Interstitial Ads

Interstitial Beispiel

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Was ist ein Interstitial?

Als Interstitial oder Interstitial Ad wird ein spezieller Werbebanner bezeichnet, der den Webseiten-Besuch eines Nutzers zu Werbezwecken unterbricht. Die Aufmerksamkeit wird dabei auf das Interstitial gerichtet. Es finden sich im Online-Marketing mehrere Formen von Interstitials, wobei das Pop-up die gelĂ€ufigste ist. Insbesondere im mobilen Advertising spielen Interstitial Ads eine wichtige Rolle. Bei ĂŒbermĂ€ĂŸigem Gebrauch von Interstitials kann Google Webseiten mit Penaltys belegen und im Ranking abstrafen.

Überblick und Allgemeines

Eine andere Bezeichnung fĂŒr Interstitial lautet Unterbrecherwerbung. Gemeint ist die kurze Unterbrechung eines Webseitenbesuchs durch die Einblendung der Werbemittel. Der aus dem Englischen stammende Begriff bedeutet so viel wie “ZwischenrĂ€ume bilden”. WortgemĂ€ĂŸ nutzt diese Werbeform ZwischenrĂ€ume aus, die zwischen Besucher und Internetseite liegen.

Diese Form von Werbebannern ist vor dem Hintergrund entstanden, die sinkende Aufmerksamkeit der Webseiten-Besucher wiederzugewinnen. In Anbetracht der vielseitigen Möglichkeiten und der flĂ€chendeckenden Verbreitung von Online-Werbung, lassen die Aufmerksamkeit der Nutzer und damit die Werbewirksamkeit nach. In diesem Zusammenhang sprechen Marketing-Experten von Banner Blindness. Nutzer können aufgrund der ReizĂŒberflutung die Vielfalt an Werbebotschaften nicht mehr aufnehmen und infolgedessen der Werbung keine Beachtung mehr zukommen lassen. Die Einblendung von Interstitials ist ein Ansatz, um diesem PhĂ€nomen entgegenzuwirken.

Arten von Interstitials und ihre Funktionsweise

Es sind verschiedenartige User-Aktionen, die Interstitials auslösen können. Typischerweise werden sie durch das Öffnen einer Webseite oder durch den Klick auf einen speziellen Webseiten-Bereich aktiviert. Auch durch Klicks auf einen Link können Interstitials ausgelöst und eingeblendet werden. Manche Interstitials werden nach Ablauf eines bestimmten zeitlichen Intervalls automatisch deaktiviert. Andere mĂŒssen User durch einen Klick manuell ausblenden.

Im Gegensatz zu anderen Werbemitteln weisen Interstitials keine bestimmte oder vorgegebene GrĂ¶ĂŸe auf. Ihre technische Umsetzung erfolgt auf verschiedenartige Weise. Pop-ups sind eine Form von Interstitials, die via JavaScript umgesetzt werden. Sie öffnen sich charakteristischerweise in separaten Fenstern. Diese Form von Banner ist jedoch von Bedeutungsverlust gekennzeichnet. Grund hierfĂŒr ist die flĂ€chendeckende Verbreitung von Pop-up-Blockern in Internet-Browsern, die eine Öffnung der Pop-ups verhindern. Ähnlich wie Pop-ups funktionieren Pop-unders. Auch in diesem Fall öffnet sich ein neues Fenster oder ein neuer Tab, jedoch geschieht dies im Hintergrund. Damit ist das Pop-under weniger prĂ€sent als das Pop-up, doch kommt der Nutzer damit auch weniger gut in Kontakt.

Die Variante Flash Layer zeichnet sich dadurch aus, Ă€hnlich wie eine neue Ebene ĂŒber dem Webseiten-Inhalt zu erscheinen. Hierbei kann sich die GrĂ¶ĂŸe dem jeweiligen Bildschirm-Format anpassen.

Hinweis

Wenn Sie bezĂŒglich dem Thema Flash noch Informationen benötigen, können Sie diese gerne auf unserem Glossar der OSG nachlesen.

