Benutzerfreundlichkeit

Benutzerfreundlichkeit

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Ob im Online-Marketing oder in der Bedienung von Tools und Software: Benutzerfreundlichkeit steht immer dann im Fokus, wenn es um die Anforderungen und BedĂŒrfnisse der User geht.

Was bedeutet Benutzerfreundlichkeit?

Der Begriff Benutzerfreundlichkeit beschreibt die FĂ€higkeit eines Systems, Benutzern eine Aufgabe möglichst effizient, sicher und angenehm ausfĂŒhren zu lassen.

Benutzerfreundlichkeit, auch Usability genannt, wird hĂ€ufig im Bereich der Softwareentwicklung genutzt, um das Maß zu bestimmen, wie einfach ein Programm fĂŒr seine Nutzer zu bedienen ist.

Beispielsweise sorgt eine ĂŒbersichtliche Baumstruktur, die in der Navigation einer Software oder Website abgebildet wird, fĂŒr eine höhere Benutzerfreundlichkeit. Der Nutzer kann dadurch schneller und einfacher seine gewĂŒnschte Funktion oder den gesuchten Inhalt finden. Langes Suchen nach bestimmten Funktionen bleibt dem Endbenutzer erspart und seine Arbeit wird so effizienter und schneller.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Von der “International Standards Organisation” (kurz ISO) wurden die Richtlinien fĂŒr “Ergonomische Anforderungen fĂŒr BĂŒrotĂ€tigkeiten mit BildschirmgerĂ€ten“ veröffentlicht. Diese wurden 2006 in “Ergonomie der Mensch-System-Interaktion” umbenannt. Damit sind die QualitĂ€tsrichtlinien nicht nur auf die BĂŒroarbeiten beschrĂ€nkt, sondern befassen sich allgemein mit der Mensch-Computer-Interaktion. Die Norm ist unter der Nummer ISO 9241 zu finden.

Prinzipien der Benutzerfreundlichkeit

Nach Ansicht des Informatikers Ben Schneiderman setzt sich die Benutzerfreundlichkeit eines Produktes aus folgenden Kriterien zusammen:

  • LernfĂ€higkeit: Wie schnell gewöhnt sich ein neuer User an die BenutzeroberflĂ€che?
  • Effizienz: Ist es erfahrenen Nutzern möglich, ihre Aufgaben in angemessen kurzer Zeit zu erledigen?
  • EinprĂ€gsamkeit: Wie lange braucht ein Benutzer, um nach einer lĂ€ngeren Nutzungspause seine Kenntnisse wieder herzustellen?
  • Fehler: Wie hĂ€ufig passieren den Nutzern Fehler? Sind diese leicht zu beheben?
  • Zufriedenheit: Ist die Benutzung des Systems angenehm?

Designer, die ein benutzerfreundliches Produkt entwickeln möchten, sollten sich an folgenden Punkten orientieren:

  • FrĂŒhzeitige Beachtung der BedĂŒrfnisse des Endbenutzers und des Zwecks des Produktes
  • RegelmĂ€ĂŸige und strukturierte TestlĂ€ufe mit Nutzern mittels empirischen Messungen
  • Weiterentwicklung, basierend auf Testergebnissen

Im nachfolgend verlinkten Video werden ein paar wichtige Prinzipien praktisch erklÀrt und die Relevanz der Benutzerfreundlichkeit kontextualisiert.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Gv3szz19_kY

Wie erreicht man eine gute Benutzerfreundlichkeit?

Benutzerfreundlichkeit ist ein offener Prozess und daher gekennzeichnet durch stetige Weiterentwicklungen und Optimierungen. Zudem ist eine qualitative Recherche wichtig, um zu wissen, wo die Website besonders verbessert werden kann. Zudemn sollte man auch immer laufend testen, um zu wissen, was fĂŒr eine bestimmte Website besser funktioniert.

Die Recherche und das Testen helfen dabei mitzubekommen, ob die Website fĂŒr den Nutzer tatsĂ€chlich besser wird oder nicht.

