hochschule wird das Verfahren auch weiterhin analysiert. Insbesondere stehen die zusätzlichen Bedeutungen und Nebeneffekte dieser PageRank-Berechnungsmethode im Fokus. Zu diesen Erscheinungen gehört die Entstehung von TrustRanks. Diese können sich auf vollständige Webseiten-Bereiche beziehen, etwa auf Foren oder ganze Domains. Daher ist eine sorgfältige Abwägung der Nebeneffekte der Berechnungsmethode von Bedeutung.

BlockRank stellt grundsätzlich eine Möglichkeit dar, die Berechnungen kontinuierlich anzuwenden und aktuell zu halten. Ziel ist eine Optimierung der Qualität der Suchergebnisse in den Suchergebnislisten (SERPs).

Funktionsweise des BlockRank-Verfahrens

Damit Google den PageRank schnell und effizient ermitteln kann, nutzt BlockRank im Wesentlichen drei Vorgehensweisen. Internetseiten, die Google als weniger relevant einstuft, werden zur Ermittlung des PageRanks ein einziges Mal besucht. Des Weiteren wird die Linkstruktur im Web transparenter gestaltet. Dies dient der schnelleren und reibungsloseren Verarbeitung der Informationen. Au√üerdem werden interne Verlinkungen nicht einzeln, sondern als B√ľndel betrachtet. Die Mehrheit aller Links auf einer Seite wird durch interne Links gebildet. Verschiedene Teilbereiche und Unterseiten der Webseite werden miteinander oder mit der Startseite verkn√ľpft. Zudem bleibt dieser Bereich der Linkstruktur auf einer Internetseite im Allgemeinen lange konstant. Eine strukturelle √Ąnderung der Struktur auf Webseiten ist selten und selbst bei √Ąnderung der Inhalte nicht zu erwarten.

Bis 2003 berechnete der Suchmaschinenbetreiber im Rahmen des regulären PageRank-Verfahrens jede separate Unterseite explizit. Damit wurde die gesamte Linkstruktur einer Internetseite betrachtet. Das Resultat war ein sehr hoher Rechenaufwand, der insbesondere bei aufwendig gestalteten Seiten zum Tragen kam und die Leistungsfähigkeit der Suchmaschine in anderen Bereichen einschränkte. Hinzu kommt, dass dieser Rechenaufwand bei jeder neuen Berechnung erneut anfiel.
Im Hinblick auf externe Links l√§sst sich feststellen, dass diese in der Regel auf die Landingpage oder Startseite einer anderen Webseite f√ľhren. Bei zusammenfassender Betrachtung ergibt sich eine Linkliste zu einer Landingpage. Dieser Befund bildet eine wichtige Grundlage f√ľr eine vereinfachte Ermittlung.
Berechnungsaufwand l√§sst sich bei BlockRank weiterhin aufgrund der Tatsache einsparen, dass einzelne Seiten typischerweise einen sehr niedrigen PageRank haben. Handelt es sich um einen PageRank unter 4, so wird er nicht als wesentliches Berechnungskriterium herangezogen. Es ist dann keine exakte, sondern nur eine n√§herungsweise Berechnung erforderlich. Einzelne Seiten haben in den meisten F√§llen einen PageRank unter 2. Der Verzicht auf eine genaue Berechnung sorgt f√ľr eine deutliche Erh√∂hung der Berechnungs-Geschwindigkeit. Laut den Berechnungen aus Stanford handelt es sich um eine Beschleunigung des Tempos um √ľber 50 Prozent. Dazu tr√§gt auch der Verzicht auf eine st√§ndige Neuberechnung der weniger bedeutenden Werte bei.

Nebeneffekte der Berechnungsmethode

Mit dem √úbergang zur BlockRank-Methode zeigen sich erhebliche Auswirkungen auf die Betrachtung der Verlinkungsstrukturen. Da diese nicht mehr separat, sondern zusammenfassend in Bl√∂cken analysiert werden, beeinflusst dies die Ermittlung der Linkpopularit√§t. Als Kriterium verwendet Google nicht mehr die Popularit√§t jedes einzelnen Links in der Berechnung, sondern nur noch die gesamten Domains und damit die Domainpopularit√§t. Dies zog bei der Umstellung einige Ranking-Verschiebungen nach sich, mit positiven oder negativen Auswirkungen f√ľr verschiedene Webpr√§senzen. Ausschlaggebend ist die Gr√∂√üe der in das BlockRank-Berechnungsverfahren einflie√üenden Bl√∂cke. Diese k√∂nnen vollst√§ndige Domains oder nur wenige Seiten beinhalten.


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