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Besondere Bedeutung haben Interstitials auf mobilen EndgerĂ€ten, wobei hier entsprechende mobile Interstitials zum Einsatz kommen. HĂ€ufig sind Interstitials auch in Videos anzutreffen. Ein bekanntes Beispiel sind die Werbeeinblendungen vor Wiedergabe eines YouTube-Videos. Video-Interstitials lassen sich unterbrechen, sodass User sie nicht bis zum Ende anschauen mĂŒssen.

Komplexer gestaltete Interstitials mit multimedialen Inhalten werden Superstitials genannt. Diese werden im Zuge des Aufrufs einer Seite geladen und ĂŒberlagern in der Regel das komplette Browserfenster.

Eine weitere Sonderform sind Prestitials. Diese tauchen ausschließlich beim Aufruf der Startseite beziehungsweise beim Start eines Programms auf. Diese Interstitial-Form findet besonders bei Smartphone-Apps hĂ€ufig Anwendung.

Stellenwert im Online-Marketing

Im Online-Marketing genießt das Interstitial aufgrund seiner hohen Werbewirksamkeit eine weite Verbreitung. Ihre Wirksamkeit hĂ€ngt damit zusammen, dass sie fĂŒr Nutzer unerwartet auftauchen und sich damit von anderen Werbebannern abgrenzen. Die durch Überflutung mit Werbebotschaften entstehende Banner Blindness wird wirksam umgangen und die Aufmerksamkeit des Besuchers gewonnen. Zudem entfĂ€llt dank der Platzierung die Notwenigkeit, mit anderen Werbemitteln zu konkurrieren.

Ein weiterer Vorzug ist die hohe Gestaltungsfreiheit dieses Werbemittels. Interstitials ermöglichen multimediale Inhalte und bieten die Möglichkeit, sich ĂŒber das gesamte Browserfenster zu erstrecken. Interstitials eignen sich fĂŒr die Ausspielung von Rich Media, das heißt fĂŒr Inhalte wie Videos, Animationen, Audio-Dateien oder Bildern. In AbhĂ€ngigkeit der Browser-Einstellung gibt es fĂŒr Besucher keine Möglichkeit, den Interstitials zu entgehen, es sei denn, er verlĂ€sst oder schließt das Browser-Fenster.

Hinweis

Wenn Sie noch weitere Informationen bezĂŒglich dem Thema Rich Media, können Sie diese gerne auf unserem Glossar der OSG nachlesen.

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In dieser Eigenschaft findet sich gleichermaßen ein Risiko des Einsatzes von Interstitials. Ist die Platzierung nicht durchdacht, kann sie auf UnverstĂ€ndnis oder Verunsicherung seitens der Umworbenen stoßen. Ist ein solches Werbemittel fĂŒr einen Nutzer nicht relevant, kann es dazu fĂŒhren, dass er die Webseite verlĂ€sst und nicht mehr aufruft. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Botschaften passgenau auf eine Zielgruppe auszurichten.

Eine weitere Problematik hĂ€ngt mit Googles Ranking-System zusammen. Seit Januar 2017 sieht Google Penaltys fĂŒr die ĂŒbermĂ€ĂŸige Verwendung von Interstitials vor, da sie der Suchmaschine als Indikator fĂŒr eine schlechte User Experience gelten. Seit August 2017 sieht Google zudem einen Algorithmus vor, der insbesondere mobile Webseiten abstraft, sobald diese mit einer bestimmten Interstitial-Form belegt werden.

FAQ

Welche Vorteile haben Interstitial Ads?

Sie lenken Aufmerksamkeit auf sich.

Welche Risiken haben Interstitials?

Wenn sie nicht gut durchdacht wurden, kann es vorkommen, dass Nutzer abspringen, die Seite verlassen und nicht mehr zurĂŒckkommen. Deshalb muss der Einsatz dieser wohl gewĂ€hlt und nicht nervig sein.

Wenn Sie noch weitere Information bezĂŒglich Online Marketing benötigen, können Sie dann gerne unseren Glossar besuchen und sich ĂŒber das Thema, wo Sie noch Fragen haben informieren.

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