Um diese Fragen sollte es gehen, wenn eine gute Benutzerfreundlichkeit das Ziel ist:

  • Wer benutzt meine Produkte und warum kommen die Nutzer zu mir?
  • Wer sind die potenziellen Kunden und warum kaufen diese noch nicht mein Produkt?
  • Warum möchten Kunden mein Produkt und was möchte ich dabei erreichen?
  • Was könnte die Nutzer bei der Bedienung meines Produkts stören?
  • Was kann ich machen, damit die User Experience besser wird?

Die Beantwortung dieser Fragen leitet den Weg zu einer besseren Benutzerfreundlichkeit ein.

Vorteile benutzerfreundlicher Anwendungen

Die Fokussierung auf die laufende Verbesserung und das laufende Testing der Benutzerfreundlichkeit bringt viele Vorteile:

  • Benutzerfreundlichkeit-Tests bieten eine unvoreingenommene, genaue und direkte Untersuchung der Benutzererfahrung Ihres Produkts oder Ihrer Website auf Basis tatsĂ€chlicher Benutzer.
  • Das Testen der Benutzerfreundlichkeit ist bequem. Um Ihre Studie durchzufĂŒhren, benötigen Sie nur einen ruhigen Raum und tragbare AufnahmegerĂ€te. Wenn Sie keine AufnahmegerĂ€te haben, kann sich jemand aus Ihrem Team einfach Notizen machen.
  • Mit Hilfe von Benutzerfreundlichkeit-Tests können Sie herausfinden, was Ihre Benutzer auf Ihrer Website oder mit Ihrem Produkt tun und warum sie diese Aktionen durchfĂŒhren.
  • Mit Hilfe von Benutzerfreundlichkeit-Tests können Sie die Probleme Ihres Produkts oder Ihrer Website angehen, bevor Sie viel Geld fĂŒr teure Tools oder externe Berater ausgeben.
  • FĂŒr Ihr Unternehmen steigert sich, durch ein intuitives Design, die Kundennutzung und deren Ergebnisse, wodurch die Nachfrage nach Ihrem Produkt steigt.
  • Gute Benutzerfreundlichkeit dient fĂŒr eine bessere Marke. Man hat hier einen Vorteil gegenĂŒber Konkurrenten.
  • Die Tests bieten qualitatives Feedback, d.h. man kann anhand der Kommentare die Website und Experience verbessern und interaktiver machen.
  • Fokus auf Features, die wirklich wichtig sind.

Benutzerfreundlichkeit testen und messen

Die Bewertung der Benutzerfreundlichkeit sollte mehrmals in der Entwicklungsphase eines Produktes getestet werden. HierfĂŒr können verschiedene Methoden herangezogenen werden, die auf verschiedenen Grundlagen basieren können. HĂ€ufig wird eine Datenbasis aus TestlĂ€ufen mit Nutzern verwendet. Expertenmeinungen von Spezialisten auf diesem Gebiet können ebenfalls als Entscheidungsgrundlage fĂŒr die weitere Entwicklung genutzt werden.

Bei der Auswahl der fĂŒr das Produkt geeigneten Testmethode sollten die Kosten, der Zeitaufwand und die Angemessenheit beachtet werden.

Die drei hÀufigsten Arten, um Benutzerfreundlichkeit zu testen

Hier fĂŒhren Sie Ihre Umfrage in gut frequentierten Orten durch. Das ermöglicht es Ihnen, nach dem Zufallsprinzip ausgewĂ€hlte Personen, die höchstwahrscheinlich noch nie von Ihrem Produkt oder Ihrer Website gehört haben (wie z.B. Passanten) zu befragen, um die Benutzererfahrung zu bewerten.
Remote-Usability-Tests haben zwei Hauptvorteile: Sie verwenden Software von Drittanbietern, um Zielteilnehmer fĂŒr Ihre Studie zu rekrutieren, sodass Sie weniger Zeit mit der Rekrutierung und mehr Zeit mit der Recherche verbringen können. Außerdem ermöglicht dies Ihren Teilnehmern, selbst und in ihrer natĂŒrlichen Umgebung mit Ihrer BenutzeroberflĂ€che zu interagieren – die Software dokumentiert dabei die Interaktion.
Wenn Sie die Teilnehmer in Ihrer natĂŒrlichen Umgebung mit Ihrem Design interagieren lassen, können Sie ein realistischeres und ein objektives Feedback erwarten. Eine Ergebnisverzerrung ist möglich, wenn Sie sich im selben Raum wie Ihre Teilnehmer befinden; dann können diese sich veranlasst fĂŒhlen, sich mehr MĂŒhe mit der ErfĂŒllung Ihrer Aufgaben zu geben, da sie in der NĂ€he eines Experten nicht inkompetent wirken wollen. Ihre wahrgenommene Fachkenntnis kann auch dazu fĂŒhren, dass sie Ihnen gefallen wollen, statt ehrlich ĂŒber Probleme in der NutzerfĂŒhrung zu berichten.
Moderiertes Usability-Testing hat auch zwei Hauptvorteile: Wenn Sie mit den Teilnehmern persönlich oder ĂŒber ein Video interagieren, können Sie diese bei einem Anruf bitten, unklare Kommentare zu erlĂ€utern, was in einer Remote-Usability-Studie unmöglich ist.

