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Änderungen am SERP-Layout: Warum SEO definitiv nicht tot ist Änderungen am SERP-Layout: Warum SEO definitiv nicht tot ist
Google hat, wie berichtet, die rechte Seite der Google-Suchergebnisseite werbefrei gemacht und blendet bei hochkommerziellen Suchbegriffen nun eine vierte Anzeige oberhalb der organischen Suchergebnisse... Änderungen am SERP-Layout: Warum SEO definitiv nicht tot ist

Google hat, wie berichtet, die rechte Seite der Google-Suchergebnisseite werbefrei gemacht und blendet bei hochkommerziellen Suchbegriffen nun eine vierte Anzeige oberhalb der organischen Suchergebnisse ein. Da dadurch die organischen Suchergebnisse nach unten gedrängt werden, kam erneut die Frage auf, ob SEO denn nun endgültig tot sei. Geht die aktuelle Änderung  in den SERPs also zu Lasten von SEO? Vier Gründe, warum Suchmaschinenoptimierung noch ein langes Leben vor sich hat.

1. SEO ist tot? Von wegen! Zunächst einmal ist festzustellen, dass heutzutage nahezu ein Viertel der Internetuser einen Adblocker nutzt und diese Gruppe von der Änderung an den Suchresultaten sowieso nicht betroffen ist. Für sie bleibt alles beim Alten. Außerdem wissen Nutzer zunehmend zwischen Werbung und natürlichen Suchergebnissen zu unterscheiden.

2. Google schaltet eine vierte Anzeige oberhalb der organischen Ergebnisliste nur bei hochkommerziellen Suchanfragen. Dazu zählen, allgemein gesprochen, Suchbegriffe, die bereits nahe an einem Kaufabschluss sind, wie zum Beispiel „Tagesgeldkonto“ (siehe nachfolgender Screenshot). Hier muss das Auge tatsächlich etwas wandern, ehe man das erste organische Suchergebnis www.tagesgeldvergleich.net wahrnimmt.

Screenshot Tagesgeldkonto

3. Jenseits der hochkommerziellen Suchbegriffe bieten im Longtail-Bereich unzählige Suchbegriffe mit geringerem Wettbewerb Chancen, die von Shopbetreibern ergriffen werden wollen. Im SEO ist es wichtig, alle relevanten Keywords abzudecken, um den Traffic auf die eigenen Seiten laufend zu erhöhen. Da für jedes Schlüsselwort eine passende Unterseite/Content-Seite existieren muss, ist es wichtig, geeignete Content-Arten aufzubauen und zu nutzen.

4. Durch die Änderung in der SERP-Darstellung eröffnet sich für Shopbetreiber die Gelegenheit, nun im Bereich Content Marketing Gas zu geben. Denn bevor überhaupt Suchanfragen mit Kaufabsicht gestellt werden, müssen potenzielle Kunden an allen Punkten des Informations- und Bestellprozesses angesprochen und überzeugt werden. Hier können beispielsweise hochwertige Ratgeber zur Kaufvorbereitung einen Mehrwert bieten, Lexika erläutern schwierige Fachbegriffe (Was bedeutet zum Beispiel der Begriff „Zinseszins“ im Zusammenhang mit einem Tagesgeldkonto?) und in Blogbeiträgen werden aktuelle Themen abgedeckt.

Fazit

Nach derzeitigem Stand ist es durch die Abschaffung der rechten Seitenspalte für AdWords-Anzeigen bei den organischen Treffern in den Suchlisten zu keinem nennenswerten Einbruch bei den Klickzahlen bzw. beim Traffic gekommen. Tatsächlich aber müssen SEOs sich heute vorab gut überlegen, welche Keywordstrategie in ihrem Bereich erfolgsversprechend ist.

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Laura Höß

Laura Höß ist Teamleader im Bereich Media bei der Online Solutions Group GmbH und hat seit 2008 Erfahrung im Bereich Online Marketing. Sie ist neben der Betreuung der Großkunden, vor allem für die übergreifende Leitung des Teams und die Weiterentwicklung der Abteilung zuständig.

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