Übersicht und Transparenz garantiert Ihnen hier unsere Performance Suite. Die Performance Suite ist das Tool fĂŒr Messbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. Das spart Zeit und wirkt sich direkt auf die Leistung aus.

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A/B Testing

A/B Tests sind eine Methode um die Benutzerfreundlichkeit zu testen, indem man mehrere Varianten von der Website dem Kunden vorstellt, damit man danach versteht, welche fĂŒr den Nutzern ist und am besten performed. Durch folgendes praktische Beispiel, kann man auch sehen, wie das Umsatz gestiegen ist, indem man kleine Anpassungen bei der Website gemacht hat.

Im ersten Beispiel, sehen wir eine Landingpage zu Bette. In der Abbildung links, sehen wir nur die Kategorie Seite des Shops, ohne Überschrift. Rechts wurde die Überschrift ergĂ€nzt, was zur Steigerung des Umsatzs um mehr als 8% brachte.

A B Test Beispiel Überschrift

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Im zweiten Beispiel, sehen wir wie das Umsatz um mehr als 25% gestiegen ist. Hier wurde auch eine Landingpage benutzt und links sehen wir dass das Header mit Prozent Rabatte und Nummern angezeigt wird. Rechts, hat man mit einen emotionales Bild getestet, was fĂŒr die Kunden interessanter war und welches mehr Umsatz brachte.

A B Test Beispiel Emotionales Bild

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Ladezeiten

Ladezeiten sind ein messbarer Faktor, der die Benutzerfreundlichkeit direkt beeinflusst. Zu lange Ladezeiten wirken sich negativ auf die Benutzerfreundlichkeit und somit auf die Nutzererfahrung der Website aus. Auch Suchmaschinen wie Google bewerten dies negativ. User erwarten eine Ladezeit von maximal 2 Sekunden. Dauert der Ladevorgang lÀnger, wird dieser abgebrochen und der User sucht eine andere Website. Solche Drop-Offs wirken sich langfristig auch negativ auf das Image und den Umsatz eines Unternehmens aus.

Unsere OSG Performance Suite misst tĂ€glich automatisiert die Ladezeiten. Gibt es Schwankungen oder Änderungen bei Ihren Ladezeiten, werden Sie sofort informiert.

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Tools fĂŒr Benutzerfreundlichkeit

Mouse-Tracking – Unter Mouse-Tracking versteht man den Einsatz von Software zur Erfassung der Mauszeigerpositionen auf dem Desktop. Das Ziel besteht darin, automatisch reichhaltigere Informationen darĂŒber zu sammeln, was Menschen tun. Dieses Tracking wird typischerweise eingesetzt, um das Design einer BenutzeroberflĂ€che zu verbessern. HĂ€ufig geschieht dies im Web und kann in manchen Situationen das Eyetracking ergĂ€nzen.

https://mouseflow.com/heatmap_website/

Eyetracking – Beim Eye-Tracking geht es um die Beobachtung und Aufzeichnung von Augenbewegungen und -verĂ€nderungen wie Pupillenerweiterung. Es findet in vielen Bereichen Anwendung, unter anderem in der psychologischen Forschung und im Verpackungsdesign; mit Blick auf bildschirmbasierte Medien wird es in erster Linie eingesetzt, um festzustellen, wohin die Benutzer schauen, wo der Blick zuerst hinwandert und wie lange die Augen an manchen Punkten verweilen.

https://imotions.com/blog/free-eye-tracking-software/

Google Analytics – Google Analytics ist ein sehr hĂ€ufig verwendetes Messinstrument, mit dem Sie das Nutzerverhalten auf Ihrer Website analysieren können. Die Standardversion – die in der Regel auch fĂŒr große Unternehmen ausreichend ist – ist kostenlos erhĂ€ltlich und kann schnell und einfach eingerichtet werden. Dies sind die wichtigsten Funktionen:

  • Tracking des qualitativen und quantitativen Nutzerverhaltens
  • Konversationsverfolgung und Experimente
  • Anzahl der Besucherdaten (Sprache, Herkunft, Demographie)
  • Fluss des Verhaltens
  • Organische und bezahlte (Google Ads) Google-Keywords, die Nutzer auf die Website geleitet haben

https://analytics.google.com/analytics/

Hotjar – Hotjar ist wahrscheinlich das am einfachsten zu benutzende Werkzeug, um Ihre Website-Daten zu messen und Benutzer-Feedback zu erhalten. HĂ€ufig wird es auch als Schweizer Taschenmesser der User-Experience-Tools bezeichnet. Die Software enthĂ€lt die folgenden Funktionen:

  • Website-Recording
  • Heatmaps
  • Conversion Funnels
  • Feedback polls
  • Benutzerumfragen OnSite

Hotjar ist auch ideal, um sogenannte “Bottlenecks” auf Ihrer Website zu finden. Auf einer Seite mit vielen Drop-Offs könnten Sie sich zum Beispiel fragen, warum User den Kaufvorgang nicht abschließen. In Bezug auf das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis liegt Hotjar sehr weit vorne (ab 25 EUR/Monat). Ebenfalls gibt es eine 15-tĂ€gige Gratis-Testversion.

https://www.hotjar.com/

Tipps fĂŒr Online-Shops

BereicheBeschreibungPrioritÀtTools

Performance

Sicherstellen von kurzen Ladezeiten.1Crazy Egg, ClickHeat, Usabilla, Five Second, Test, ClickTale, Feedback Army

Payment

Die Benutzerfreundlichkeit von Zahlungen ist ein entscheidendes Element fĂŒr Webshops. Das Zusammenspiel aus Usability, Produktvermarktung und einem reibungslosen Bestellprozess stellt dabei die eigentliche Herausforderung dar; Kunden erwarten unterschiedliche Payment-Methoden und simple Bezahl-VorgĂ€nge, idealerweise ohne Account-Einrichtung.2TrustPilot, https benutzen, Zertifikate, SSL Protokolle, 3D Secure

Design

Achten Sie darauf, dass ihre Website auch mobile-freundlich ist. Verwenden Sie viele verschiedene Bilder, um ihr Produkt zu vermarkten. 3Pictaculous, Colordot , Google Fonts , Font Squirrel,Fontello, Typecast, Modular Scale , Patternizer

Navigation

Eine saubere Navigationsstruktur ermöglicht ein reibungsloses und mĂŒheloses Browsen, was die Besucher letztlich dazu anregt, die Website weiter zu erkunden. Dadurch mutieren sie zu regelmĂ€ĂŸigen Website-Besuchern. DafĂŒr mĂŒssen Webshops optisch ansprechend sein und ĂŒber sinnvolle Kategoriebezeichnungen verfĂŒgen. Die Suchfunktion muss flexibel auf gleiche Anfragen mit unterschiedlichen Schreibweisen reagieren (beispielsweise fĂŒr Bindestriche und Leerzeichen). Gut strukturierte Landingpages fĂŒr einfaches und schnelles Navigieren sind ebenfalls Pflicht. 2Google Analytics, XML Sitemap, Screaming Frog, DeepCrawl, DynoMapper, Sistrix, Majestic

Usability fĂŒr Online-Shops

Tipps fĂŒr Websites

BereicheBeschreibungPrioritÀtTools

Performance

Einen Überblick verschaffen und die Website durch die Augen der Besucher sehen. Die Ladezeit der Website ist angemessen, der Kontrast zwischen Text und Hintergrund ist ausreichend, die SchriftgrĂ¶ĂŸe ist gut lesbar, 1UserZoom, UserTesting, Validately, Loop11, UsabilityHub, Crazy, Egg, Userlytics, HotJar, Optimizely, Lookback, TryMyUI
TestRail, Usabilia, ClickTale, Optimal Workshop

Identity

Firmenlogo wird an prominenter Stelle platziert, Slogan macht den Zweck der Firma deutlich, Homepage ist in 5 Sekunden erfassbar, klarer Weg zu Firmeninformationen 3Centrify, CyberArk, Okta, OneLogin

Navigation

Die Hauptnavigation ist leicht erkennbar, die Beschriftung der Navigation ist klar und ĂŒbersichtlich, die Anzahl der SchaltflĂ€chen/Links ist angemessen, das Firmenlogo ist mit der Homepage verlinkt. die Links sind konsistent und leicht zu identifizieren1Google Analytics, XML Sitemap, Screaming Frog, DeepCrawl, DynoMapper, Sistrix, Majestic

Content

Die HauptĂŒberschriften sind klar und beschreibend, der kritische Inhalt steht ĂŒber dem Falz, Stile und Farben sind einheitlich, die Betonung wird sparsam eingesetzt, Anzeigen und Pop-ups sind unaufdringlich, das Hauptexemplar ist prĂ€gnant und erlĂ€uternd, Urls sind aussagekrĂ€ftig und benutzerfreundlich, html-Seitentitel sind erlĂ€uternd, Bei Texten auf die LĂ€nge achten! Kurze Texte sind besser. Wichtig sind auch BulletPoints, Fettungen, Headlines und Subheadlines. Wichtige Informationen sollten als erstes genannt werden und mit Call-to-Action Elementen die Besucher animieren2Google Docs, Yoast SEO, Google Analytics, BuzzSumo, Ubersuggest, HubSpot, Grammarly, Copyscape

Usability fĂŒr Websites

FAQ

Gibt es eine Norm, die die Benutzerfreundlichkeit definiert?

Ja, gibt es! Sie wurde von der Internationalen Standards Organisation fĂŒr Normung (kurz: ISO) in der Norm ISO 9241 festgelegt.

Hat eine hohe Benutzerfreundlichkeit auch Vorteile fĂŒr mein Unternehmen?

Definitiv! Zufriedene Endbenutzer erhöhen die UmsĂ€tze durch höhere Verkaufs- oder Benutzerzahlen. Auch Empfehlungen, die durch die hohe Benutzerfreundlichkeit angestoßen wurden, verbessern die öffentliche Reputation eines Unternehmens. Des Weiteren lassen sich die Kosten fĂŒr Kundenservice und Support senken.

Hat Benutzerfreundlichkeit einen Einfluss auf Rankings?

Obwohl sich die Benutzerfreundlichkeit nur indirekt auf die Suchmaschinenoptimierung auswirkt, beeinflusst sie dennoch das Ranking. Schlechte Seiten haben in der Regel eine hohe Absprungrate, was sich wiederum negativ auf das Ranking auswirken kann.

Wie misst man die Benutzerfreundlichkeit?

Sie kann anhand von zwei Benutzerfreundlichkeit-Metriken gemessen werden: Erfolgsquote, auch Abschlussquote genannt, und die Anzahl der Fehler. Erfolgsrate/Abschlussrate ist dann der Prozentsatz der Benutzer, die in der Lage waren, die Aufgaben erfolgreich abzuschließen.

Wie erreicht man Benutzerfreundlichkeit?

Grundlegende Benutzerfreundlichkeit-Tests an einer bestehenden Website durch die Definition von Fokusgruppen, Umfragen oder Interviews zur Festlegung der Benutzerziele. Card-Sort-Tests zur UnterstĂŒtzung der Entwicklung einer Informationsarchitektur sowie Wireframe-Tests zur Bewertung der Navigation sind ebenfalls gute Methoden. First-Click-Tests, um sicherzustellen, dass Ihre Benutzer den richtigen Weg einschlagen, helfen zusĂ€tzlich beim Erreichen einer Benutzerfreundlichkeit.

Fazit

Die Benutzerfreundlichkeit oder auch Usability ist ein nicht zu unterschĂ€tzender Erfolgsfaktor fĂŒr ein Unternehmen, da er die Grundlage fĂŒr bessere Rankings und mehr Traffic schafft. Unterm Strich soll vor allem der Nutzer profitieren. Denn nur er garantiert Conversions.

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